Die Bildungsgewerkschaft soll „tarif- und meinungsmächtiger“ werden | „Gesicht der Bundespolitik“
zwd Düsseldorf (ig). Die schleswig-holsteinische Lehrerin Marlis Tepe führt in den nächsten vier Jahren die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Die 59-jährige Volks- und Realschullehrerin aus Segeberg wurde am Donnerstag (13. Juni) auf dem 27. ordentlichen GEW-Gewerkschaftstag an die Spitze der Bildungsgewerkschaft gewählt. Sie kündigte eine stärkere bundespolitische Präsenz ihrer Organisation an. Die GEW müsse mehr als bisher ein „Gesicht in der Bundespolitik“ und „tarif- und meinungsmächtiger“ werden.
zwd Berlin (kl). Die SPD hat beim Parteikonvent am 16. Juni ihre Wahlprogrammpläne bestätigt, Elternbeiträge für alle Kinderkrippen und Kindertagesstätten bis ins Jahr 2017 schrittweise abzuschaffen. Im Falle eines Regierungswechsels würde die SPD Eltern um bis zu 160 Euro monatlich und 1.900 Euro jährlich entlasten, heißt es im Beschluss des Parteikonvents ‚Solidarisches Deutschland. Ein Programm für die arbeitende Mehrheit in unserem Land’ (Beschluss Nr. 1). Von den rund 35 Milliarden Euro Mehreinnahmen, die das SPD-Finanzierungskonzept unterstellt, sollen pro Jahr 20 Milliarden Euro mehr als bislang in die Bildung fließen.