Nachrichten
 

[Suche in den Nachrichten]
 
GLEICHSTELLUNGSPOLITIK (2)
SPD-Frauenpolitikerinnen: Freiwillige Vereinbarungen haben nichts gebracht
Gleichstellung gelingt nur, wenn Frauen ihre Existenz eigenständig sichern können
zwd Belin (kl. Mit einem ‚Aktionsplan für mehr Gleichstellung von Frauen und Männern’ will die SPD nach der Bundestagswahl für die Gleichstellung von Frauen und Männern sorgen. Der Plan war von den maßgeblichen Frauenpolitikerinnen der SPD-Bundestagsfraktion, der Fraktionsvizin Elke Ferner, der frauenpolitischen Sprecherin Caren Marks und der gleichstellungspolitischen Sprecherin Christel Humme am Mittwoch (27.) bei einer SPD-Veranstaltung aus Anlass des Internationalen Frauentages vorgestellt worden.
(28.02.2013) mehr...
 

 
FRAUENERWERBSTÄTIGKEIT
Jede zweite Mutter geht wegen Kinderbetreuung nicht auf Jobsuche
30 Prozent der Mütter gaben fehlende Betreuungsplätze als Ursache für ihre Erwerbslosigkeit an
zwd Wiesbaden (kl). 55 Prozent aller Mütter, die keiner Erwerbstätigkeit nachgehen, verzichteten im Jahr 2011 wegen der Betreuung eines Kindes unter 15 Jahren auf die Arbeitssuche. Je jünger die Kinder sind, desto größer fällt der Anteil von Müttern aus, für welche die eigene Berufstätigkeit kein Thema spielt: Beinahe sieben von zehn erwerbslosen Frauen, die ein Kind unter drei Jahren haben, gaben an, der Arbeitswelt wegen der häuslichen Kinderbetreuung fernzubleiben.
(26.02.2013) mehr...
 

 
AUSBAU DER KINDERBETREUUNG
Landkreise geben Entwarnung - Kita-Kathastrophe bleibt angeblich aus
80 Prozent des Kita-Bedarfs wird nach Angaben der Landkreise bis August bereitstehen
zwd Berlin (ticker/kl). Sieben von zehn deutschen Landkreisen wird es bis August diesen Jahres gelingen, allen nachfragenden Eltern einen Betreuungsplatz für ihr unter drei-jähriges Kind bereitzustellen. Von den insgesamt 356.000 notwendigen Plätzen würden 344.300 Plätze rechtzeitig vorhanden sein, erklärte der Präsident des Deutschen Landkreistages (DLT), Hans Jörg Duppré (CDU), am 25. Februar in Berlin. In den einzelnen Bundesländern lägen die Erfüllungsquoten durchschnittlich „weit über 90 Prozent“. Zu diesem Ergebnis war der DLT anhand einer bundesweiten Befragung unter 251 Landkreisen (Stand 31.1.2013) gekommen.
(25.02.2013) mehr...
 

 
VERFASSUNGSKLAGE
Hamburg klagt gegen das Betreuungsgeldgesetz
Senat reichte Klage beim Bundesverfassungsgericht ein
zwd Hamburg (Ticker/ig). Der Hamburger Senat hat am (heutigen) 20. Februar beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe Klage gegen das umstrittene Betreuungsgeldgesetz der schwarz-gelben Bundesregierung eingereicht. Bundespräsident Joachim Gauck hatte das Gesetz am vergangenen Freitag in Berlin unterzeichnet, dabei jedoch auf verfassungsrechtliche Bedenken hingewiesen. Mit der heutigen Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ist das Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen. Damit ist der Weg für eine Klage in Karlsruhe frei.
(20.02.2013) mehr...
 

 
Neue Ausgabe erschienen: ZWD-FRAUENMAGAZIN 307
Genitalverstümmelung: Vereinte Nationen fordern Staaten zum Handeln auf
  • zwd-Schwerpunkt: Staaten müssen weibliche Genitalverstümmelung verbieten - Bundesregierung sieht keinen wirklichen Handlungsbedarf
  • Wahlen der Aufsichtsräte 2013: Chancen für Frauen steigen
  • Bund & Länder: Kommunale Spitzenverbände fordern mehr
    Unterstützung beim Kita-Ausbau
(18.02.2013) mehr...
 

 
NORDRHEIN-WESTFALEN
Katholische Kirche erlaubt in NRW ‚Pille danach’ für Vergewaltigungsopfer
Grüne Ministerin Barbara Steffens erreicht Einigung mit der Katholischen Kirche
zwd Düsseldorf (kl). Die Katholische Kirche will Frauen den Zugang zur ‚Pille danach’ im Fall einer Vergewaltigung erlauben. Alle Bischöfe Nordrhein-Westfalens hätten zugesagt, eine entsprechende Erklärung des Erzbistums Köln mitzutragen. In dieser Darlegung räume die Kirche ÄrztInnen in katholischen Krankenhäusern das Recht ein, Frauen die Verhütungspille nach einem sexuellen Übergriff zu verschreiben, erklärte die Ministerin für Gesundheit und Emanzipation Nordrhein-Westfalens, Barbara Steffens (Grüne), am 15. Februar. Mit dieser Zusage falle die Entscheidung, welches Präparat eine Befruchtung der Eizelle nach einer Vergewaltigung verhindern soll, auch an Krankenhäusern der Katholischen Kirche unter die Therapiefreiheit der MedizinerInnen.
(15.02.2013) mehr...
 

 
EUROPÄISCHE UNION
EU-Vergleich weiblicher Führungskräfte: Deutschland im unteren Drittel
zwd Wiesbaden (ticker/ kl). Nur knapp jeder dritte Führungsposten war 2010 in Deutschland mit einer Frau besetzt. Innerhalb von neun Jahren hat sich der weibliche Anteil in Entscheidungspositionen hierzulande somit gerade einmal um drei Prozentpunkte - von 27 Prozent 2001 auf 30 Prozent 2010 - verbessern können. Die meisten Führungsposten waren im Vergleich aller EU-Mitgliedsstaaten in Lettland und Litauen in weiblicher Hand, mit jeweils 41 Prozent (2010), knapp gefolgt von Irland und Frankreich mit je 39 Prozent.
(12.02.2013) mehr...
 

 
INTERNATIONALE FRAUENRECHTE
UN-Resolution gegen Genitalverstümmelung: Bundesregierung sieht keinen wirklichen Handlungsbedarf
zwd Berlin (kl). Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat am 20. Dezember 2012 einen maßgebenden Schritt getan, um sexualisierte Gewaltverbrechen an Frauen zu überwinden: Einstimmig verabschiedeten 194 UnterzeichnerInnenstaaten eine Resolution zum internationalen Verbot von Praktiken der weiblichen Genitalverstümmelung. Ein wichtiges Bekenntnis, das nach dem Urteil von Frauenrechts- und Menschenrechtsorganisationen jedoch lange überfällig war.
(12.02.2013) mehr...
 

 
BUNDESTAGSWAHLKAMPF 2013
FDP will Betreuungsgeld nach der Wahl auf Prüfstand stellen
Statt gesetzlicher Frauenquote setzen Liberale weiterhin auf freiwillige Selbstverpflichtung
zwd Berlin (kl). Die Liberalen planen im Hinblick auf das Betreuungsgeld nach der Bundestagswahl eine Kehrtwende. Das Betreuungsgeld müsse auf den Prüfstand, nur dann könnten familienpolitische Leistungen in der kommenden Legislaturperiode neu geordnet, Bürokratie abgebaut und die eingesetzten Mittel zukünftig effizienter gestaltet werden, heißt es im ‚Entwurf für die liberale Agenda zur Bundestagswahl 2013’.
(11.02.2013) mehr...
 

 
THÜRINGER GLEICHSTELLUNGSNOVELLE
SPD nennt CDU-Forderung nach männlichen Gleichstellungsbeauftragten „kontraproduktiv“
Novelle kommende Woche im Thüringer Landtag | Klagerechte der Gleichstellungsbeauftragten sollen gestärkt werden
zwd Erfurt (kl). Die Thüringer CDU, die zusammen mit der SPD die Landesregierung stellt, will männliche Gleichstellungsbeauftragte im Zuge der Novellierung des Thüringer Gleichstellungsgesetzes besser stellen als bislang. Solange Frauen im Alltag gegenüber Männern weiterhin benachteiligt würden, sei diese Maßnahme kontraproduktiv, kritisierte die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Birgit Pelke, am 6. Februar. Trotzdem sei die Novelle ein Schritt in die richtige Richtung.
(07.02.2013) mehr...
 

Seite  [ 1 ] [ 2 ] [ 3 ] [ 4 ] [ 5 ] [ 6 ] [ 7 ] [ 8 ] [ 9 ] [ 10 ]   von 338
Service  
Archiv  
 
Bestellen...  
 
zwd-Spezial  
0
 © 2006, ZWD-Mediengesellschaft mbH
0