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KULTUR IN OSTDEUTSCHLAND
In Sachsen-Anhalts Kulturbereich soll der Rotstift angesetzt werden
Verhandlungen mit Kulturverbänden über Pläne für massive Kürzungen im Kulturhaushalt
zwd Magdeburg (at). Die CDU-geführte Landesregierung in Sachsen-Anhalt plant, ihre Zuschüsse für Theater und Orchester zu kürzen. Seit Donnerstag laufen die Gespräche mit den kommunalen Trägern der Theater und Orchester im Land. Vor noch nicht einmal drei Monaten - am 28. Februar 2013 - hatte der vom Landtag eingesetzte Kulturkonvent in seinem Abschlussbericht empfohlen, den Kulturetat ab dem kommenden Jahr von 85 Millionen auf 100 Millionen aufzustocken. Diese Forderung war zwar vor allem in CDU-Kreisen, aber auch im vom SPD-geführten Finanzministerium auf Widerstand gestoßen. Kultusminister Stephan Dorgerloh (SPD) hatte dagegen erklärt, er halte die Erhöhung für „keine unverschämte Empfehlung.“
(16.05.2013) mehr...
 

 
SCHULE UND WIRTSCHAFT
Versteckte Werbung im Unterrichtsmaterial?
Schulen haben meist zu wenig Geld. Für Unternehmen ist dieser Mangel eine Chance
zwd Berlin (ticker/at). Wenn es nach dem Zwieback-Hersteller Brandt geht, sollen Kinder sich bewegen und gesund ernähren. Das klingt gut, aber das Unterrichtsheft der Firma Brandt ‚Bewegte Pause – Aktiv und fit in Schule und Freizeit’ ist vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) jetzt mit „mangelhaft“ bewertet worden. Die Unterrichtsmaterialien der Zwiebackfirma zur Bewegungsförderung bei Grundschulkindern enthielten kaum fachliche Inhalte, die Hauptbotschaft sei, dass fitte Kinder Zwieback essen würden.
(16.05.2013) mehr...
 

 
BERUFSBILDUNGSBERICHT 2013
DGB: Jeder dritte Lehrstellenbewerber geht leer aus
Bundeskabinett hat am Mittwoch den Berufsbildungsbericht 2013 beschlossen | Bundesbildungsministerin Wanka lobte die „Integrationskraft“ des Dualen Systems. DGB, SPD und Grüne hingegen äußerten nachdrücklich Kritik an der aktuellen Situation
zwd Berlin (at). Rund 76.000 junge BewerberInnen konnten sich im letzten Jahr zum gesetzlichen Stichtag am 30. September keinen Ausbildungsplatz sichern, gleichzeitig blieben 33.75 Lehrstellen unbesetzt. Diese Bilanz geht aus dem Berufsbildungsbericht 2013 hervor. Trotzdem bewertet die Regierung die Ausbildungschancen in Deutschland als „weiterhin gut“. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) hob in diesem Zusammenhang besonders die erneute Verringerung der Zahl der „Altbewerber“, die sich schon seit längerem erfolglos um eine Lehrstelle bemüht hätten, hervor. Außerdem sei die Zahl der Jugendlichen, die nach ihrem Schulabschluss zunächst an Maßnahmen im Übergangsbereich teilgenommen hätten, seit 2005 von 417.647 auf 266.732 gesunken. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die SPD und die Grünen hielten dagegen, dass immer noch viel zu viele junge Leute überflüssig in solchen Programmen festgehalten würden.
(15.05.2013) mehr...
 

 
re:publica
Digitalisierung erfordert andere Kompetenzen
Auf der Berliner Netzkonferenz re:publica wurde über den Zusammenhang zwischen Digitalisierung und Bildung diskutiert
zwd Berlin (kg). Digitalisierung ist derzeit einer der wichtigsten Diskurse im bundesdeutschen Bildungsbereich. Doch was soll sie bewirken, wo soll sie ansetzen und wie ist sie zu vermitteln? Auf der re:publica, der größen Netzkonferenz Deutschlands, wurde sich diesem Thema in dem Strang ´Research & Education´ mit Vorträgen und Diskussionen aus verschiedenen Blickwinkeln angenähert.
(08.05.2013) mehr...
 

 
MINT-FRÜHJAHRSREPORT
Die Fachkräfte-Engpässe werden dramatischer
Ausschöpfen der Potenziale von älteren Arbeitnehmern sowie mehr Unterstützung von Frauen, Migranten und ungelernten Kräften sind künftige Handlungsfelder
zwd Berlin (kg). Im so genannten MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) fehlen deutschen Unternehmen derzeit rund 123.000 Arbeitskräfte – davon jeweils die Hälfte mit akademischem und beruflichem Abschluss.
(06.05.2013) mehr...
 

 
BUNDESRAT
Wissenschaftszeitvertragsgesetz auf dem Prüfstand
SPD-regierte Länder Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Baden-Württemberg haben Gesetzesentwurf eingereicht
zwd Berlin (kg). Die SPD-regierten Länder Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Baden-Württemberg haben einen Gesetzesentwurf im Bundesrat zur Änderung des Gesetzes über befristete Arbeitsverträge in der Wissenschaft eingebracht. Dieses von schwarz-gelb und der damaligen Bundeswissenschaftsministerin Annette Schavan auf den Weg gebrachte Gesetz ist seit 2007 Rechtsgrundlage für die Befristung von wissenschaftlichen Arbeitsverträgen im Hochschulbereich.
(03.05.2013) mehr...
 

 
ZWD-Nachrichtenüberblick 18. Woche
Duale Studiengänge werden immer beliebter
  • Potsdam: Präsident der Universität Potsdam protestiert gegen Hochschulpakt 2020
  • München: Bayerns Grüne wollen Übertrittsverfahren abschaffen
  • Bochum: Kinderbetreuungsangebote gleichen Aspekte sozialer Benachteiligung aus
  • Bonn: Duale Studiengänge werden immer beliebter
  • LÄNDER
    (02.05.2013) mehr...
     

     
    STUDIENFINANZIERUNG (1)
    Wirtschaft entfacht neue Debatte über Studiengebühren – jetzt „nachgelagert“
    SPD-Bildungspolitiker Schulz bringt Fachkräfteabgabe ins Gespräch
    zwd Berlin (ig). Zeitgleich zur Beschlussfassung des bayerischen Landtags, die Studiengebühren im Freistaat ab dem Wintersemester 2013/2014 abzuschaffen, hat die Spitzenorganisationen der deutschen Wirtschaft und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft einen Vorschlag für die Wiedereinführung von Studiengebühren präsentiert. Die Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und das wirtschaftsnahe Institut der deutschen Wirtschaft (Köln) meldeten sich mit zehn Vorschlägen zur Hochschulfinanzierung zu Wort. Sie plädieren unter anderem für eine Grundgesetzänderung, mit der die Verstetigung der Bundesfinanzierung für Hochschulen und Forschung gewährleistet werden soll.
    (30.04.2013) mehr...
     

     
    STUDIENFINANZIERUNG (2)
    FDP-Studierendenverband unterstützt vollständige BAföG-Finanzierung durch den Bund
    Nach Bayern wird 2014 auch Niedersachsen die Studiengebühren abschaffen
    zwd Berlin (ig). Als „optimale Lösung für die Studierenden“ haben der FDP-Bildungsexperte Patrick Meinhardt und die Bundesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen, Josephine Dietzsch, den Vorschlag des Wissenschaftsrates bezeichnet, das BAföG vollständig durch den Bund finanzieren zu lassen. Dadurch stünden de Ländern drei Milliarden Euro zusätzlich für ihren Bildungshaushalt zur Verfügung. Und das Geschachere zwischen Bund und Ländern über BAföG-Erhöhungen würde entfallen.
    (30.04.2013) mehr...
     

     
    ALLENSBACH-STUDIE
    Lehrkräfte sehen Chancenungleichheit an deutschen Schulen
    Umfrageergebnis: Leistungsunterschiede von SchülerInnen verschiedener sozialer Schichten haben zugenommen
    zwd Berlin(kg). Kinder gehen gerne in die Schule. Aber das trifft eher zu, wenn sie aus sozial höheren Schichten stammen – hier attestieren sich 63 Prozent der SchülerInnen gute Leistungen und mögen 42 Prozent den Schulbesuch. Aus den sozial schwächeren Schichten hingegen bescheinigen sich nur 37 Prozent der SchülerInnen gute Leistungen; dort geht lediglich jede(r) Vierte gerne zur Schule. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Hindernis Herkunft: Eine Umfrage unter Schülern, Lehrern und Eltern zum Bildungsalltag in Deutschland“, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der privaten Vodafone Stiftung durchgeführt hat.
    (26.04.2013) mehr...
     

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