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HEBAMMEN-VERGÜTUNG
Gehaltsverbesserungen weit unter den Forderungen der Hebammenverbände
Schiedsspruch entscheidet gegen den Willen der Hebammenverbände über Gehaltssteigerung
zwd Berlin (ticker/kl). Die Hebammenverbände und die zentrale Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen (GKV-Spitzenverband) haben sich nicht über die Vergütung von Hebammen per 1. Januar einigen können. Nach drei „zähen“ und „zermürbenden“ Verhandlungstagen habe die Schiedsstelle - unter Vorsitz von Professorin Herta Däubler-Gmelin (SPD) - die Hebammengehälter durch Schiedsspruch für die nächsten zwei Jahre auf eine lineare Erhöhung um gerade einmal zwölf Prozent festgelegt. Die Hebammenverbände hatten die Steigerung entgegen der Stimmen der KassenvertreterInnen und Unparteiischen als nicht ausreichend abgelehnt.
(01.02.2013) mehr...
 

 
HEBAMMEN-PETITION I
Deutscher Hebammenverband kritisiert Petitions-Entschluss als unzureichend
zwd Berlin (kl). Nach beinahe dreijähriger Beratung hat der Petitionsausschuss des Bundestages eine Empfehlung zur wohnortnahen Hebammenversorgung an die Bundesregierung weitergeleitet. Der Deutsche Hebammenverband (DHV) reagierte mit einer kritisch-scharfen Stellungnahme auf das Ergebnis der Ausschussberatung vom 30. Januar. Die Empfehlung sei dürftig, da den Bundesministerien für Gesundheit und Finanzen (BMG, BMF) lediglich aufgetragen würde, sich mit dem Problem der Haftpflichtregelungen auseinanderzusetzen. Andere Fragen, wie wohnortnahe Hebammenversorgung sicher gestellt werden und eine Datenerhebung über den bestehenden Bedarf an Hebammen aussehen könnte, habe der Petitionsausschuss ungeklärt gelassen. Auch müssten Hebammen immer noch auf eine angemessene Vergütung warten, bemängelte die Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes, Martina Klenk.
(31.01.2013) mehr...
 

 
HEBAMMEN-PETITION II
SPD und Grüne: Bundesregierung muss Rahmenbedingungen für Hebammen umgehend verbessern
zwd Berlin (kl). Nach dem Urteil der SPD-Bundestagsfraktion haben es die Hebammen verdient, mit der Petition ihre Anliegen endlich direkt im Bundestag zu platzieren. Der Arbeitsgruppensprecher für Petitionen, Klaus Hagemann, und der zuständige Berichterstatter, Stefan Schwartze, sehen die Regierung nun zum Handeln aufgefordert, gemeinsam mit der Versicherungswirtschaft neue Rahmenbedingungen zu schaffen. Ziel müsse sein, das Haftungsrisiko auf mehreren Schultern zu verteilen.
(31.01.2013) mehr...
 

 
STRESSREPORT DEUTSCHLAND 2012
Vollzeittätige Frauen leiden am meisten unter Stress, Männer in Teilzeit am seltensten
Arbeitgeberverbände lassen Gemeinschaftserklärung zur Verbesserung der psychischen Gesundheit bei der Arbeit platzen
zwd Berlin (kl). Psychische Überforderung ist in Deutschland zur Ursache Nummer eins für Frühverrentungen geworden: Bei fast jedem zweiten Erwerbstätigen (43 %) hat der Stress am Arbeitsplatz in den letzten zwei Jahren zugenommen. Unter starkem Termin- und Leistungsdruck arbeitete mehr als jeder Zweite (52 %). Am stärksten waren im Jahr 2012 die psychischen Belastungen unter vollzeittätigen weiblichen Führungskräften. Zudem waren Stress und quantitative Überforderung in weiblich dominierten Berufssparten - in sozialen und Gesundheitsberufen - am häufigsten. Zu diesem Ergebnis kam der erste Stressreport der Bundesregierung, den Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) am 29. Januar in Berlin vorgestellt hat.
(29.01.2013) mehr...
 

 
WELTWIRTSCHAFTSFORUM DAVOS
Frauenanteil in EU-Führungsgremien stieg 2012 stärker als je zuvor
Reding: EU-Frauenquote muss kommen | Noch ein Viertel der größten EU-Unternehmen allein in Männerhand
zwd Brüssel/Davos(ticker/kl). Der Frauenanteil in den Entscheidungsorganen börsennotierter Unternehmen der EU ist höher denn je. Er stieg von 13,7 Prozent im Januar des vergangenen Jahres auf 15,8 Prozent Anfang diesen Jahres. In beinahe allen EU-Staaten sind Frauen auf dem Vormarsch, nur Bulgarien, Polen und Irland verzeichneten gleichstellungspolitischen Stillstand. Es bleibe trotzdem viel zu tun, erklärte die Justiz- und Gleichstellungskommissarin und Vizepräsidentin der EU-Kommission, Viviane Reding (CSV und EVP-Fraktion), am 25. Januar beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Denn ein Viertel der größten EU-Unternehmen sei weiterhin ausschließlich in Männerhand.
(25.01.2013) mehr...
 

 
FORTSCHRITTSBERICHT FACHKRÄFTEKONZEPT 2012
Weibliche Erwerbsquote bei 71,7 Prozent - knapp vom EU-Ziel entfernt
Aber jede zweite Frau ist nur teilzeitbeschäftigt | 18,5 Stunden im Durchschnitt
zwd Berlin (kl). Wenn Deutschland seine Rolle als führende Wirtschaftsnation halten will, müssen Unternehmen weiterhin auf einen breiten Pool an hochqualifiziertem Fachpersonal zurückgreifen können. Um dies sicherzustellen, setzt Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) auf das unausgeschöpfte Erwerbspotenzial von Frauen. Denn 1,9 Millionen Personen des weiblichen Geschlechtes wollen in Deutschland ihre wöchentliche Arbeitszeit erhöhen, hob die Ministerin am 23. Januar bei der Vorstellung des ersten Fortschrittsberichts zum Fachkräftekonzept 2012 in Berlin hervor.
(23.01.2013) mehr...
 

 
BUNDESTAGSWAHLKAMPF
SPD will über Online-Debatten moderne Gleichstellungskonzepte erarbeiten lassen
Mit der Software "Adhocracy" | Ergebnisse bis 27. Februar
zwd Berlin (ig/Ticker). Die SPD-Bundestagsfraktion will Hilfe des Internets neue Wege der Bürgerbeteiligung beschreiten. Als Beispiel dafür hat die Fraktion eine Online-Debatte eröffnet, in deren Rahmen NutzerInnen "Ideen für eine moderne Gleichstellungspolitik" entwickeln sollen. Die Ergebnisse sollen sowohl online und auf dem Empfang zum Frauentag am 27. Februar vorgestellt werden.
(23.01.2013) mehr...
 

 
PFLEGESTATISTIK 2011
Pflegequote unter älteren Frauen weit höher als bei Männern
zwd Wiesbaden (kl). In Deutschland nehmen weit mehr Frauen Pflegedienste in Anspruch als Männer gleichen Alters. Während Männer auch im hohen Alter noch von ihren Frauen gepflegt werden, müssen ihre Altersgenossinnen bereits Pflegedienste in Anspruch nehmen. Denn je älter die Frauen sind, desto häufiger sind die Ehepartner oder Lebensgefährten verstorben. Die neuesten Erhebungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigen für Dezember 2011, dass insgesamt 65 Prozent der 2,50 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland 2011 weiblichen Geschlechts waren.
(18.01.2013) mehr...
 

 
KOMMUNALE SPITZENVERBÄNDE
Städte und Gemeinden warnen vor Schwarzem-Peter-Spiel beim Kita-Ausbau
Rechtsgutachten entwarnen: ‚Klagewelle’ bleibt voraussichtlich aus
zwd Berlin (kl). Die kommunalen Spitzenverbände haben Bund und Länder vor einem „Schwarzen-Peter-Spiel“ im Hinblick auf fehlende Krippenplätze gewarnt. Das nütze weder den Eltern, noch den Kommunen und führe alles andere als zu einer schnellen Lösung beim Ausbau der Kinderbetreuung, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), Gerd Landsberg am 15. Januar in Berlin. Zwar sei eine ‚Klagewelle’ nicht zu befürchten, ergänzte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Stephan Articus, doch müssten Bund und Länder ihrer Mitverantwortung gerecht werden, den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für unter Dreijährige bis August 2013 zu erfüllen. Gemeinden und Städte dürften weder mit dem weiteren Ausbau noch mit den Kosten durch Schadenersatzforderungen alleine gelassen werden.
(16.01.2013) mehr...
 

 
INSTITUT DER DEUTSCHEN WIRTSCHAFT
Arbeit wird weiblicher, nicht aber die Bezahlung gerechter
Weibliche Erwerbsquote in Deutschland toppt den EU-Durchschnitt (65 %) | Ursache: Zunahme an Teilzeitarbeitsverhältnissen von Frauen
zwd Berlin (kl). Dank einer dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung hat Deutschland im Vergleich der weiblichen Erwerbstätigkeitsquoten innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten Rang fünf erreicht. Im Jahr 2011 waren 71,8 Prozent aller Frauen in Deutschland berufstätig, noch im Jahr 2000 waren es gerade einmal 63 Prozent, teilte der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), Michael Hüther, am 14. Januar bei der Vorstellung der arbeitsmarktökonomischen Analyse des IWs zur Gleichstellung der Geschlechter mit. Nur in Schweden (77,7), Dänemark (76,1), den Niederlanden (73,1) und Finnland (72,7) hatten 2011 anteilig mehr Frauen eine Anstellung. Doch in Deutschland kann trotzdem nicht die Rede von einer Gleichstellung der Geschlechter auf dem Arbeitsmarkt sein. Denn immer noch verdienen Frauen im Schnitt 22 Prozent weniger als ihre Kollegen und von den Führungspositionen sind nicht mehr als 27,2 Prozent weiblich besetzt.
(15.01.2013) mehr...
 

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