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THÜRINGER GLEICHSTELLUNGSNOVELLE
SPD nennt CDU-Forderung nach männlichen Gleichstellungsbeauftragten „kontraproduktiv“
Novelle kommende Woche im Thüringer Landtag | Klagerechte der Gleichstellungsbeauftragten sollen gestärkt werden
zwd Erfurt (kl). Die Thüringer CDU, die zusammen mit der SPD die Landesregierung stellt, will männliche Gleichstellungsbeauftragte im Zuge der Novellierung des Thüringer Gleichstellungsgesetzes besser stellen als bislang. Solange Frauen im Alltag gegenüber Männern weiterhin benachteiligt würden, sei diese Maßnahme kontraproduktiv, kritisierte die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Birgit Pelke, am 6. Februar. Trotzdem sei die Novelle ein Schritt in die richtige Richtung.
(07.02.2013) mehr...
 

 
GENITALVERSTÜMMELUNG
SPD: Gesetzesinitiative zur Strafrechtsverschärfung
Ende Februar im Bundestag | Internationaler Tag ‚Null Toleranz gegen Genitalverstümmelung’ am 06. Februar
zwd Berlin (re). Zum weltweiten Aktionstag gegen Genitalverstümmelung am 6. Februar haben zahlreiche PolitikerInnen, Verbände und Institutionen zu Aufklärung, Prävention und gezielten Maßnahmen zur Verhinderung der Beschneidung von Mädchen aufgerufen. Der Bundestag wird sich voraussichtlich Ende Februar mit einem Antrag der SPD-Bundestagsfraktion zur Verschärfung des deutschen Strafrechts (§ 5 StGB – Aufnahme in den Katalog der Auslandstaten gegen inländische Rechtsgüter) beschäftigen, mit dem eine wirksame strafrechtliche Verfolgung dieser schweren Körperverletzung ermöglicht werden soll.
(06.02.2013) mehr...
 

 
GENDER-MAINSTREAMING IM BILDUNGSWESEN
Erste Studie zur Geschlechtgerechtigkeit im ‚Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen’ (DQR)
zwd Berlin (ticker/kl). Erstmals hat sich eine Studie mit dem anerkannten gleichstellungspolitischen Ansatz der aktiven Lebenslaufpolitik in der Umsetzung des ‚Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen’ (DQR) befasst. Bei der Erarbeitung des DQR hatte die Frage, wie das Bildungswesen in Deutschland Frauen und Männern das Lernen und die Anerkennung ihrer Lernleistungen ermöglicht, bislang nur eine untergeordnete Rolle gespielt, so das Ergebnis der Studie. Neben einer Abhandlung über die aktuelle Lage der Gleichstellung und des Gender Mainstreamings im DQR deckt die Autorin und hauptamtliche KOBRA-Mitarbeiterin, Hildegard Schicke, genderrelevante Chancenungleichheiten im Bildungs- und Beschäftigungssystem auf. Sie stellt konkrete Bezüge zum DQR her und gibt Empfehlungen, welche Maßnahmen bei der Umsetzung des DQR in Deutschland die Chancengerechtigkeit fördern könnten.
(05.02.2013) mehr...
 

 
HEBAMMEN-VERGÜTUNG
Gehaltsverbesserungen weit unter den Forderungen der Hebammenverbände
Schiedsspruch entscheidet gegen den Willen der Hebammenverbände über Gehaltssteigerung
zwd Berlin (ticker/kl). Die Hebammenverbände und die zentrale Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen (GKV-Spitzenverband) haben sich nicht über die Vergütung von Hebammen per 1. Januar einigen können. Nach drei „zähen“ und „zermürbenden“ Verhandlungstagen habe die Schiedsstelle - unter Vorsitz von Professorin Herta Däubler-Gmelin (SPD) - die Hebammengehälter durch Schiedsspruch für die nächsten zwei Jahre auf eine lineare Erhöhung um gerade einmal zwölf Prozent festgelegt. Die Hebammenverbände hatten die Steigerung entgegen der Stimmen der KassenvertreterInnen und Unparteiischen als nicht ausreichend abgelehnt.
(01.02.2013) mehr...
 

 
HEBAMMEN-PETITION I
Deutscher Hebammenverband kritisiert Petitions-Entschluss als unzureichend
zwd Berlin (kl). Nach beinahe dreijähriger Beratung hat der Petitionsausschuss des Bundestages eine Empfehlung zur wohnortnahen Hebammenversorgung an die Bundesregierung weitergeleitet. Der Deutsche Hebammenverband (DHV) reagierte mit einer kritisch-scharfen Stellungnahme auf das Ergebnis der Ausschussberatung vom 30. Januar. Die Empfehlung sei dürftig, da den Bundesministerien für Gesundheit und Finanzen (BMG, BMF) lediglich aufgetragen würde, sich mit dem Problem der Haftpflichtregelungen auseinanderzusetzen. Andere Fragen, wie wohnortnahe Hebammenversorgung sicher gestellt werden und eine Datenerhebung über den bestehenden Bedarf an Hebammen aussehen könnte, habe der Petitionsausschuss ungeklärt gelassen. Auch müssten Hebammen immer noch auf eine angemessene Vergütung warten, bemängelte die Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes, Martina Klenk.
(31.01.2013) mehr...
 

 
HEBAMMEN-PETITION II
SPD und Grüne: Bundesregierung muss Rahmenbedingungen für Hebammen umgehend verbessern
zwd Berlin (kl). Nach dem Urteil der SPD-Bundestagsfraktion haben es die Hebammen verdient, mit der Petition ihre Anliegen endlich direkt im Bundestag zu platzieren. Der Arbeitsgruppensprecher für Petitionen, Klaus Hagemann, und der zuständige Berichterstatter, Stefan Schwartze, sehen die Regierung nun zum Handeln aufgefordert, gemeinsam mit der Versicherungswirtschaft neue Rahmenbedingungen zu schaffen. Ziel müsse sein, das Haftungsrisiko auf mehreren Schultern zu verteilen.
(31.01.2013) mehr...
 

 
STRESSREPORT DEUTSCHLAND 2012
Vollzeittätige Frauen leiden am meisten unter Stress, Männer in Teilzeit am seltensten
Arbeitgeberverbände lassen Gemeinschaftserklärung zur Verbesserung der psychischen Gesundheit bei der Arbeit platzen
zwd Berlin (kl). Psychische Überforderung ist in Deutschland zur Ursache Nummer eins für Frühverrentungen geworden: Bei fast jedem zweiten Erwerbstätigen (43 %) hat der Stress am Arbeitsplatz in den letzten zwei Jahren zugenommen. Unter starkem Termin- und Leistungsdruck arbeitete mehr als jeder Zweite (52 %). Am stärksten waren im Jahr 2012 die psychischen Belastungen unter vollzeittätigen weiblichen Führungskräften. Zudem waren Stress und quantitative Überforderung in weiblich dominierten Berufssparten - in sozialen und Gesundheitsberufen - am häufigsten. Zu diesem Ergebnis kam der erste Stressreport der Bundesregierung, den Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) am 29. Januar in Berlin vorgestellt hat.
(29.01.2013) mehr...
 

 
WELTWIRTSCHAFTSFORUM DAVOS
Frauenanteil in EU-Führungsgremien stieg 2012 stärker als je zuvor
Reding: EU-Frauenquote muss kommen | Noch ein Viertel der größten EU-Unternehmen allein in Männerhand
zwd Brüssel/Davos(ticker/kl). Der Frauenanteil in den Entscheidungsorganen börsennotierter Unternehmen der EU ist höher denn je. Er stieg von 13,7 Prozent im Januar des vergangenen Jahres auf 15,8 Prozent Anfang diesen Jahres. In beinahe allen EU-Staaten sind Frauen auf dem Vormarsch, nur Bulgarien, Polen und Irland verzeichneten gleichstellungspolitischen Stillstand. Es bleibe trotzdem viel zu tun, erklärte die Justiz- und Gleichstellungskommissarin und Vizepräsidentin der EU-Kommission, Viviane Reding (CSV und EVP-Fraktion), am 25. Januar beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Denn ein Viertel der größten EU-Unternehmen sei weiterhin ausschließlich in Männerhand.
(25.01.2013) mehr...
 

 
FORTSCHRITTSBERICHT FACHKRÄFTEKONZEPT 2012
Weibliche Erwerbsquote bei 71,7 Prozent - knapp vom EU-Ziel entfernt
Aber jede zweite Frau ist nur teilzeitbeschäftigt | 18,5 Stunden im Durchschnitt
zwd Berlin (kl). Wenn Deutschland seine Rolle als führende Wirtschaftsnation halten will, müssen Unternehmen weiterhin auf einen breiten Pool an hochqualifiziertem Fachpersonal zurückgreifen können. Um dies sicherzustellen, setzt Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) auf das unausgeschöpfte Erwerbspotenzial von Frauen. Denn 1,9 Millionen Personen des weiblichen Geschlechtes wollen in Deutschland ihre wöchentliche Arbeitszeit erhöhen, hob die Ministerin am 23. Januar bei der Vorstellung des ersten Fortschrittsberichts zum Fachkräftekonzept 2012 in Berlin hervor.
(23.01.2013) mehr...
 

 
BUNDESTAGSWAHLKAMPF
SPD will über Online-Debatten moderne Gleichstellungskonzepte erarbeiten lassen
Mit der Software "Adhocracy" | Ergebnisse bis 27. Februar
zwd Berlin (ig/Ticker). Die SPD-Bundestagsfraktion will Hilfe des Internets neue Wege der Bürgerbeteiligung beschreiten. Als Beispiel dafür hat die Fraktion eine Online-Debatte eröffnet, in deren Rahmen NutzerInnen "Ideen für eine moderne Gleichstellungspolitik" entwickeln sollen. Die Ergebnisse sollen sowohl online und auf dem Empfang zum Frauentag am 27. Februar vorgestellt werden.
(23.01.2013) mehr...
 

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