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KOMMUNALE SPITZENVERBÄNDE
Städte und Gemeinden warnen vor Schwarzem-Peter-Spiel beim Kita-Ausbau
Rechtsgutachten entwarnen: ‚Klagewelle’ bleibt voraussichtlich aus
zwd Berlin (kl). Die kommunalen Spitzenverbände haben Bund und Länder vor einem „Schwarzen-Peter-Spiel“ im Hinblick auf fehlende Krippenplätze gewarnt. Das nütze weder den Eltern, noch den Kommunen und führe alles andere als zu einer schnellen Lösung beim Ausbau der Kinderbetreuung, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), Gerd Landsberg am 15. Januar in Berlin. Zwar sei eine ‚Klagewelle’ nicht zu befürchten, ergänzte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Stephan Articus, doch müssten Bund und Länder ihrer Mitverantwortung gerecht werden, den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für unter Dreijährige bis August 2013 zu erfüllen. Gemeinden und Städte dürften weder mit dem weiteren Ausbau noch mit den Kosten durch Schadenersatzforderungen alleine gelassen werden.
(16.01.2013) mehr...
 

 
INSTITUT DER DEUTSCHEN WIRTSCHAFT
Arbeit wird weiblicher, nicht aber die Bezahlung gerechter
Weibliche Erwerbsquote in Deutschland toppt den EU-Durchschnitt (65 %) | Ursache: Zunahme an Teilzeitarbeitsverhältnissen von Frauen
zwd Berlin (kl). Dank einer dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung hat Deutschland im Vergleich der weiblichen Erwerbstätigkeitsquoten innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten Rang fünf erreicht. Im Jahr 2011 waren 71,8 Prozent aller Frauen in Deutschland berufstätig, noch im Jahr 2000 waren es gerade einmal 63 Prozent, teilte der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), Michael Hüther, am 14. Januar bei der Vorstellung der arbeitsmarktökonomischen Analyse des IWs zur Gleichstellung der Geschlechter mit. Nur in Schweden (77,7), Dänemark (76,1), den Niederlanden (73,1) und Finnland (72,7) hatten 2011 anteilig mehr Frauen eine Anstellung. Doch in Deutschland kann trotzdem nicht die Rede von einer Gleichstellung der Geschlechter auf dem Arbeitsmarkt sein. Denn immer noch verdienen Frauen im Schnitt 22 Prozent weniger als ihre Kollegen und von den Führungspositionen sind nicht mehr als 27,2 Prozent weiblich besetzt.
(15.01.2013) mehr...
 

 
BUNDESTAGSWAHLKAMPF 2013
Grüne wollen im Wahlkampf mit dem Thema Frauen punkten
Pro: Frauenquote, Entgeltgleichheit, flexiblen Arbeitsmarkt | Contra: Minijobs, Ehegattensplitting, Krankenkassenmitversicherung
zwd Weimar (ticker/kl). Die Grünen wollen die Lebensverhältnisse und Chancen von Frauen in den Fokus des Bundestagswahlkampfes 2013 rücken. Bei der Fraktionsklausurtagung in Weimar sagten die Vorsitzenden der Grünen-Bundestagsfraktion, Renate Künast und Jürgen Trittin, den falschen strukturellen und steuerlichen Anreizen für Frauen in Deutschland zum Auftakt des Jahres den Kampf an. Das Alleinverdienermodell habe dazu geführt, dass Frauen weniger Chancen als Männer hätten, wodurch sich das ohnehin hohe Risiko von Frauen in der Altersarmut zu enden drastisch verschärft habe. Von einer Kanzlerin, die einen gesetzlichen Mindestlohn und eine Frauenquote blockiere, hätten die Menschen die „Nase voll“, argumentierte Trittin bei der dreitägigen Klausur.
(10.01.2013) mehr...
 

 
BUNDESTAG
Geschlechterfrage spielt für Regierung in der Altenpflege keine Rolle
Regierungsantwort auf Kleine Anfrage der SPD zur Pflegeausbildung
zwd Berlin (re). Für die Bundesregierung spielt die Tatsache, dass überwiegend Frauen in der Kranken- und Altenpflege beschäftigt sind, im Hinblick auf die öffentliche Anerkennung dieser Berufsfelder keine Rolle. Dies geht unter anderem aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion zum Thema Pflegeausbildung hervor (Drs. 17/11608 bzw. 17/11802). Die Fraktion hatte nach der Bedeutung des Ungleichgewichts der Geschlechterverteilung im Pflegebereich gefragt.
(09.01.2013) mehr...
 

 
zwd-NACHRICHTENÜBERBLICK
Frauen müssen an die Verhandlungstische
  • dbb JAHRESTAGUNG Öffentlicher Dienst muss familienfreundlicher werden
  • KINDERGELD SPD will mehr Kindergeld für GeringverdienerInnen
  • SAARLAND Frauenminister Storm zieht Bilanz: Gleichstellungsgesetz ist dringend zu novellieren
  • DEUTSCHER BLINDEN- UND SEHBEHINDERTENVERBAND Broschüre für sehbehinderte Frauen erschienen
  • STATISTISCHES BUNDESAMT Zahl der Frauen die Zwillinge und Drillinge bekommen steigt an
Mittwoch, den 9. Januar
(09.01.2013) mehr...
 

 
KINDERBETREUUNG
Städte- und Gemeindebund fordert Kita-Notfallplan
Einberufung eines Krippengipfels bis März | Sorge vor Elternklagen ab 1. August 2013
zwd Berlin (kl). Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) hat ein Aktionsprogramm zum Ausbau der Kinderbetreuung vorgelegt, um möglichen Klagen enttäuschter Eltern zur Durchsetzung ihres Rechtsanspruchs auf Kinderbetreuung vom 1. August 2013 an vorzubeugen. Kernpunkte des Aktionsprogramms sind Vorschläge eines „Kita-Platzsharings“ (zwei Kinder teilen sich einen Platz) sowie für eine Ausbildungsinitiative zu mehr ErzieherInnen. Vorgeschlagen wird außerdem auch ein Notfallplan, für den Fall, dass Kommunen den Rechtsanspruch nicht fristgerecht erfüllen können. In diesem Zusammenhang fordert der Städte- und Gemeindebund die Einberufung eines Krippengipfels bis zum März 2013.
(09.01.2013) mehr...
 

 
Neue Ausgabe erschienen: ZWD-FRAUENMAGAZIN 305
Zwangsprostitution: Frauenrechtlerinnen auf den Barrikaden
  • zwd-Schwerpunkt Frauenhandel: Aufenthaltsrecht in Deutschland unzureichend
  • Überparteiliche Fraueninitiative Berlin: ÜPFI fordert gerechte Leistungsbewertung von Frauen
  • Who‘s who Hamburg: Über die Quote und weitere frauenpolitische Reformvorhaben berichten die GleichstellungspolitikerInnen aus Hamburg
(07.01.2013) mehr...
 

 
Dezember-Ausgabe erschienen: ZWD-FRAUENMAGAZIN 306
zwd-Büchertisch und Register 2011/2012
Die Themen im Überblick:

  • Büchertisch: Der zwd stellt vier außergewöhnliche Autorinnen vor
    - Ursula Krechel: „Landgericht“
    - Annemarie Weber: „Westend“
    - Julya Rabinowich: „Die Erdfresserin“
    - Silvia Federici: „Aufstand aus der Küche“ - Queer und kapitalismuskritisch
(07.01.2013) mehr...
 

 
2013
Alles Gute zum neuen Jahr!
Allen unseren Leserinnen und Lesern wünschen wir ein gutes und friedvolles Jahr 2013! Ab 7. Januar sind wir mit unseren Meldungen wieder wie gewohnt für Sie da. zwd-Redaktion und Verlag
(02.01.2013) mehr...
 

 
OECD-GENDER-STUDIE
Frauen erhalten in Deutschland 50 Prozent weniger Rente als Männer
Defizite im Betreuungsangebot führen Frauen in Teilzeitjobs | Deutschland ist Schlusslicht bei der Gleichstellung
zwd Bonn (kl). Bei einem Vergleich des Gehaltsgefälles zwischen Frauen und Männern landet Deutschland unter den 34 OECD-Mitgliedsstaaten auf dem drittletzten Platz. Schlusslicht beim sogenannten Gender-Pay-Gap ist Südkorea (38,9 %); schlechter als Deutschland (21,6 %) kommt in der OECD-Statistik noch Japan (28,7 %) weg. Mit der 50-prozentigen geschlechterspezifischen Rentenlücke toppt Deutschland alle OECD-Nationen, knapp gefolgt von Griechenland mit 48,2 Prozent.
(19.12.2012) mehr...
 

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