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URTEIL DES BUNDESARBEITSGERICHTS
DRK-Schwestern verlieren arbeitsrechtlichen Sonderstatus
  • Urteil des Europäischen Gerichtshofs bestätigt
  • Arbeitsministerium und DRK planen Ausnahmeregelung
  • Ver.di warnt, das EU-Recht nicht zu umgehen
  • zwd Erfurt/Berlin (mb). Krankenschwestern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sind Arbeitnehmerinnen im Sinne des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG). Das hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) in seinem Urteil vom Dienstag entschieden. Damit revidierte es nach mehr als 60 Jahren die bisherige Rechtssprechung. Für rund 25.000 Rotkreuzschwestern in 33-DRK-Schwesternschaften gilt nun das novellierte Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, das am 1. April 2017 in Kraft tritt.
    (23.02.2017) mehr...
     

     
    zwd-POLITIKMAGAZIN Nr. 346
    UNGLEICHER LOHN: „Über Geld sprechen wir jetzt!“
    Ein großer Schritt hin zu mehr Lohngerechtigkeit: Manuela Schwesigs Entwurf eines Transparenzgesetzes hat am 10. Februar den Bundesrat passiert. Nun beginnen die Beratungen im Parlament. Das zwd-POLITIKMAGAZIN stellt die Eckpunkte des geplanten Gesetzes vor.

    Außerdem in dieser Ausgabe:
  • Unterhaltsvorschuss: Künftig bis zum 18. Lebensjahr
  • Wehrbericht 2016: Wenige Frauen, viele Probleme
  • Interview: NRW-Emanzipationsministerin Barbara Steffens (Grüne)
  • DIW-Studie: Die Frauenquote wirkt, wo sie gesetzt ist

  • (22.02.2017) mehr...
     

     
    NEUES NATIONALES GESUNDHEITSZIEL
    Zusammenarbeit der Berufsgruppen rund um die Geburt soll verbessert werden
  • Zielformulierungen an Ausschussvorsitzende übergeben
  • „Viele Politikfelder gefordert, um gesunden Start ins Leben zu ermöglichen“
  • zwd Berlin (hr). Der Kooperationsverbund „gesundheitsziele.de“ hat am Montag in Berlin das neue und neunte nationale Gesundheitsziel „Gesundheit rund um die Geburt“ an die Vorsitzenden des Gesundheits- und des Familienausschusses des Bundestages übergeben. Als zentrale Zielstellungen wurden darin eine höhere Selbstbestimmung der Mütter, die Verbesserung der Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsgruppen rund um die Geburt, die Stärkung von Ressourcen sowie die Früherkennung von Risiken und Entwicklungsbedarfen formuliert.
    (13.02.2017) mehr...
     

     
    zwd-POLITIKMAGAZIN Nr. 345
    JETZT ANGESAGT: Ein nationaler Bericht über Frauengesundheit
    Der lange, teilweise auch innerhalb der eigenen Reihen der Frauenbewegung kontrovers geführte – vom zwd-POLITIKMAGAZIN seit Jahren unterstützte – Kampf um eine Neuauflage des zuletzt 2001 erschienenen Bundesfrauengesundheitsberichts scheint jetzt in eine Erfolgskurve einzumünden. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Ingrid Fischbach (CDU, Foto), bestätigte in einem zwd-Beitrag, dass das Robert-Koch-Institut (RKI) von ihrem Hause beauftragt worden sei, „erste konzeptionelle Überlegungen für einen Frauengesundheitsbericht vorzulegen“.
    zwd-DEBATTE: „Brauchen wir einen neuen Bundesbericht zur gesundheitlichen Situation von Frauen?“
    (24.12.2016) mehr...
     

     
    AIDS BEKÄMPFUNG
    Bundesregierung investiert in den Schutz von Frauen vor HIV
  • Afrika: Über 1.000 Frauen stecken sich täglich mit HIV an
  • Zehn Millionen Euro werden für Förderung von Präventionsmaßnahmen bereitgestellt
  • zwd Berlin (yh). Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird in den nächsten fünf Jahren Fördermittel für die HIV-Prävention für Frauen in Entwicklungsländern bereitstellen. Zehn Millionen Euro sollen an die Non-Profit-Organisation „International Partnership for Microbicides“ (IPM) gehen. Mit dem Geld investiert IPM unter anderem in den Dapivirin-Ring, einen Vaginalring, der das HIV-Ansteckungsrisiko senken soll und so besonders Frauen vor dem Virus schützen kann. „Wir haben die Chance, mit erfolgsversprechenden neuen Methoden wie dem Dapivirin-Ring bedeutende Fortschritte in der Frauengesundheit zu erzielen“, erklärte Renate Bähr, Geschäftsführerin von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) Deutschland.
    (08.12.2016) mehr...
     

     
    QUALITÄTSMONITOR 2017
    Zu viele Krankenhäuser mit wenig Expertise
  • Handlungsbedarf bei der Versorgung von Brustkrebspatientinnen
  • Defizitär organisierte Krankenhausversorgung aufgezeigt
  • zwd Berlin (yh). In Deutschland gibt es einen erheblichen Handlungsbedarf hinsichtlich der Leistungsorganisation von Krankenhäusern. Das ist das zentrale Ergebnis des Qualitätsmonitors 2017, der in Zusammenarbeit des Wissenschaftlichen Instituts der AOK und der Gesundheitsstadt Berlin e.V. am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Besonders deutlich würden die Defizite, wenn man unter anderem die Behandlungsraten und Diagnosesicherungen bei Frauen mit Brustkrebs betrachte. Hier würden wichtige Qualitätsziele zum Teil nicht erreicht werden, von denen das Überleben der Patientinnen abhänge, erklärte Prof. Thomas Mansky, Leiter des Fachgebietes Strukturentwicklung und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen der Technischen Universität Berlin.
    (29.11.2016) mehr...
     

     
    NIEDERSACHSEN
    „Kein Geld für Verhütung, aber Kostenübernahme für Abtreibung“
  • Sozialministerin Rundt fordert bundeseinheitliche Finanzierungsmaßnahmen für Verhütungsmittel
  • Ab 20 müssen alle Frauen die Kosten für empfängnisverhütende Maßnahmen selbst zahlen
  • zwd Hannover (yh). Die Kosten für empfängnisverhütende Mittel aufzubringen, sei für viele Frauen problematisch. Aus diesem Grund fordert die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) eine bundeseinheitliche Regelung zur Kostenübernahme von Verhütungsmitteln für Frauen mit geringem Einkommen. „Seit langem ist es mir ein Anliegen, die Finanzierung von ärztlich verordneten Mitteln zur Empfängnisverhütung für Frauen mit geringem Einkommen sicherzustellen“, sagte Rundt auf der Sitzung des Niedersächsischen Landtages am 23. November. Es sei besonders für Frauen schwierig, die Sozialleistungen beziehen.
    (23.11.2016) mehr...
     

     
    AIDS-Report
    Junge Frauen besonders gefährdet
  • UNAIDS veröffentlicht neue Daten zur HIV-Ansteckung
  • Mehr als 1000 Mädchen und Frauen infizieren sich täglich
  • zwd Berlin (yh). Täglich infizieren sich mehr als 1000 Mädchen und Frauen mit HIV – das sind wesentlich mehr als bei Jungen und Männern im gleichen Alter. Der am Montag veröffentlichte UNAIDS-Bericht der Aids-Organisation der Vereinten Nationen problematisiert besonders die Situation von Mädchen und Frauen südlich der Sahara. Zwar mache der Kampf gegen HIV und Aids Fortschritte, allerdings ist die Epidemie besonders für Frauen eine Gefahr, sodass dringend eine zielgerichtete Prävention nötig sei. Renata Bähr, Geschäftsführerin der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) erklärte, dass Aids die Haupttodesursache für heranwachsende Mädchen in Afrika sei.
    (21.11.2016) mehr...
     

     
    GESUNDHEITSBERICHTERSTATTUNG
    Doppelte Benachteiligung: Gesundheitspolitik muss alle Frauen in den Blick nehmen
  • KDFB: Auch soziale Lage von Frauen berücksichtigen
  • Mangel an geschlechtsspezifischen Gesundheitsdaten
  • zwd Köln (el). Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) hat Korrekturen bei der Gesundheitsberichterstattung angemahnt, um Gesundheitsrisiken von Frauen in allen Lebenslagen zu berücksichtigen. „Der erste Gesundheitsbericht der Bundesregierung hat vor 15 Jahren ältere Frauen, Mädchen und Migrantinnen aus der Berichterstattung ausgeklammert. Sie müssen nun dringend auch in den Blick genommen werden“, forderte KDFB-Präsidentin Maria Flachsbarth.
    (25.10.2016) mehr...
     

     
    GEBÄRMUTTERHALSKREBS
    Neues Vorsorgemodell verspricht mehr Sicherheit, schließt aber Frauen über 60 aus
  • Gemeinsamer Bundesausschuss reagiert auf Kritik von FachmedizinerInnen
  • Neues Vorsorgemodell kombiniert zwei verschiedene Tests
  • zwd Berlin (yh). Frauen über 60 werden von der gesetzlichen Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung ausgeschlossen. Das kritisierte die Initiative „Gebärmutterhalskrebs verhindern“ am Dienstag im Hinblick auf eine Bekanntgabe des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), dass Frauen bis 60 in Zukunft eine sicherere Krebsvorsorge erhalten werden als bisher. Diese Altersbegrenzung aber sei „medizinisch unverantwortlich“ und „ethisch schlicht nicht zu vertreten“, erklärte Dr. Markus Lütge, Gynäkologe und Mitglied der Initiative. Gleichzeitig befürwortete er, dass der G-BA in Zukunft durch die Kombination zweier Vorsorge-Modelle mehr Sicherheit für Frauen ermöglichen will.
    (19.10.2016) mehr...
     

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