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Kinderarmut
Dänemark hat die geringste Kinderarmut
zwd Berlin. Unter die so genannte relative Armut fallen Menschen, denen weniger als 50 Prozent des Durchschnittseinkommens im jeweiligen Land zur Verfügung stehen. Diese Grenze lag beispielsweise in Deutschland im Jahr 2001 bei monatlich 725 Euro pro Person.

Wer darunter liegt, gilt als arm. Dies betrifft in Deutschland rund 1,5 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, in den OECD-Staaten sind es nach Angaben der jüngsten UNICEF-Studie insgesamt mehr als 45 Millionen.

Anteil von Kindern, die in relativer Armut leben:

Dänemark
2,4 Prozent

Finnland
2,8

Norwegen
3,4

Schweden
4,2

Schweiz
6,8

Tschechien
6,8

Niederlande
9,8

Deutschland
10,2

Österreich
10,2

Portugal
15,6

Irland
15,7

Neuseeland
16,3

Italien
16,6

USA
21,9

Mexiko
27,7

Veränderung des Kinderarmut-Anteils in den 90er Jahren:

Großbritannien
- 3,1 Prozent

USA
- 2,4

Norwegen
- 1,8

Australien
- 1,7

Kanada
- 0,4

Griechenland
- 0,3

Frankreich
- 0,2

Finnland
+ 0,5

Deutschland
+ 2,7

Mexiko
+ 3,0

Portugal
+ 3,2

Belgien
+ 3,9

Tschechien
+ 4,1

Luxemburg
+ 4,2

Polen
+ 4,3

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