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BUNDESTAG
Bund muss Diskriminierung von Künstlerinnen endlich entgegenwirken
SPD fordert Gleichstellung von Frauen in Kunst, Kultur und Medien
zwd Berlin (kl). In den Bereichen Kunst, Kultur und Medien ist Deutschland immer noch weit von der Gleichstellung der Geschlechter entfernt. Künstlerinnen verdienen erheblich weniger als Künstler, arbeiten häufiger unter prekären Bedingungen, erhalten im Schnitt deutlich seltener Fördergelder und haben somit ein erhöhtes Risiko in der Altersarmut zu landen. Sogar bei der Größe der Ateliers ist eine Benachteiligung von Künstlerinnen feststellbar. Um diese Schieflage zu beseitigen, hat die SPD-Bundestagsfraktion die Bundesregierung aufgefordert, Frauen in vom Bund geförderten kulturellen, künstlerischen und medialen Institutionen, Programmen und Projekten gezielter zu fördern.
(23.05.2013) mehr...
 

 
KATHOLISCHE KIRCHE
„Frauen sollen mehr Kinder bekommen und zuhause bleiben“
Kölner Kardinal Meisner kritisiert Familienpolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel
zwd Berlin/Köln (kl). Deutschland sterbe aus, zugleich habe die Politik jedoch die Abtreibung gesetzgeberisch „perfekt“ geregelt und „dränge Frauen“ aus dem Familienleben. Mit diesen Vorwürfen hat der Kölner Kardinal Joachim Meisner die Familienpolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in einem Interview mit der ‚Stuttgarter Zeitung’ am 20. Mai scharf kritisiert.
(22.05.2013) mehr...
 

 
PRO QUOTE
Steinbrück verspricht eine 40 Prozent-Vorstandsquote bis 2017
Von der Leyen: „Das Land braucht die Quote“ | Erfolgreiche Bundestagsaktion „Spitzenfrauen fragen Spitzenkandidaten“
zwd Berlin (Ticker). SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat angekündigt, im Falle der Regierungsübernahme werde er eine Quote von 40 Prozent sowohl für die Aufsichtsräte als auch die Vorstände von börsennotierten Unternehmen einführen. Sein Wahlversprechen gab Steinbrück gegenüber der von zehn Frauenorganisationen am Freitag veranstalteten Befragung im Bundestag „Spitzenfrauen fragen Spitzenkandidaten" ab.
(18.05.2013) mehr...
 

 
PROQUOTE MEDIEN
Neue WDR-Intendanz soll männlich besetzt werden
Schlechteste Frauenquoten: Radio Bremen, Saarländischer Rundfunk, ZDF, Deutschlandradio | Beste Frauenquoten: Radio Berlin-Brandenburg, Hessische Rundfunk, Deutsche Welle
zwd Berlin (kl). In scharfer Form hat die Journalistinneninitiative ProQuote Medien kritisiert, dass beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) für die Nachfolge der Intendantin Monika Piel nur Männer zur Auswahl stehen. Der Rundfunkrat des WDR will sich am 29. Mai zwischen Tagesthemen-Moderator Tom Buhrow, Radio Bremen-Intendant Jan Metzger und Stefan Kürten von der Europäischen Rundfunkunion entscheiden. Auch die Findungskommission für den WDR-Intendanzposten sei mit acht Männern und zwei Frauen nicht geschlechtergerecht besetzt gewesen, rügte die Vorsitzende von ProQuote Medien, Annette Bruhns, am 15. Mai. Es sei kein Wunder, dass die Männerdominanz in Deutschlands Medien so schwer zu knacken sei.
(16.05.2013) mehr...
 

 
NACHRICHTENÜBERBLICK
Schwarz-Gelbe Novelle macht Streitkräfte für Frauen nicht attraktiver
  • Sachverständige begrüßen die Möglichkeit vertraulicher Geburten
  • Ergänzungen des Betreuungsgeldes bringt doppelte Benachteilung
  • Kürzungen bei Berliner Frauenprojekten in der Kritik
  • SOLDATINNENGLEICHSTELLUNGSGESETZ
    (14.05.2013) mehr...
     

     
    MUTTERTAG
    AKF fordert Novellierung des Mutterschutzgesetzes
    Arbeitskreis Frauengesundheit hält eine größere Wertschätzung von schwangeren und stillenden Frauen in der Arbeitswelt für überfällig
    zwd Berlin (Ticker/ig). Der Arbeitskreis Frauengesundheit hat sich anlässlich des heutigen Muttertages für eine Novellierung des Mutterschutzgesetzes ausgesprochen. Der Runde Tisch des AKF "Lebensphase Eltern werden" bedauerte in einer jetzt veröffentlichten Erklärung, dass schwangere und stillende Frauen in der Arbeitswelt immer noch schwangere und stillende Frauen persönliche Diskriminierung durch Vorgesetzte, Kolleginnen und Kollegen erlebten. Sie würden häufig als Krankheitsfall angesehen und als Störfaktor behandelt. Die Bundesregierung wurde aufgefordert, das geltende Mutterschutzgesetz aus dem Jahre 1952 den heutigen Realitäten anzupassen und entsprechend zu novellieren.
    (12.05.2013) mehr...
     

     
    WIRTSCHAFT
    Knapp die Hälfte der Schlecker-Frauen hat eine neue Arbeitsstelle gefunden
    zwd Berlin (kl). Mehr als die Hälfte der ehemaligen Schlecker-Beschäftigten hat wieder einen Job. Von den insgesamt 23.493 Angestellten, welche durch die Insolvenz der Drogeriemarktkette Ende Juni 2012 arbeitslos wurden, hatte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am 23. Januar 2013 noch 13.001 Personen in ihrer Statistik erfasst. Den Weg zurück in die Arbeitswelt hatten 10.228 ehemalige Schlecker-Angestellte gefunden. Rund 70 Prozent der Belegschaft war zum Zeitpunkt der Insolvenz weiblich.
    (10.05.2013) mehr...
     

     
    BUNDESTAGSWAHLKAMPF
    „Vier Jahre auf Weg zur Gleichstellung von Frauen verschenkt“
    Kanzlerin Merkel trifft Führungsfrauen | Ziegler und Göring-Eckardt ziehen verheerende Bilanz der schwarz-gelben Gleichstellungspolitik
    zwd Berlin (kl). Im Jahr 2001 hat die Privatwirtschaft sich freiwillig verpflichtet, den Frauenanteil in den Spitzenpositionen zu erhöhen. Zwölf Jahre später ist das Ergebnis mager. Das will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nun ändern. Am 8. Mai diskutierte sie deshalb mit weiblichen Führungs- und Nachwuchskräften, wie Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sich wandeln müssen. Das Treffen der Bundeskanzlerin sei nichts als durchsichtiges Wahlkampftaktieren, kritisierte die stellvertretende Vorsitzende des SPD-Bundesvorstandes, Dagmar Ziegler. Mit dem Betreuungsgeld, der Ausweitung von Minijobs und der Ablehnung der Frauenquote im Bundestag habe Schwarz-Gelb die Gleichstellungspolitik in Deutschland vier Jahre lang im Stich gelassen.
    (08.05.2013) mehr...
     

     
    BUNDESRAT
    Vertrauliche Geburtengesetz erreicht in Not geratene Schwangere nicht
    Bundesrat setzt sich für anonyme Geburt ein
    zwd Berlin (kl). Der Bundesrat hat die Bundesregierung aufgefordert, ihren Gesetzentwurf zur Regelung vertraulicher Geburten zu überarbeiten. Mit dem von CDU/CSU und FDP vorgelegten Verfahren und den entsprechenden bürokratischen Hürden sei es schwer, schwangere Frauen in Notlagen zu erreichen, kritisierten die Bundesländer am 3. Mai in ihrer Stellungnahme zum schwarz-gelben Gesetzentwurf ‚Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt’ (Drs. 17/12814). Die Länder halten es für erforderlich, Frauen die Option der anonymen Geburt als ultima ratio zu gewähren.
    (06.05.2013) mehr...
     

     
    FRAUENQUOTE
    Merkel: „Selbstverpflichtung darf nicht ohne Ziel sein“
    Kehrtwende im KanzlerInnenamt ?
    zwd Berlin (Ticker/kl). Über Jahre hinweg habe die Wirtschaft ihr Versprechen nicht eingehalten, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen, kritisierte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 4. Mai. Selbstverpflichtung dürfe nicht länger ohne jedes Ziel sein. In der nächsten Legislaturperiode wolle sie sich deshalb für eine gesetzlich Regelung einsetzen, so die Kanzlerin in ihrem Video-Podcast, mit der ab 2020 Unternehmen zu einer 30 Prozent Frauenquote in Aufsichtsräten verpflichtet werden.
    (05.05.2013) mehr...
     

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