Neuerscheinung: das zwd-Gesundheitsmagazin SPEZIAL IV
Ab jetzt zu bestellen: FRAUEN.GESUNDHEIT & POLITIK (Spezial IV)
zwd Berlin. Im Rahmen der politisch-parlamentarischen Berichterstattung hat die Redaktion des zwd-Magazins FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK eine neue Ausgabe ihres Extra-Magazins zur Frauengesundheitspolitik publiziert. Die Ende Dezember erschienene 28-seitige Ausgabe FRAUEN.GESUNDHEIT&POLITIK (Spezial IV) enthält wichtige und aktuelle Informationen zur Gesundheitspolitik und Gesundheitsversorgung unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechterperspektive.
Die gesundheitspolitische Berichterstattung ist fester Bestandteil des zwd-Magazins Frauen.Gesellschaft und Politik. Das Magazin zählt mit seinen Informationen über die aktuelle frauen- und gleichstellungspolitische Debatte in Bund, Ländern und Europa seit 25 Jahren zur Pflichtlektüre vieler Verantwortlicher in Politik und Verwaltung.
Viele der Themen dieser Ausgabe FRAUEN.GESUNDHEIT&POLITIK (Spezial IV) werden in diesem Jahr weiter an Brisanz gewinnen:
Finanzierungsreform der Krankenversicherung
„Die soziale Ungerechtigkeit trifft vor allem Frauen“ Mit der Finanzierungsreform der gesetzlichen Krankenversicherung hat Schwarz-Gelb die „kleine Kopfpauschale“ eingeführt. Geringverdienende werden künftig relativ zum Gesamteinkommen einen höheren Krankenkassen-Beitrag leisten müssen, kritisierte die Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Gesundheit, Carola Reimann. Diese Ungerechtigkeit treffe insbesondere Frauen, weil sie in der Regel ein geringeres Einkommen haben.
Fachkonferenz der LandesfrauenministerInnen Forderung nach geschlechtsspezifischen Arzneimittelstudien Stoffwechsel, Hormonhaushalt sowie unterschiedliche Fett- und Muskelmassen im Körper beeinflussen die Wirkung von Medikamenten. Nach Auffassung der FrauenministerInnen der Länder müssen geschlechterdifferenzierte Arzneimittel-Studien daher zur gängigen Praxis werden. Bereits seit 2004 schreibt ein Gesetz vor, Frauen an klinischen Studien angemessen zu beteiligen. Doch an der Durchschlagskraft der Vorschrift bestehen Zweifel.
Steigende Haftpflichtbeiträge bei geringer Vergütung Wohnortnahe Geburtshilfe gerät zunehmend in Gefahr Immer mehr Hebammen können die Kosten für ihre Berufshaftpflicht nicht mehr stemmen und ziehen sich aus der Geburtshilfe zurück. Ihre Proteste erregten in der Politik große Aufmerksamkeit, ohne dass jedoch konkrete Maßnahmen folgten. In Berlin, Baden-Württemberg und Thüringen sind die Hebammen Anfang Dezember in den Streik getreten. In einer Chronologie hat der zwd dokumentiert, welche Ereignisse diesem Schritt vorausgingen.
Inhalt des Spezial IV:
Krankenversicherung Frauenlobby warnt vor Kostenverschiebung EU-Generalanwältin will „Frauen“-Tarife kippen Krankenversicherungen im Gender Check
20. GFMK GleichstellungsministerInnen der Länder: Stärkung einer gendersensiblen Medizin
Arzneimittel Gesetz ohne Durchschlagskraft: Pharma-Lobby hält „Frauen-Paragraphen“ für überflüssig Männchen bestimmen die Ergebnisse bei Tierstudien
Transplantationsmedizin Patientinnen erhalten seltener eine Lebendorganspende
Pflege „Unausgegorene Idee“ zur Pflegezeit entfacht die Debatte Oppositionsparteien warnen vor Kopfpauschale
Rehabilitation Restriktive Bewilligungspraxis bei Kuren: Politische Kontrolle der Krankenkassen gefordert
Geburt Deutscher Ethikrat: Umstrittenes Votum zu anonymen Geburten und Babyklappen
Schwangerschaft Ungewollte Schwangerschaften: Keine Ländermehrheit für kostenlose Verhütungsmittel Ungewollte Kinderlosigkeit: Keine volle Kostenübernahme bei künstlicher Befruchtung
Kurz notiert Aktuelles aus dem Bundestag
Who is Who Die gesundheitspolitischen SprecherInnen der Bundestagsfraktionen Die gesundheitspolitischen SprecherInnen in den Länderparlamenten
Hebammen zwd-Chronologie: Erzwungener Rückzug aus der Geburtshilfe Offener Brief an Minister Phillip Rösler (FDP)
Lesetipps Frauenblicke auf das Gesundheitssystem Gesundheitspolitik: Impulse für die Praxis Ansätze für eine frauenorientierte Altenarbeit in der Pflege
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