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| Ausgabe 03, März 2012 | ||
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| Interview mit dem Bildungspolitiker der Berliner Piraten, Martin Delius „Unser Problem sind nicht die Urheber!“ zwd Berlin. Mit ihrem Wahlerfolg im Saarland und den Aussichten auf einen Einzug in den nordrhein-westfälischen Landtag sind die Piraten ein halbes Jahr nach ihrem Berliner Überraschungscoup wieder in aller Munde. Die Konkurrenz tut sich jedoch nach wie vor schwer, die Piraten als politische Kraft ernst zu nehmen. Kein Programm jenseits von Netzpolitik und Urheberrecht hätten sie, so das weitverbreitete Urteil, das es zu hinterfragen gilt. Der zwd hat sich daher mit dem Bildungs- und Wissenschaftsexperten der Berliner Piratenfraktion, Martin Delius, zum Gespräch getroffen und auch über die weniger technischen Fragen wie Lehrerbildung und Schulentwicklung diskutiert. Gezeigt hat sich dabei, dass zwar längst nicht alle Ansätze der Piraten neu sind, ihr selbstverständlicher Umgang mit Computern und Internet ihnen jedoch ermöglicht, neue Antworten auf die ein oder andere alte Frage zu geben. Ein-Jahres-Bilanz zum Bildungspaket Endlich raus aus der Kritik zwd Berlin. Der hohe Verwaltungsaufwand des Bildungspakets steht seit dessen Start vor einem Jahr in der Kritik. „Für jeden Euro, der bei den Kindern ankommt, versickern 30 Cent in der Verwaltung“, kritisiert der sozialpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Markus Kurth. Er nennt das Bildungspaket die bürokratischste Sozialleistung aller Zeiten. Um solche Kritik zu widerlegen, brachte Bundessozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) zum Geburtstag ihres Bildungspakets eine eigens durchgeführte Umfrage mit. Fachgespräch im Bildungsausschuss Sachverständige wollen Kooperation ohne Grenzen zwd Berlin. Die Minimallösung der Bundesregierung bei der Neuordnung des Bildungsföderalismus ist bei einer Anhörung im Bildungsausschuss des Bundestages am 19. März durchgefallen. Sogar die von den Regierungsfraktionen geladenen Sachverständigen hielten den Plan der Koalition für ungenügend, weil mit ihm die Grundfinanzierung der Hochschulen durch den Bund nach wie vor nicht ermöglicht werde. Die Fachleute sprachen sich dafür aus, die Bildungsinfrastruktur insgesamt zu stärken, anstatt lediglich nach Wegen zur Fortführung von Exzellenzprojekten zu suchen. Die Themen im Überblick: Bundesregierung
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| (17.04.12) | ||
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