60 zwd Nachrichten (FrauenGesundheit und Politik) FrauenGesundheit und Politik de 19.06.2013 zwd Nachrichten http://www.zwd.info/rss_logo.gif <![CDATA[AKF fordert Novellierung des Mutterschutzgesetzes]]> zwd Berlin (Ticker/ig). Der Arbeitskreis Frauengesundheit hat sich anlässlich des heutigen Muttertages für eine Novellierung des Mutterschutzgesetzes ausgesprochen. Der Runde Tisch des AKF "Lebensphase Eltern werden" bedauerte in einer jetzt veröffentlichten Erklärung, dass schwangere und stillende Frauen in der Arbeitswelt immer noch schwangere und stillende Frauen persönliche Diskriminierung durch Vorgesetzte, Kolleginnen und Kollegen erlebten. Sie würden häufig als Krankheitsfall angesehen und als Störfaktor behandelt. Die Bundesregierung wurde aufgefordert, das geltende Mutterschutzgesetz aus dem Jahre 1952 den heutigen Realitäten anzupassen und entsprechend zu novellieren. ]]> Sun, 12 May 2013 00:00:00 CEST 11841 <![CDATA[Bahr verneint Verantwortung der Bundesregierung für Notfallverhütung]]> zwd Wuppertal/Berlin (kl). Das Bundesgesundheitsministerium weigert sich bislang, eine online Petition zur ‚Notfallverhütung an ALLEN deutschen Krankenhäusern’ entgegenzunehmen. Die Initiatorin der Unterschriftenaktion - der Landesverband pro familia NRW - habe sich seit vergangenen Februar vergeblich um einen Termin mit Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) bemüht, teilte die Geschäftsführerin des Landesverbands pro familia NRW, Rita Kühn, am 22. April enttäuscht mit. Seit Anfang diesen Jahres hat pro familia NRW 56.000 Unterschriften gesammelt. In der Petition fordert der Verband Bundesgesundheitsminister Bahr auf, die Notfallbetreuung und Behandlung vergewaltigter Frauen verbindlich zu regeln und finanziell sicherzustellen. ]]> Mon, 22 Apr 2013 00:00:00 CEST 11820 <![CDATA[HPV: Mädchen werden viel zu spät in Deutschland geimpft]]> zwd Berlin (re). Deutsche Mädchen sind im Vergleich zu ihren europäischen Altersgenossinnen impfmüde, beklagt die Deutsche Krebsgesellschaft unter Berufung auf eine Studie der EU-Kommission. Auch die problemlos bei der FrauenärztIn durchführbare sogenannte Pap-Abstrich-Untersuchung zur Krebsfrüherkennung werde viel zuwenig genutzt. Nur etwa 40% der Mädchen lassen sich in Deutschland gegen Gebärmutterhalskrebs impfen, und wenn, dann oft zu spät. ]]> Wed, 03 Apr 2013 00:00:00 CEST 11788 <![CDATA[Ostergrüße vom zweiwochendienst]]> Thu, 28 Mar 2013 00:00:00 CET 11787 <![CDATA[Jede fünfte Frau nimmt keine Beratung in Anspruch]]> zwd Berlin (re). Nur 56 Prozent der eingeladenen Frauen haben überhaupt am qualitätsgesicherten Mammographie-Screening teilgenommen. Über die Hälfte der Nicht-Teilnehmerinnen im Zielgruppenalter (53 %) hat keinerlei ärztliche Beratung zu dem Thema in Anspruch genommen oder erhalten. Auffällig ist, dass die Mehrzahl der Frauen, denen von ihrer FrauenärztIn zur Teilnahme am Mammographie-Screening zugeraten worden war, viel häufiger teilgenommen hat.]]> Wed, 20 Feb 2013 00:00:00 CET 11718 <![CDATA[Bundestag erteilt rückwirkender Abschaffung der Kostenbeteiligung von Kassenpatientinnen eine Absage]]> zwd Berlin (re). Die Mehrheit des Bundestages ist gegen eine Übernahme von Folgekosten des Brustimplantate-Skandals durch die Krankenkassen, wenn schadhaften Brustimplantate entfernt werden müssen. Einen entsprechenden Antrag hatte die Linken-Fraktion am 17. Januar im Plenum zur Abstimmung gestellt. Während CDU/CSU, FDP und SPD den Antrag ablehnten, enthielten sich die Grünen der Stimme. In Deutschland sind 5.244 Frauen betroffen, wobei die Dunkelziffer bei 10 bis 20 Prozent liegt. Zugleich hat sich das Parlament fraktionsübergreifend für eine EU-weit einheitliche Regelung der Marktzulassung von Medizinprodukten und ein verbessertes Überwachungssystem ausgesprochen.]]> Wed, 13 Feb 2013 00:00:00 CET 11711 <![CDATA[SPD: Bundestag soll sich mit Problem der Genitalverstümmelung beschäftigten]]> zwd Berlin (re). Zum weltweiten Aktionstag gegen Genitalverstümmelung am 6. Februar haben zahlreiche PolitikerInnen, Verbände und Institutionen zu Aufklärung, Prävention und gezielten Maßnahmen zur Verhinderung der Beschneidung von Mädchen aufgerufen. Der Bundestag wird sich voraussichtlich Ende Februar mit einem Antrag der SPD-Bundestagsfraktion zur Verschärfung des deutschen Strafrechts (§5 StGB – Aufnahme in den Katalog der Auslandstaten gegen inländische Rechtsgüter) beschäftigen, mit dem eine wirksame strafrechtliche Verfolgung dieser schweren Körperverletzung ermöglicht werden soll.]]> Wed, 06 Feb 2013 00:00:00 CET 11705 <![CDATA[Thüringen will dem ÄrztInnenmangel mit Frauenförderprogrammen entgegen steuern]]> zwd Erfurt (re). Der jüngst vom Institut für Demoskopie Allensbach vorgestellte MLP Gesundheitsreport 2012/13 belegt, dass in naher Zukunft deutschlandweit ländlichen Regionen ein drastischer ÄrtzInnenmangel droht. 56 Prozent der befragten Ärztinnen und Ärzte beklagen laut der Allensbach-Erhebung bereits heute einen Mangel an ärztlicher Versorgung. 72 Prozent der Befragten befürchten eine Verschärfung der Lage in den nächsten Jahren. Dies gilt insbesondere für die ambulante Versorgung in strukturschwachen Regionen.]]> Tue, 05 Feb 2013 00:00:00 CET 11699 <![CDATA[Pflegequote unter älteren Frauen weit höher als bei Männern]]> zwd Wiesbaden (kl). In Deutschland nehmen weit mehr Frauen Pflegedienste in Anspruch als Männer gleichen Alters. Während Männer auch im hohen Alter noch von ihren Frauen gepflegt werden, müssen ihre Altersgenossinnen bereits Pflegedienste in Anspruch nehmen. Denn je älter die Frauen sind, desto häufiger sind die Ehepartner oder Lebensgefährten verstorben. Die neuesten Erhebungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigen für Dezember 2011, dass insgesamt 65 Prozent der 2,50 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland 2011 weiblichen Geschlechts waren. ]]> Fri, 18 Jan 2013 00:00:00 CET 11676 <![CDATA[Geschlechterfrage spielt für Regierung in der Altenpflege keine Rolle]]> zwd Berlin (re). Für die Bundesregierung spielt die Tatsache, dass überwiegend Frauen in der Kranken- und Altenpflege beschäftigt sind, im Hinblick auf die öffentliche Anerkennung dieser Berufsfelder keine Rolle. Dies geht unter anderem aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion zum Thema Pflegeausbildung hervor (Drs. 17/11608 bzw. 17/11802). Die Fraktion hatte nach der Bedeutung des Ungleichgewichts der Geschlechterverteilung im Pflegebereich gefragt. ]]> Wed, 09 Jan 2013 00:00:00 CET 11655 <![CDATA[Risikoschwangerschaften sind wichtiger Faktor für Säuglingssterblichkeit]]> zwd Berlin (re). Mehr als die Hälfte der Schwangerschaften in Deutschland sind Risikoschwangerschaften. Nach Einschätzung der fachärztlichen Genossenschaft GenoGyn Rheinland, in der Frauenärzte sich mit dem Ziel einer Einkaufs- und Marketing-Kooperation zusammengeschlossen haben, erklärt sich das Risiko durch die Tendenz zur späten Geburt. Das Durchschnittsalter von gebärenden Frauen lag nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahre 2010 bei über 30 Jahren, ebenso stieg das Alter der Mütter zum Zeitpunkt der ersten Geburt.]]> Wed, 19 Dec 2012 00:00:00 CET 11629 <![CDATA[Ab Januar kommen die neuen Unisex-Tarife]]> zwd Berlin (re). Ab Januar 2013 herrscht auch auf dem Feld der privaten Versicherungen "Gleichberechtigung". Allerdings wird es für beide Geschlechter teurer, sich zu versichern, wenn auch in unterschiedlichen Bereichen. Während Frauen voraussichtlich deutlich mehr für Risikolebensversicherungen (+30 %) oder Kfz-Versicherungen (+11 %) zahlen müssen, werden Männer bei privaten Krankenversicherungen (+5 %) oder Pflegetagegeldversicherungen (+40%) drauflegen müssen. Nach dem Stichtag 21. Dezember 2012 dürfen keine Bisex-Verträge mehr abgeschlossen werden. ]]> Mon, 10 Dec 2012 00:00:00 CET 11616 <![CDATA[Männer häufiger stationär im Krankenhaus, aber Frauen pflegen sie]]> zwd Berlin (re). Große Unterschiede zwischen den Geschlechtern zeigt der am Freitag vorgelegte Krankenhaus-Report der AOK. Der Anteil der Männer ist in fast allen Altersgruppen höher, nur die Altersgruppen der Zwanzigjährigen und der über Neunzigjährigen sind mehrheitlich weiblich, vor allem wegen der Geburtenentwicklung sowie wegen der höheren weiblichen Lebenserwartung im Alter. Besonders beim Krankenhauspersonal klafft eine deutliche geschlechterspezifische Lücke. ]]> Fri, 07 Dec 2012 00:00:00 CET 11612 <![CDATA["Kein EU-Land hat eine so ungünstige Altersstruktur wie Deutschland"]]> zwd Berlin (kl). Bis ins Jahr 2060 werden sich in Deutschland die Ausgaben für Pflegeversicherungen und der Bedarf an Pflegeheimplätzen mehr als verdoppeln. Aus der „Versorgungsprognose 2060“ zog Fritz Beskes, Gründer des Instituts für Gesundheits-System-Forschung Kiel (IGSF), die Schlussfolgerung, Deutschland habe europaweit die Bevölkerung mit der ungünstigsten Altersstruktur. Die Anforderungen an das Gesundheitswesen werden bereits ab dem Jahr 2020 „schnell“ steigen und im Jahr 2040 ihren Höhepunkt erreichen, sagte Beskes am 6. Dezember bei der Vorstellung des Berichtes. Am größten wird der Handlungsbedarf in der Pflege sein, ein Bereich, in welchem Frauen gesellschaftlich die Hauptverantwortung und die Hauptlast tragen. ]]> Thu, 06 Dec 2012 00:00:00 CET 11608 <![CDATA[Frauen tragen die Hauptlast der Pflege]]> zwd Berlin (re). Die Zahl der Pflegefälle in Deutschland wird sich in den nächsten zehn Jahren verdreifachen. Davon geht das Institut für Demoskopie Allensbach aus, das die Pflegesituation untersucht und zu dem Ergebnis gekommen ist, dass die Zahl der Menschen, die einen Pflegefall in ihrer Familie haben, im nächsten Jahrzehnt auf 27 Millionen steigen wird. Die Bürde liegt vom allem bei den Frauen: 62 Prozent der Deutschen, die pflegebedürftige Angehörige haben, kümmern sich selbst um die Betreuung, mehr als zwei Drittel davon sind Frauen.]]> Tue, 04 Dec 2012 00:00:00 CET 11604 <![CDATA[AKF verlangt Senkung der Kaiserschnittrate]]> zwd Berlin (kl). Verbindendes und Differenzen zwischen der traditionellen "68er" Frauenbewegung und den neuen, von sozialen Medien (Social media) geprägten Feministinnenbewegungen standen im Mittelpunkt derr 19. Jahrestagung des Arbeitskreises Frauengesundheit (AKF) am 3. und 4. November. Einig waren sich die rund 200 teilnehmenden ÄrztInnen, GesundheitsexpertInnen, FrauenrechtlerInnen und Interessierten zum Abschluss der Tagung, sowohl die Kampagne zur „Senkung der Kaiserschnittrate“ als auch die Aktion „Pro-Quote in der Medizin“ - für mehr Frauen in medizinischen Entscheidungspositionen - zu unterstützen.]]> Mon, 05 Nov 2012 00:00:00 CET 11548 <![CDATA[Kaiserschnittrate hat sich in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt]]> zwd Wiesbaden (kl). Den Ergebnissen der Krankenhausstatistik 2011 zufolge, brachten Krankenhäuser im vergangenen Jahr knapp ein Drittel der Neugeborenen per Kaiserschnitt zur Welt. Im Jahr 1992 hatte in Deutschland hingegen nur ein Sechstel der Schwangeren keine natürliche Geburt gehabt (16,2 %). Regional zeigen sich anhand der aktuellen Krankenhauszahlen jedoch beträchtliche Unterschiede: In Sachsen kam es mit der bundesweit niedrigsten Rate von 23,2 Prozent im Jahr 2011 immer noch recht selten zu einem Kaiserschnitt, im Saarland mit 38,2 Prozent hingegen am häufigsten. Zudem hat in Deutschland die Zahl der Krankenhäuser mit Geburten leicht abgenommen, teilte das Statistischen Bundesamtes (Destatis) am 18. Oktober mit. ]]> Thu, 18 Oct 2012 00:00:00 CEST 11520 <![CDATA[Bei Personalentscheidungen haben dicke Frauen schlechtere Karten ]]> Personalverantwortliche sprechen dicken Menschen Führungsqualitäten ab – vor allem Frauen sind betroffen]]> Fri, 24 Aug 2012 00:00:00 CEST 11438 <![CDATA[Strahlentherapie könnte bald besser eingesetzt werden]]> zwd Heidelberg (kl). Die Infektion mit Humane Papillomaviren (HPV) führen bei Frauen zur Erkrankung an Gebärmutterhalskrebs. Zukünftig könnte die Strahlentherapie dieser Krebszellen individueller und erfolgreicher ausgestaltet werden. Die Heidelberger Radioonkologin Dr. Katja Lindel hat herausgefunden, dass durch Papillomaviren hervorgerufene Tumore deutlich empfindlicher auf Bestrahlung reagieren als Tumore, in denen keine Viren nachweisbar sind. Für ihre Forschung wurde Katja Lindel nun mit dem Hermann Holthusen-Preis der Deutschen Gesellschaft für RadioOnkologie (DEGRO) ausgezeichnet.]]> Thu, 23 Aug 2012 00:00:00 CEST 11434 <![CDATA[Bundesregierung beschließt Gesetzentwurf für Krebsregister]]> zwd Berlin (kl). Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf für ein nationales Krebsregister und für Früherkennungsprogramme von Krebs beschlossen. Angesichts des demographischen Wandels ist in Deutschland in den kommenden Jahren mit einem Anstieg an Krebsfällen zu rechnen. Um dem entgegenzuwirken, sieht der am 22. August verabschiedete Gesetzentwurf vor, Frauen ab dem Jahr 2016 regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen für Gebärmutterhalskrebs einzuladen. Eine Regelung, die für Brustkrebs bereits seit 2008 besteht. ]]> Wed, 22 Aug 2012 00:00:00 CEST 11429 <![CDATA[Unisex-Tarife: Frauen müssen Risiko der Männer mittragen ]]> zwd Berlin (kl). Frauen zahlen in Zukunft bis zu doppelt so hohe Beiträge für Risikolebensversicherungen wie bislang. Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs darf die Höhe der Versicherungsprämien ab dem 21. Dezember nicht mehr vom Geschlecht bestimmt werden. Wegen der längeren Lebenserwartung zahlen Frauen momentan weit günstigere Versicherungspolicen als Männer. Durch die Unisex-Tarife müssen weibliche Versicherte bei Neuverträgen nun mit Erhöhungen um bis zu 50 Prozent rechnen und das Risiko der Männer mittragen, heißt es im aktuellen Finanztest (09/2012) von Stiftung Warentest. ]]> Tue, 21 Aug 2012 00:00:00 CEST 11425 <![CDATA[Diagnose Burnout – immer mehr Arbeitnehmerinnen sind betroffen]]> zwd Berlin (kl). Das Erschöpfungssyndrom „Burnout“ führt bei Arbeitnehmerinnen häufiger als bei ihren männlichen Kollegen zu Fehltagen. Dies ist das Ergebnis des „Fehlzeiten-Reports 2012“ des Wissenschaftlichen Institutes der AOK (WIdO). Seit 2004 ist die Anzahl der versicherten Frauen und Männer, die wegen psychischer Belastung ärztliche Behandlung brauchten, um insgesamt 40 Prozent gestiegen, berichtete der Geschäftsführende Vorstand des AOK-Bundesverbandes, Uwe Deh, bei der Vorstellung des Reports am 16. August in Berlin. ]]> Thu, 16 Aug 2012 00:00:00 CEST 11419 <![CDATA[Niedriglohnpolitik der Bundesregierung Schuld an Fachkräftemangel im Pflegesektor]]> Wed, 15 Aug 2012 00:00:00 CEST 11414 <![CDATA[Die zwd-Gesundheitsredaktion macht Ferien]]> zwd-Redaktion „Frauen.Gesundheit und Politik“ (FGP) wieder für Sie berichten, in unserem Portal und in der Printausgabe.]]> Mon, 23 Jul 2012 00:00:00 CEST 11400 <![CDATA[Merkel reagiert positiv auf Hebammenproteste ]]> KANZLERAMT]]> Mon, 16 Jul 2012 00:00:00 CEST 11356 <![CDATA[Psychische Erkrankungen von Müttern nehmen zu ]]> zwd Berlin (kl). In Deutschland benötigen mehr als zwei Millionen Mütter eine Kur, jedoch weniger als fünf Prozent von ihnen nehmen entsprechende Leistungen wie Mutter-Kind-Kuren in Anspruch. Dies geht aus dem jüngsten Datenreport des Müttergenesungswerks hervor, wonach komplizierte Bewilligungsverfahren die Kostenübernahme der Krankenkassen maßgeblich erschwert haben. ]]> Wed, 11 Jul 2012 00:00:00 CEST 11367 <![CDATA[Bluttest könnte Fruchtwasseruntersuchung ersetzen]]> zwd Berlin (kl). Ein Bluttest zur Früherkennung von Fehlverteilungen von Chromosomen soll es erleichtern, bei Ungeborenen genetische Erkrankungen wie Trisomie 21 zu erkennen. Der Bluttest ist nach Angaben der Familienorganisation „pro familia“ ebenso zuverlässig wie die Fruchtwasseruntersuchung, aus wissenschaftlicher Sicht bereits in der zehnten Schwangerschaftswoche aussagekräftig und ohne gesundheitliche Risiken. Bei Fruchtwasseruntersuchungen hingegen besteht die Gefahr einer Fehlgeburt. ]]> Mon, 09 Jul 2012 00:00:00 CEST 11362 <![CDATA[Größeres Vertrauen in Hebammen als in Ärzte]]> zwd Berlin (kl). Hebammen und Krankenschwestern erfahren in Deutschland mehr Vertrauen als ÄrztInnen. Dies geht aus dem aktuellen Gesundheitsmonitor der Bertelsmann-Stiftung und der BARMER GEK hervor. Die PatientInnenbefragung aus dem Frühjahr 2012 belegt, dass das Ärzteimage vom „Halbgott in Weiß“ veraltet ist. ÄrztInnen rangieren laut der Studie, nach Feuerwehrleuten, Hebammen, Krankenschwestern und PilotInnen, nur noch auf Platz fünf der Berufsgruppen mit hohem Vertrauensgrat. Als mögliche Erklärung wird die "Zwei-Klassen-Medizin" genannt.]]> Wed, 04 Jul 2012 00:00:00 CEST 11351 <![CDATA[Ausdrückliches Verbot von Genitalverstümmelung]]> zwd Bern (kl). Der Schweizerische Bundesrat hat eine Strafnorm gegen die Verstümmelung weiblicher Genitalien beschlossen. Mit dem neuen Artikel, der am 1. Juli in das Strafgesetzbuch des Alpenstaates aufgenommen wurde, macht sich strafbar, wer in der Schweiz wohnhafte Mädchen und Frauen beschneidet oder beschneiden lässt, selbst wenn dies im Ausland geschieht. UNICEF, Terre des Femmes und Amnesty International hoffen, dass die novellierte Gesetzeslage zu einer zielgerichteten Sensibilisierungs- und Präventionsarbeit in der Schweiz führt.]]> Tue, 03 Jul 2012 00:00:00 CEST 11348 <![CDATA[Weltärztinnenbund fordert neue Lehrpläne für geschlechterdifferenzierte Medizin ]]> zwd Batumi (kl). Der Weltärztinnenbund hat in Batumi (Georgien) dazu aufgefordert, weltweit die Medizinlehrpläne und Lehrbücher an Universitäten geschlechterspezifisch umzuschreiben. Damit wollen die TeilnehmerInnen des Zentral-Europa Kongresses des Weltärztinnenbundes (Medical Women's International Association, MWIA) der Frauengesundheit in der traditionellen Männerdomäne Medizin ihren gebührenden Platz verschaffen. Unter dem Motto „Aktuelle Themen der Frauengesundheit“ forderten die ÄrztInnen bei dem Kongress am 29. und 30. Juni zudem ihre männlichen Kollegen und die Gesundheitspolitik auf, medizinische Genderunterschiede in ihr Handeln einzubeziehen.]]> Mon, 02 Jul 2012 00:00:00 CEST 11347 <![CDATA[Jedes dritte Kind kommt in Deutschland per Kaiserschnitt zur Welt ]]> zwd Berlin (kl). Der Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF) hat einen Aufruf gestartet mit dem Ziel, die hohe Kaiserschnittrate in Deutschland zu senken. Nach Angaben der Organisation kommt in der Bundesrepublik jedes dritte Kind durch einen Kaiserschnitt auf die Welt. Der AKF stützt sich mit seiner Kampagne auf die Weltgesundheitsorganisation WHO, die sich weltweit für eine Reduzierung der Anzahl der Kaiserschnitte einsetzt. Unterstützt werden diese Forderungen von der Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion für Frauengesundheit, Mechthild Rawert, und von der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF).]]> Sun, 01 Jul 2012 00:00:00 CEST 11343 <![CDATA[Neuausrichtung der Pflege im Bundestag beschlossen ]]> zwd Berlin (kl). Das umstrittene Pflegeneuausrichtungsgesetz der Regierungskoalition hat den Bundestag passiert. Entgegen der Kritik aus den Oppositionsreihen, von Gewerkschaften und Sozialverbänden sprach sich am 29. Juni eine Mehrheit von 324 Abgeordnete im Bundestag in zweiter und dritter Lesung für den Gesetzentwurf in der Ausschussfassung aus. Das Gesetz muss noch durch den Bundesrat. Die Neuausrichtung soll ab Januar 2013 wirksam werden. ]]> Sun, 01 Jul 2012 00:00:00 CEST 11344 <![CDATA[GMK: Gesundheitsversorgung für Frauen stärken]]> zwd Saarbrücken (kl). Die 85. Gesundheitsministerkonferenz hat sich für eine generationengerechte Gesundheitsleitlinie ausgesprochen, die insbesondere Frauen im Zeichen des demographischen Wandels zu Gute kommen soll. Als oberste Priorität eines nachhaltigen Gesundheitswesens verlangen die MinisterInnen und SenatorInnen vom Bund, für eine flächendeckende Gesundheitsversorgung zu sorgen. Weitere Gesundheitsaspekte, die die GesundheitsministerInnen am 27. und 28. Juni in Saarbrücken thematisierten, bezogen sich auf Pflege- und Gesundheitsberufe. Ein Bereich, der gerade für die berufliche Perspektive von Frauen maßgeblich ist.]]> Fri, 29 Jun 2012 00:00:00 CEST 11342 <![CDATA[BEK fordert "Rote Liste" risikoreicher Arzneimittel für Frauen]]> zwd Berlin (as). Die BEK fordert eine „Rote Liste" für ÄrztInnen über Wirkstoffe von Arzneimitteln, die bei Frauen gefährliche Effekte auslösen können. Vorbild für eine solche Übersicht könne die Priscus-Liste sein, die über risikoreiche Wirkstoffe bei älteren PatientInnen informiert, erklärte Prof. Gerd Glaeske (Universität Bremen), der Autor des am 26. Juni in Berlin vorgestellten Arzneimittelreports 2012 der Barmer GEK. Mehr hier für unsere AbonnentInnen. ]]> Tue, 26 Jun 2012 00:00:00 CEST 11331 <![CDATA[Ältere Frauen nehmen besonders oft schädliche Arzneimittel ein]]> zwd Berlin (kl). Frauen über 65 bekommen häufiger als Männer Medikamente verschrieben, die für ältere Personen nicht geeignet sind. Zudem betreiben Frauen vermehrt Selbstmedikation mit nichtrezeptpflichtigen Präparaten, die sie zusätzlich zu den ärztlich verschriebenen Mitteln einnehmen. Dies belegen die Ergebnisse einer Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zu den „Einstellungen älterer Menschen zur Arzneimitteltherapie“. Ausführlicher hier für unsere AbonnentInnen und im nächsten FRAUENGESUNDHEIT EXTRA des zwd-Magazins FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK.]]> Thu, 21 Jun 2012 00:00:00 CEST 11319