60 zwd Nachrichten (ChancenGleichheit) Gesellschaft ChancenGleichheit de 20.06.2013 zwd Nachrichten http://www.zwd.info/rss_logo.gif <![CDATA[Grundgesetzänderung zu Art. 91 b bleibt ohne Einbeziehung der Bildung fraglich]]> zwd Berlin (ig). Die von der Bundesregierung vorgeschlagene Änderung des Artikels 91 b des Grundgesetzes, mit der die Zuständigkeiten des Bundes im Wissenschaftsbereich erweitert werden sollen, bleibt zwischen den Parteien umstritten. Bei einem öffentlichen Sachverständigengespräch im Bundestagsausschuss für Bildung und Forschung war zwar unumstritten, dass die Kompetenzerweiterung zugunsten des Bundes aus dem Blickwinkel der Wissenschaft erwünscht ist. Doch ob die Grundgesetzänderung kommt, ist eher fraglich.]]> Thu, 29 Nov 2012 00:00:00 CET 11599 <![CDATA[Die Mehrzahl der Jugendlichen glaubt nicht an Chancengleichheitsversprechen]]> zwd Berlin (sb). Die Mehrheit der deutschen Jugendlichen glaubt nicht an Chancen zu einem sozialen Aufstieg. Laut einer aktuellen Vergleichsstudie „Chancengerechtigkeit durch Förderung von Kindern“ des Instituts für Demoskopie Allensbach sind dagegen ihre schwedischen Altersgenossen mehrheitlich davon überzeugt, dass sie Erfolg durch ihre eigene Leistung erzielen können. Die Gründe für die unterschiedliche Wahrnehmung der eigenen Zukunftschancen liegen nach Allensbach-Einschätzung im Bildungssystem.]]> Mon, 26 Nov 2012 00:00:00 CET 11597 <![CDATA[Regierungsmehrheit verwirft Initiative zur barrierefreien Kultur]]> zwd Berlin (it). Der Antrag der SPD-Bundestagsfraktion zum gleichberechtigten Zugang von Menschen mit Behinderung zu Kultur, Information und Kommunikation ist am 27. September im Bundestag mit den Stimmen der Regierungsparteien abgelehnt worden. Die Abgeordnete Maria Michalk (CDU) erklärte zwar die Solidarität der Koalition mit behinderten Menschen und anerkannte das Bedürfnis für deren Inklusion in allen Lebensbereichen, lehnte aber eine entsprechende gesetzliche Regelung ab. ]]> Fri, 28 Sep 2012 00:00:00 CEST 11600 <![CDATA[Neuer GWK-Bericht bestätigt "gläserne Decke" in der Wissenschaft]]> zwd Berlin (it). Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) hat am 18. September einen neuen Bericht zur Chancengleichheit von Frauen in der Wissenschaft veröffentlicht. Er bestätigt die Unterrepräsentanz von Wissenschaftlerinnen in den Spitzenpositionen von Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Obwohl die WissenschaftsministerInnen aus Bund und Ländern große Fortschritte im Vergleich mit den ersten Datenerhebungen im Jahr 1992 sehen, attestieren sie der Wissenschaft weiterhin „großen Handlungsbedarf“. ]]> Tue, 18 Sep 2012 00:00:00 CEST 11598 <![CDATA[EU-Studie zeigt enormes Bildungsgefälle und überraschenden Sieger ]]> zwd Brüssel (mhh). Chemnitz ist die erfolgreichste Bildungsstadt Deutschlands. Zumindest wenn es nach einer neuen Studie der Europäischen Kommission zu den Bildungschancen in den europäischen Regionen geht. Denn die belegt, dass in Chemnitz nur eines von zehn Kindern die Schule mit einem niedrigen Schulabschluss verlässt, während 60 Prozent die Hochschulreife erlangen. Am anderen Ende der Skala für Deutschland steht Bremen, wo drei von zehn SchülerInnen höchstens ein Hauptschulabschluss gelingt. Insgesamt stellt der am 14. September veröffentlichte „Mind the Gap“-Bericht ein erhebliches Bildungsgefälle in Europa fest. ]]> Fri, 14 Sep 2012 00:00:00 CEST 11476 <![CDATA[Experten einig: Die Quote in der Wissenschaft muss kommen]]> zwd Berlin (mhh). Die Festlegung verbindlicher Zielquoten ist nötig, um den Frauenanteil in Spitzenpositionen der Wissenschaft endlich zu erhöhen. So lautet das einhellige Urteil der Sachverständigen, die am 11. Juni in eine Anhörung des Bildungsausschusses im Bundestag geladen waren, um über das Thema „Frauen in Wissenschaft und Forschung“ zu beraten. Die ExpertInnen sprachen sich allesamt für eine flexible Quote nach dem Kaskadenmodell aus. Uneinigkeit herrschte lediglich bei der Frage der Sanktionsmöglichkeiten.]]> Mon, 11 Jun 2012 00:00:00 CEST 11285 <![CDATA[Studieren mit nicht-sichtbarer Behinderung ein Tabu]]> zwd Berlin (er). Häufig nutzen Studierende mit nicht-sichtbaren Beeinträchtigungen weder Nachteilsausgleiche im Studium noch Beratungsangebote für Behinderte oder chronische Kranke. Dies geht aus einer Studie des Deutschen Studentenwerks (DSW) hervor, die dessen Präsident, Prof. Dieter Timmermann, am 4. Juni in Berlin vorgestellt hat. Obwohl er ihnen rechtlich zusteht, beantragt laut Studie nur ein Viertel der Betroffenen einen Nachteilsausgleich bei Lehr- und Prüfungssituationen, wie eine Verlängerung der zeitlichen Vorgaben oder besonders aufbereitetes Lehr- und Lernmaterial. ]]> Mon, 04 Jun 2012 00:00:00 CEST 11270 <![CDATA[57 von 160 Dax-Unternehmen sind an der Spitze "frauenfrei"]]> zwd Berlin (ig/Ticker). Mit der Vorlage des Women-on-Board-Index 2012 hat die Vereinigung „Frauen in die Aufsichtsräte“ (FidAR) eine ernüchternde Bilanz gezogen. Elf Jahre nach der Selbstverpflichtungserklärung der deutschen Wirtschaft, den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen, und drei Jahre nach der Aufnahme der Forderung nach mehr Vielfalt in den Deutschen Corporate Governance Kodex liegt der kumulierte Anteil von Frauen in den Führungsetagen der Wirtschaft bei lediglich 8,7 Prozent (Stand 14.05.2012). ]]> Wed, 30 May 2012 00:00:00 CEST 11272 <![CDATA[Wissenschaft verfehlt Gleichstellungsziele]]> zwd Berlin (mhh). Die Offensive für Chancengleichheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat nach fünf Jahren ihre Ziele nicht erreicht. Das ergibt eine Evaluation des Wissenschaftsrates, dessen Vorsitzender Prof. Wolfgang Marquardt sich bei der Präsentation der Ergebnisse am 29. Mai enttäuscht zeigte. Die erzielten Fortschritte seien maßgeblich hinter den Vorstellungen zurückgeblieben, sagte Marquardt. Um der Entwicklung künftig mehr Nachdruck zu verleihen, spricht sich der Wissenschaftsrat für verbindliche Zielquoten aus. Marquardt hält auch finanzielle Konsequenzen für notwendig. ]]> Tue, 29 May 2012 00:00:00 CEST 11248 <![CDATA[Künftig soll es mehr barrierefreie Filme geben]]> zwd Berlin (er). Die Mitglieder des Kulturausschusses im Bundestag wollen die Produktion barrierefreier Kino- und Fernsehfilme in Deutschland vorantreiben. Einen gemeinsamen Antrag der Koalitionsfraktionen, der die Überprüfung der bisherigen Förderungsmaßnahmen bezweckt, verabschiedete der Ausschuss am 23. Mai mit den Stimmen der CDU/CSU und der FDP bei Enthaltung von SPD und Grünen. Unterdessen wurde von allen Fraktionen begrüßt, dass die Filmförderungsanstalt (FFA) künftig nur noch barrierefreie Filmproduktionen unterstützen will. Anträge von SPD und Grünen lehnte der Kulturausschuss ab. ]]> Thu, 24 May 2012 00:00:00 CEST 11269 <![CDATA[Männliche Künstler sind häufiger arbeitslos]]> kmp Berlin (er). Künstlerinnen sind laut Bundesregierung von Erwerbslosigkeit weniger betroffen als ihre männlichen Kollegen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung vom 26. April auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Demnach waren 2011 im Kreativbereich insgesamt 43.170 Männer ohne Anstellung - 40 Prozent mehr als bei den Frauen, unter denen 29.201 arbeitssuchend oder arbeitslos waren. ]]> Tue, 15 May 2012 00:00:00 CEST 11271 <![CDATA[Chancengerechtigkeit wird in deutschen Schulen ausgeblendet]]> zwd Gütersloh/Berlin (mhh). Erhebliche Gerechtigkeitslücken zwischen den Schulen der einzelnen Bundesländer haben Wissenschaftler im Auftrag der Bertelsmann Stiftung festgestellt. In ihrer am 11. März veröffentlichten Studie kommen sie zu dem Schluss, dass die meisten Schulen entweder gut oder gerecht sind, beides aber nur selten. So ist die Chancenungleichheit in Ländern mit besonders leistungsfähigen Schulen, wie Baden-Württemberg und Bayern, mit am größten. Das deutsche Schulsystem sei derzeit nicht in der Lage, Exzellenz und gleiche Chancen auf Teilhabe zu gewährleisten, bilanzierte der Autor der Studie, Prof. Wilfried Bos vom Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) der TU Dortmund, gegenüber Spiegel Online. ]]> Mon, 12 Mar 2012 00:00:00 CET 11063 <![CDATA[EU-Gleichstellungskommissarin Reding: "Wenn das Ultimatum um ist, wird Tacheles geredet" ]]> zwd Berlin (tag). EU-Gleichstellungskommissarin Viviane Reding hat am 10. Februar in der Spreemetropole die Berliner Erklärung zur gesetzlichen Frauenquote in Führungspositionen der Wirtschaft unterzeichnet. Es sei ihr eine große Ehre, diese Erklärung zu unterzeichnen, sagte Reding in ihrer Rede, „weil es ist mir eine Verpflichtung ist, die Leistungsfähigkeit unserer Wirtschaft zu festigen und die Leistungsfähigkeit unserer Gesellschaft im Ausgleich aufzubauen“. Dafür brauche sie Mitstreiterinnen und Mitstreiter, richtete Reding ihren Appell an die ZuhörerInnen, die der Einladung der EVP-Fraktion (Europaparlament) in die Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung gefolgt waren – darunter viele Frauen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland und weiteren europäischen Staaten.]]> Mon, 13 Feb 2012 00:00:00 CET 11002 <![CDATA[Mehr Chancengleichheit durch bessere betriebliche Förderung ]]> zwd Berlin (js). Um die Beschäftigungssituation von Frauen in der Wirtschaft zu verbessern hat die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di das Projekt „Arbeitsqualität für Frauen durch branchenorientierte Chancengleichheitspolitik und gezielte Frauenförderung – ein Geschwisterpaar für die Gleichstellungspolitik“ auf den Weg gebracht. Das Projekt ist eine von der Bundesinitiative „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft“ geförderte Maßnahme und wird im Jahrbuch „Gute Arbeit 2012“ als gewerkschaftliche Initiative für eine bessere Gleichstellungspolitik vorgestellt. Demnach liegen mittlerweile erste Ergebnisse vor, aus denen hervorgeht, dass schon jetzt wichtige Unterstützungsleistungen für Betriebe initiiert werden konnten.]]> Wed, 25 Jan 2012 00:00:00 CET 10954 <![CDATA[Mehr Frauen in Führung: Juristinnenbund erwartet europäische Gesetzgebung noch in diesem Jahr]]> zwd Berlin (tag). In den ersten sechs Monaten des Jahres 2012 hat Dänemark die EU-Ratspräsidentschaft inne. Positive Resonanz erhielt das dänische Präsidentschaftsprogramm – insbesondere die gewählten Schwerpunkte im Politikfeld der Geschlechtergleichstellung – vom Deutschen Juristinnenbund (djb). Vor dem Hintergrund der demografischen Herausforderungen sei es eine wichtige Weichenstellung, die Stärkung des Arbeitskräfteangebots durch Erwerbstätigkeit von Frauen zu thematisieren.]]> Wed, 18 Jan 2012 00:00:00 CET 10941 <![CDATA[Führungspositionen in der Landwirtschaft: Nur acht Prozent der Betriebe von Frauen geführt ]]> zwd Wiesbaden (ticker/tag). Männer dominieren traditionell Führungspositionen in der Landwirtschaft: Lediglich acht der rund 299.000 landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland wurden 2010 von Frauen geführt, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20. bis 29. Januar mit.]]> Tue, 17 Jan 2012 00:00:00 CET 10940 <![CDATA[Weimarer Erklärung 2012: "Frauenpolitik ist ein Feld bizarrer regierungsinterner Differenzen" ]]> zwd Berlin (tag). Zum Abschluss ihrer Neujahrsklausur hat die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen am 13. Januar die so genannte Weimarer Erklärung 2012 beschlossen. Darin rechnen die grünen PolitikerInnen mit der bisherigen Regierungspolitik von Schwarz-Gelb ab. So sei die selbst ausgerufene Wunschkoalition aus Schwarz und Gelb nicht nur bei der Überwindung der Eurokrise gescheitert, sondern auch bei anderen Herausforderungen wie der Frauenpolitik. „Die Frauenpolitik ist zu einem Feld bizarrer regierungsinterner Differenzen geworden, so dass Schritte für mehr Frauen in Führungsfunktionen blockiert bleiben“, heißt es dazu in der Erklärung.]]> Fri, 13 Jan 2012 00:00:00 CET 10926 <![CDATA[SPD-Kritik an "mehr als planlosen" Regierungsantworten zur Ausgestaltung des Betreuungsgeldes]]> zwd Berlin (tag). Die familienpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Caren Marks, hat dem für die Ausgestaltung des Betreuungsgeldes zuständigen Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) Planlosigkeit bei der Ausgestaltung des Betreuungsgeldes vorgeworfen. Die Antworten der Bundesregierung (Drs. 17/8281) auf die Kleine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion (Drs. 17/8195) seien ein einziges Ausweichmanöver. Konzept, Zeitplan und Kostenschätzung zum Betreuungsgeld existierten nicht, kritisierte Marks am 12. Januar in Berlin.]]> Thu, 12 Jan 2012 00:00:00 CET 10924 <![CDATA[IG Metall-Ausbildungsbilanz: Chancen junger Frauen auf betriebliche Ausbildung weiter gesunken]]> zwd Frankfurt (tag). Die IG-Metall-Ausbildungsbilanz für das Jahr 2011 zeigt, dass sich die Chancen junger Frauen auf eine betriebliche Ausbildung weiter verschlechtert haben. Nach der Bilanz profitierten von dem Aufschwung am Ausbildungsmarkt vor allem junge Männer. Die Zahl der mit ihnen abgeschlossenen Ausbildungsverträge stieg um 12.900, während die mit den weiblichen Jugendlichen neu begründeten Ausbildungsverhältnisse um 2.700 sank. ]]> Thu, 05 Jan 2012 00:00:00 CET 10916 <![CDATA[Bayern übernimmt GFMK-Vorsitz 2012: "Aufbrechen von Rollenbildern" als Schwerpunkt]]> zwd München (tag). Zum 1. Januar hat das Bundesland Bayern den Vorsitz der 22. Gleichstellungs- und FrauenministerInnen-Konferenz (GFMK) übernommen. Die bayerische Frauenministerin und neue GFMK-Vorsitzende Christine Haderthauer (CSU) kündigte an, dass der diesjährige Schwerpunkt auf dem Aufbrechen von Rollenbildern liege. Denn noch immer bestimmten „viel zu häufig überkommene Rollenvorstellungen vom 'männlichen Ernährer' und der Frau mit dem 'Familienrucksack', die bestenfalls einen Zuverdienst in Teilzeit erwirtschaftet, das Handeln in unserer Gesellschaft“, so Haderthauer. Damit werde der Handlungsspielraum von Frauen und Männern eingeschränkt. ]]> Tue, 03 Jan 2012 00:00:00 CET 10893 <![CDATA[Wissenschaft und Forschung: Männerseilschaften werden zum Qualitätsproblem]]>
  • Geschlechtergerechtigkeit in der Wissenschaft: Eine Quote für mehr Qualität
  • zwd-Interview mit Bildungsminister Mathias Brodkorb: „Ausbildung und Abitur sind nie und nimmer auf einer Stufe!“
  • Programmatik der SPD: Querschnittsaufgabe Bildung
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Tue, 03 Jan 2012 00:00:00 CET 10927
<![CDATA[Süßmuth: Alternativer Gesetzentwurf möglich, wenn Schröder nicht einlenkt]]> zwd Berlin (ig). Mit Beginn des neuen Jahres hat sich die Debatte über eine verbindliche Frauenquote für Spitzenjobs in der Wirtschaft deutlich zugespitzt. Die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth (CDU) warnte die zuständige Frauenministerin Kristina Schröder (CDU) vor einem Scheitern mit der von ihr favorisierten "Flexiquote". Bleibe Schröder bei ihrem Entwurf, wird es nach Überzeugung der ehemaligen Bundesfrauenministerin (1988) zu einer Abstimmung über zwei alternative Gesetzentwürfe kommen. ]]> Mon, 02 Jan 2012 00:00:00 CET 10894 <![CDATA[Geschlechtergerechtigkeit in der Wissenschaft: Frauenquote wird Pflicht in Forschungsinstituten ]]>
  • GWK-Beschluss: Bund und Länder wollen außeruniversitäre Forschungseinrichtungen auf flexible Frauenquote nach Kaskadenmodell verpflichten
  • Interview mit Sexualhistorikerin: „Frauenrechte werden gegen Behindertenrechte ausgespielt“
  • Berliner Erklärung: Bald ist die Zehntausend-Marke erreicht
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Mon, 02 Jan 2012 00:00:00 CET 10895
<![CDATA[EU-Kommission: Pflegeausbildung demnächst nur noch mit Abitur]]> zwd Brüssel/Berlin (js). Eine Aktualisierung der Mindestausbildungsanforderungen für die meist weiblich geprägten Pflegeberufe sieht ein Entwurf zur Modernisierung der Richtlinie über Berufsqualifikationen (Richtlinie 2005/36/EG) vor, den die Europäische Kommission angenommen hat. Die zuständige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion für Gesundheits- und Pflegeberufe, Mechthild Rawert, forderte die Bundesregierung auf, zügig zu handeln, um die Attraktivität der Pflegeausbildung als auch der Beschäftigung im breiten Feld der Pflege zu steigern.]]> Thu, 22 Dec 2011 00:00:00 CET 10892 <![CDATA[Zu wenig Verlässlichkeit bei der Kindertagesbetreuung]]> zwd Gütersloh (mhh). In den Ganztagsangeboten an deutschen Grundschulen fehlt es an verbindlichen Qualitätsstandards. Sowohl im Hinblick auf die Anzahl und Qualifikation des pädagogischen Personals als auch hinsichtlich der garantierten Betreuungszeit variieren die Angebote der Ganztagsschulen enorm. Mehr Verlässlichkeit gibt es hingegen in den Kindertageseinrichtungen. Das geht aus dem „Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme“ hervor, den die Bertelsmann Stiftung am 19. Dezember veröffentlicht hat. Die Studie belegt einmal mehr, dass die alten Bundesländer beim Betreuungsausbau weit zurück liegen. ]]> Mon, 19 Dec 2011 00:00:00 CET 10896 <![CDATA[Reaktion auf die Berliner Erklärung: Frauenministerin kann breiten Quoten-Konsens nicht länger ignorieren]]> zwd Berlin (tag). Angesichts des breiten politischen und gesellschaftlichen Konsenses über verbindliche Regelungen für mehr Frauen in Führungspositionen sieht die Bundesarbeitsgemeinschaft Kommunaler Frauenbüros (BAG) die zuständige Bundesministerin Kristina Schröder (CDU) unter Zugzwang. Schröder könne die große Zustimmung für eine gesetzliche Quote in Spitzengremien der Wirtschaft nun nicht länger ignorieren. Die im Netz freigeschaltete so genannte Berliner Erklärung geht den kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten allerdings nicht weit genug.]]> Fri, 16 Dec 2011 00:00:00 CET 10864 <![CDATA[Überparteiliches Frauenbündnis fordert "ganz Deutschland" zur Unterzeichnung der Berliner Erklärung auf]]> zwd Berlin (tag). Die überparteiliche Initiative von Parlamentarierinnen und Frauenverbänden für mehr Chancengleichheit in der Wirtschaft hat am 15. Dezember ihre gemeinsame Berliner Erklärung vorgestellt. Um mehr Frauen in die Entscheidungsprozesse der Wirtschaft einzubeziehen, fordern die Initiatorinnen der Erklärung in einem ersten Schritt die Einführung einer 30-Prozent-Quote bei den Aufsichtsräten der börsennotierten, mitbestimmungspflichtigen und öffentlichen Unternehmen.]]> Thu, 15 Dec 2011 00:00:00 CET 10865 <![CDATA[Schulnoten entstehen nur zu 49 Prozent aus Leistung]]> zwd Berlin (mhh). Bildungsforscher aus Deutschland und der Schweiz haben die Noten von Schülerinnen und Schülern mit den Ergebnissen aus standardisierten, schriftlichen Leistungstests verglichen. Sie sind dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass die Notenvergabe sich nur zu 49,4 Prozent durch die Leistung der Schülerinnen und Schüler erklären lässt. Die von der Vodafone Stiftung beauftragte und am 14. Dezember veröffentlichte Studie weist nach, dass der sozioökonomische Hintergrund der Kinder einen sehr großen Effekt auf die vergebenen Zensuren hat. ]]> Wed, 14 Dec 2011 00:00:00 CET 10856 <![CDATA[4,5 Millionen Euro für die Fortsetzung des Nationalen Paktes für Frauen in MINT-Berufen]]> zwd Berlin (er.) Die Staatssekretärin für Bildung und Forschung Cornelia Quennet-Thielen (CDU) hat auf dem Fachkongress „Die MINT-Karriere ist weiblich – Frauen in Führung“ die zweite Phase des Nationalen Paktes für Frauen in MINT-Berufen gestartet. Mit dem Pakt, der 2008 vom Bundesbildungsministerium (BMBF) in Kooperation mit PartnerInnen aus Wissenschaft und Wirtschaft initiiert worden war, soll das Potenzial von Frauen für naturwissenschaftlich-technische Berufe angesichts des sich abzeichnenden Fachkräftemangels besser genutzt werden. Auf dem Fachkongress am 13. Dezember zog Quennet-Thielen eine positive Bilanz der letzten drei Jahre. Sie kündigte an, dass ihr Ministerium das Projekt bis 2014 mit 4,5 Millionen Euro weiter unterstützen werde. ]]> Tue, 13 Dec 2011 00:00:00 CET 10854 <![CDATA["Echter Reißverschluß" – ein weiterer Meilenstein bei der innerparteilichen Gleichstellung ]]> zwd Berlin (ticker/tag). Auf dem Bundesparteitag der SPD in Berlin ist auf Antrag der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) das so genannte „Reißverschlussverfahren“ in die Satzung der SPD aufgenommen worden. Nach der Einführung der Geschlechterquote beim Münsteraner Parteitag 1988 sei der Beschluss, für die Landeslisten einen echten „Reißverschluss“ einzuführen, ein weiterer Meilenstein bei der innerparteilichen Gleichstellung von Frauen und Männern, betonte die ASF-Bundesvorsitzende Elke Ferner am 6. Dezember in Berlin.]]> Tue, 06 Dec 2011 00:00:00 CET 10829 <![CDATA[Gleichstellung in der Wissenschaft: Ambivalentes Oppositions-Urteil über bisherige Anstrengungen der Regierung]]> zwd Berlin (tag). In einem gemeinsamen Pressegespräch am 6. Dezember haben die Bundestagsfraktionen von SPD, Linken und Grünen der Bundesregierung vorgeworfen, keinen eigenen strategischen Ansatz für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Wissenschaftsbereich zu verfolgen. Stattdessen zeige die Regierungsantwort auf die Große Anfrage der drei Oppositionsfraktionen mit dem Titel „Geschlechtergerechtigkeit in Wissenschaft und Forschung“, dass Schwarz-Gelb wiederholt auf die Selbstverantwortung einzelner Wissenschaftsinstitutionen sowie deren Gestaltungshoheit poche. ]]> Tue, 06 Dec 2011 00:00:00 CET 10830 <![CDATA[Bundestag stimmt gegen Quoten-Initiativen der Oppositionsfraktionen]]> zwd Berlin (tag). Mit den Stimmen der schwarz-gelben Regierungskoalition sind im Bundestag in namentlicher Abstimmung am 2. Dezember zwei Oppositionsinitiativen – ein Grünen-Gesetzentwurf und ein SPD-Antrag – zur Einführung einer gesetzlichen Quote in den Spitzengremien der Wirtschaft abgelehnt worden. Auf den Gesetzentwurf der Grünen zur geschlechtergerechten Besetzung von Aufsichtsräten (Drs. 17/3296) entfielen 281 Nein-Stimmen bei 236 Ja-Stimmen und acht Enthaltungen. Der Antrag der SPD (Drs. 17/4683), welcher eine Quotenregelung für Aufsichtsräte und Vorstände vorsah, erhielt 286 Nein-Stimmen bei 236 Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen.]]> Mon, 05 Dec 2011 00:00:00 CET 10828 <![CDATA[SPD-Frauen definieren Leitbild der Geschlechtergerechtigkeit, von dem auch die eigene Partei profitieren kann]]> zwd Berlin (tag). Für die SPD-Frauen, die zum Bundesparteitag der SPD einen Antrag zur Gleichstellung in allen Lebensbereichen eingebracht haben, könnte die kürzliche Einigung der schwarz-gelben Koalition auf eine Anhebung der Grenze für Minijobs von 400 auf 450 Euro desaströser nicht sein. Dies sei keine Wohltat für die Beschäftigten, sondern eine Ausweitung des ohnehin schon ausufernden Lohndumpings, konstatiert die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), Elke Ferner. Um Lohndumping zu verhindern, fordert die ASF in ihrem Antrag „Gleichstellung jetzt! Geschlechtergerechtigkeit – Partnerschaftlichkeit – Fortschritt” bei Minijobs in einem ersten Schritt die Begrenzung der zulässigen Wochenarbeitszeit.]]> Sat, 03 Dec 2011 00:00:00 CET 10827 <![CDATA[Zehn Jahre Bundesgleichstellungsgesetz – und selbst im Frauenministerium gibt es keine Staatssekretärin ]]> zwd Berlin (tag). Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Bundesgleichstellungsgesetzes (BGleiG) stellt der Interministerielle Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten (IMA) fest, das weibliche Führungskräfte in den obersten Bundesbehörden noch immer eine seltene Erscheinung sind. Selbst im Frauenministerium gebe es keine Staatssekretärin und nur eine von fünf Abteilungsleitungen sei weiblich besetzt, kritisieren die Gleichstellungsbeauftragten. ]]> Thu, 01 Dec 2011 00:00:00 CET 10826 <![CDATA[Grüner Gesetzentwurf zur Streichung des Betreuungsgeldes abgelehnt]]> zwd Berlin (tag). Der Familienausschuss im Bundestag hat am 30. November mit den Stimmen der Regierungsfraktionen den grünen Gesetzentwurf (Drs. 17/1579) abgelehnt, in dem die Streichung des Betreuungsgeldes vorgesehen war. Auch der SPD-Antrag (Drs. 17/6088), welcher die Forderungen nach einem Verzicht auf das Betreuungsgeld und dem bedarfsgerechten Ausbau von Angeboten der frühkindlichen Bildung und Betreuung für Kinder unter drei Jahren enthielt, wurde nicht angenommen. ]]> Wed, 30 Nov 2011 00:00:00 CET 10825