60 zwd Nachrichten (Kutur KMP) Kutur (KMP) de 23.05.2013 zwd Nachrichten http://www.zwd.info/rss_logo.gif <![CDATA[Aufstand gegen Rotstiftpläne für die Kultur]]> zwd Magdeburg (at). Die von CDU und SPD getragene Landesregierung in Sachsen-Anhalt plant, ihre Zuschüsse für Theater und Orchester zu kürzen. Jetzt beginnen die Gespräche mit den kommunalen Trägern der Theater und Orchester im Land. Vor noch nicht einmal drei Monaten - am 28. Februar 2013 - hatte der vom Landtag eingesetzte Kulturkonvent in seinem Abschlussbericht empfohlen, den Kulturetat ab dem kommenden Jahr von 85 Millionen auf 100 Millionen aufzustocken. Diese Forderung war zwar vor allem in CDU-Kreisen, aber auch im vom SPD-geführten Finanzministerium kritisiert worden. Kultusminister Stephan Dorgerloh (SPD) hatte dagegen erklärt, er halte die Erhöhung für „keine unverschämte Empfehlung.“ ]]> Thu, 16 May 2013 00:00:00 CEST 11846 <![CDATA[Kulturrat lobt grüne Position zum Urheberrecht]]> zwd Berlin (at). Der Deutsche Kulturrat hat sich erleichtert darüber gezeigt, dass die Grünen in ihrem Programm zur Bundestagswahl 2013 die Rechte von UrheberInnen stärken wollen. Anders als noch zwei Jahre zuvor, bei ihrem Bundesparteitag 2011, haben die Grünen auf ihrem Wahlparteitag in Berlin vom 26. bis 28. April ausdrücklich festgeschrieben, dass UrheberInnen eine Vergütung für die Nutzung ihrer Werke zusteht.]]> Fri, 10 May 2013 00:00:00 CEST 11838 <![CDATA[Deutscher Kulturrat sorgt sich um Beitragsstabilität bei Künstlersozialabgabe ]]> zwd Berlin (at). Nach Auffassung des Deutschen Kulturrats vernachlässigt die Deutsche Rentenversicherung die Überprüfung der Entrichtung der Künstlersozialabgabe. Dies führt der Spitzenverband der Bundeskulturverbände darauf zurück, dass der Gesetzgeber zögere, die Deutsche Rentenversicherung gesetzlich zu einer ordnungsgemäßen Prüfung zu verpflichten.]]> Tue, 07 May 2013 00:00:00 CEST 11835 <![CDATA[Neumann mahnt kritische Überprüfung der Museumsbestände im Hinblick auf sensibles Sammlungsgut an]]> zwd Berlin (at). Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) hat die Museen in Deutschland dazu aufgerufen, die eigenen Bestände im Hinblick auf sensibles Sammlungsgut wie menschliche Überreste kritisch zu überprüfen. Die am 24. Pril in Berlin vorgestellten ‚Empfehlungen zum Umgang mit menschlichen Überresten in Museen und Sammlungen’ des Deutschen Museumsbundes würdigte Neumann als „ersten interdisziplinären, moralisch und historisch fundierten Leitfaden“ zu diesem Thema. ]]> Fri, 26 Apr 2013 00:00:00 CEST 11826 <![CDATA[Deutschland ist nach wie vor "digital gespalten" ]]> zwd Berlin (at). Die deutsche Gesellschaft ist in der digitalen Welt zwar grundsätzlich angekommen, so richtig zu Hause fühlt sie sich dort aber noch nicht. Dies zeigt die heute in Berlin vorgestellte Studie ‚D21-Digital-Index. Auf dem Weg in ein digitales Deutschland?!’, die von der Initiative D21, in der sich Vertreter aus Politik und Wirtschaft für die Ausbreitung von Internetnutzung engagieren, herausgegeben wurde. Die Studie setzt sich aus drei Teilen zusammen: dem (N)ONLINER-Atlas, der Studie ‚Digitale Gesellschaft’ und dem D21-Digital-Index. ]]> Mon, 22 Apr 2013 00:00:00 CEST 11819 <![CDATA[Entwurf der Bundesregierung zu verwaisten Werken lässt Fragen offen]]> zwd Berlin( at). Der Gesetzentwurf, den das Bundeskabinett zur Veröffentlichung von verwaisten Werken beschlossen hat, ist in entscheidenden Punkten ungenau. Dies kritisieren Grüne und Linke am schwarz-gelben Entwurf. Mario Graute, Pressesprecher der grünen Kulturpolitikerin Agnes Krumwiede, bekräftigte heute im zwd-Gespräch die Position seiner Partei. Aus den Reihen der LINKEN äußerte namentlich deren stellvertretende Bundestagsfraktionsvorsitzende, Petra Sitte, Kritik.]]> Wed, 17 Apr 2013 00:00:00 CEST 11814 <![CDATA[Bundestag soll mehr Bürgerbeteiligung in seinen Gremien zulassen]]> zwd Berlin (Ticker/ig). Aus den Erfahrungen mit vielfältigen Formen der Erprobung von Online-Beteiligung heraus hat die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ die Empfehlung formuliert, die Bürgerbeteiligung in den Gremien des Bundestages zu gewährleisten. Alle Fraktionen und Sachverständige haben sich auf diese Handlungsempfehlung verständigt, die in dem Schlussbericht der Enquete-Kommission (17/12550) aufgenommen worden ist. Der Schlussbericht wird an diesem Donnerstag im Plenum des Bundestages beraten. ]]> Mon, 15 Apr 2013 00:00:00 CEST 11807 <![CDATA[Die Zukunft der Kultur und Kreativwirtschaft]]>
  • Fraktionschefs der SPD und Grünen unterwegs in Sachen Kulturpolitik
  • Kreativwirtschaft – im Spannungsfeld von Absicherung der KünstlerInnen und Eigenwert der Kultur
  • Wie kann die Kultur zum Gelingen der Integration beitragen?]]> Mon, 15 Apr 2013 00:00:00 CEST 11803 <![CDATA[Neue Nationalgalerie voraussichtlich von 2014 bis 2017 geschlossen ]]> zwd Berlin (at). Die Neue Nationalgalerie wird voraussichtlich von Mitte 2014 bis Ende 2017 geschlossen sein, da die Sanierungsmaßnahmen aufgrund der offenen Gebäudestruktur und der Notwendigkeit von tiefen Eingriffen in die Bausubstanz nicht bei laufendem Betrieb durchgeführt werden können. Über die erst jetzt bekannt gewordenen Schließungsabsichten hatte Kulturstaatsminister Bernd Neumann bereits am 28. Dezember vergangenen Jahres anlässlich der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen informiert.]]> Mon, 08 Apr 2013 00:00:00 CEST 11793 <![CDATA[Einigkeit unter den Mitgliedern der Internet-Enquete-Kommission: Ein ständiger Ausschuss muss her ]]> zwd Berlin (at). Die Internet-Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages empfiehlt, einen ständigen Ausschuss für die Auseinandersetzung mit Fragen des Internets und seinen Auswirkungen auf die Gesellschaft im Parlament einzurichten. Dieses Ziel wird von vielen der Sachverständigen, die in der Internet-Enquete mitgearbeitet haben, im seit heute in endgültiger Form im Netz abrufbaren Schlussbericht (Drs. 17/12550) als „sehr wichtig“ anerkannt. ]]> Fri, 05 Apr 2013 00:00:00 CEST 11791 <![CDATA[Ostergrüße vom zweiwochendienst]]> Thu, 28 Mar 2013 00:00:00 CET 11786 <![CDATA[Unbehagen bei SPD über Regierungsentwurf zu einem Auslandsschulgesetz]]> zwd Berlin (ig/at). Als „nicht zustimmungsfähig“ hat die SPD-Bundestagsfraktion den Entwurf eines Auslandsschulgesetzes bewertet, das auf Vorschlag des Auswärtigen Amtes am 20. März im Bundeskabinett verabschiedet worden ist. Der Gesetzentwurf war tags darauf auch – obwohl noch kein offizielles Bundestagsdokument – bereits Gegenstand einer Debatte zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik am 21. März im Berliner Reichstag. Eigentlicher Anlass der Aussprache war die Antwort der Bundesregierung auf eine Große Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion zum ‚Paradigmenwechsel im Konzept zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik des Auswärtigen Amtes vom September 2011’. ]]> Tue, 26 Mar 2013 00:00:00 CET 11777 <![CDATA[SPD-Länder wollten Leistungsschutzrecht im Bundesrat nicht aufhalten]]> zwd Berlin (at/ig). Der schwarz-gelbe Entwurf eines Leistungsschutzrechts (der zwd berichtete darüber bereits am 12.03. im Onlineportal) wird jetzt Gesetz. Vergangenen Freitag (22. März) passierte die Vorlage den Bundesrat. Die Länder haben dem Gesetzesentwurf zugestimmt, obwohl in den Reihen von SPD und Grünen fundamentale Kritik an der Vorlage geäußert worden war. Führende Sozialdemokraten sowie die Netzpolitiker der SPD hatten zunächst angekündigt, das Leistungsschutzrecht im Bundesrat stoppen zu wollen.]]> Mon, 25 Mar 2013 00:00:00 CET 11781 <![CDATA[Kultur macht glücklich, aber nicht reich ]]> zwd Berlin (at). Finanzkrise und Schuldenbremse dürfen nicht zulasten der kulturellen Infrastrukturen in Deutschland gehen. Diese Auffassung vertrat Jürgen Trittin, Vorsitzender der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und einer der beiden Spitzenkandidaten seiner Partei bei der kommenden Bundestagswahl, am 30. Januar auf dem Kulturempfang der Grünen in der Berliner Kirche St. Agnes. Hier erläuterte er seine Vorstellung einer Verbindung von Sparen, Subventionsabbau und Einnahmeverbesserung. Derartige Maßnahmen seien notwendig, damit es den kulturellen Einrichtungen nicht ginge wie St. Agnes: Die Kreuzberger Kirche ist verkauft worden, weil sich ihre Instandhaltung nicht mehr gelohnt hat.]]> Thu, 21 Mar 2013 00:00:00 CET 11770 <![CDATA[Das neue Leistungsschutzrecht löst keine Probleme]]> zwd Berlin (at). Das neue Leistungsschutzrecht für Presseverlage schafft mehr Probleme als es löst. Diese Auffassung vertraten Björn Böhning (SPD) und Lars Klingbeil (SPD) im Namen des Gesprächskreises Netzpolitik des SPD-Parteivorstands gegenüber der Presse. Das Leistungsschutzrecht stelle keineswegs sicher, dass Presseverlage im Online-Bereich gegenüber anderen Werkvermittlern nicht benachteiligt würden. Stattdessen öffne es einen weiten Raum für Rechtsunsicherheit – sowohl für Anbieter von Online-Diensten als auch für Verbraucher, die in sozialen Netzen und Blogs aus den Produkten von Presseverlagen zitieren. Auf diese Weise habe die Bundesregierung die Chancen, die das Netz für Medien, engagierte BürgerInnen und wirtschaftliche Unternehmungen biete, „in unverantwortlicher Weise beschnitten.“]]> Tue, 12 Mar 2013 00:00:00 CET 11761 <![CDATA[Schwarz-gelbe Bundesregierung hat kein Konzept zu kultureller Bildung ]]> zwd Berlin (at). Der Bundesregierung fehlt ein umfassendes kulturelles Bildungskonzept. Das kritisierten der kulturpolitische Sprecher der SPD, Siegmund Ehrmann, und Ulla Schmidt, die zuständige Berichterstatterin im Auswärtigen Ausschuss, anlässlich der Antwort der Bundesregierung vom 6. März (Drs. 17/12618) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion (Drs. 17/12241). Mit der Anfrage ‚Kulturelle Bildung in Deutschland als gesamtstaatliche Aufgabe und Teil eines Gesamtkonzeptes Bildung’ hatte sich die SPD-Fraktion am 30. Januar dieses Jahres erkundigt, ob die Bundesregierung im Bereich der kulturellen Bildung eine „gesamtstaatliche Strategie“ verfolge, und falls ja, wie diese aussehe.]]> Mon, 11 Mar 2013 00:00:00 CET 11760 <![CDATA[Auch in der Monatsmitte muss noch Geld da sein]]> zwd Berlin (at). Die aktuellen Gesetze sind gegenüber den Bedürfnissen der expandierenden Kreativwirtschaft veraltet. Diese Feststellung wurde auf der vierten kulturpolitischen Jahrestagung der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) am 1. und 2. März in Berlin immer wieder geäußert. Urheberrecht und Sozialversicherungssystem müssten so reformiert werden, dass es leichter für Kulturschaffende werde, von ihrer Tätigkeit leben zu können. Es sei Aufgabe der Politik, entsprechende Rahmenbedingungen zu gewährleisten. Seit 2011 existiert der Kreativpakt e.V. – ein auf die Initiative des SPD-Fraktionsvorsitzenden Frank Walter Steinmeier zurückgehendes Bündnis von Akteuren aus Kultur, Wirtschaft und Politik, das Strategien diskutiert, wie sich die prekäre Situation vieler Kreativer verbessern ließe. Ziel der FES-Tagung war, die Arbeit des Paktes vorzustellen und neue Initiativen anzustoßen.]]> Mon, 04 Mar 2013 00:00:00 CET 11769 <![CDATA[Filmförderung durch den Bund soll nur zweieinhalb Jahre verlängert werden]]> zwd Berlin (at). Die Filmförderung des Bundes und die Erhebung der Filmabgabe an die Filmförderungsanstalt (FFA) sollen bis zum 30. Juni 2016 weitergeführt werden. Dies sieht der Entwurf der Bundesregierung zur Änderung des Filmförderungsgesetzes (Drucksache 17/12370) vor, der am 28. Februar in erster Lesung im Bundestag behandelt wurde. Die derzeit gültige Fassung des Gesetzes, das die Rechtsgrundlage der FFA bildet, läuft Ende 2013 aus. Die Oppositionsparteien im Bundestag teilen die Auffassung, dass eine Novellierung des Filmförderungsgesetzes (FFG) notwendig ist, kritisieren aber die Ausblendung der prekären sozialen und ökologischen Aspekte der Filmproduktion sowie die Ausgrenzung der Kreativen aus den Vergabeprozessen von Förderungsgeldern.]]> Fri, 01 Mar 2013 00:00:00 CET 11755 <![CDATA[Kulturkonvent: Mehr Mittel im Landeshaushalt und Infraktionsausgleich ]]> zwd Magdeburg (at). Nach vierzehn Monaten Beratungen zur Landeskulturpolitik hat der Kulturkonvent Sachsen-Anhalt heute in Magdeburg seinen Abschlussbericht vorgestellt. Bereits am Montag war der Bericht im Kulturhistorischen Museum Magdeburg an Kultusminister Stephan Dorgerloh (SPD) und Landtagspräsident Detlef Gürth (CDU) übergeben worden. Die insgesamt 163 Empfehlungen richten sich an Land, Bund, Kultureinrichtungen, Kirchen und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.]]> Thu, 28 Feb 2013 00:00:00 CET 11745 <![CDATA[KMK-Chef Dorgerloh: Ein 'Bundeskulturministerium' ist diskussionswürdig]]> zwd Berlin. Für ein stärkeres, aber mit den Ländern verlässlich abgesprochenes Bundesengagement für die Kulturförderung hat sich der Präsident der Kultusministerkonferenz, Kultusminister Stephan Dorgerloh (SPD, Sachsen-Anhalt) ausgesprochen. Nach seinen Worten würde es sich auch lohnen, über die Einrichtung eines Bundeskultusministeriums zu diskutieren. Zugleich bezeichnete es Minister Dorgerloh als "müßig", angesichts fehlender parlamentarischer Mehrheiten auf eine Grundgesetzänderung mit dem Ziel, dort ein 'Staatsziel Kultur' zu verankern, zu warten. Nach seiner Überzeugung finden sich, wenn sich Bund und Länder ihrer Verantwortung bewusst sind, auch Mittel und Wege, das kulturelle Erbe zu pflegen und zu erhalten.
    Das ausführliche Interview ist in der am 15. Februar erschienenen Ausgabe des zwd-Nachrichtenmagazins erschienen.
    (Siehe auch: Dorgerloh-Interview 1 und 2)]]>
    Tue, 26 Feb 2013 00:00:00 CET 11738
    <![CDATA[KMK-Chef Dorgerloh: 'Erfolgreiche kulturelle Pilotprojekte müssen in die regelhafte Anwendung überführt werden']]> zwd Berlin (no). Kulturelle Bildung ist für ihn keine „schöne Zugabe zum Pflichtprogramm“, sondern der „Humus eines Kulturlandes“. Dass er diesen Schwerpunkt nicht nur als Kultusminister, sondern auch als KMK-Präsident setzen will, erläuterte Stefan Dorgerloh im zwd-Gespräch. Seine schon vor der Wahl entstandene Idee eines Kulturkonvents brachte er mit ins Ministerium. Sein Ziel: durch die Partizipation vieler ein Zeichen für demokratische Prozesse im politischen Alltag zu setzen. Auch Dorgerlohs entschiedenes Eintreten gegen Rechtsextremismus ist für ihn ein Einsatz für Demokratie. Der Minister empfahl außerdem, nicht auf eine Grundgesetzänderung zur Einführung eines Staatsziels Kultur zu warten, solange es keine parlamentarischen Mehrheiten dafür gibt. ]]> Tue, 26 Feb 2013 00:00:00 CET 11737 <![CDATA[KMK-Chef Dorgerloh: 'An den Kosten der Inklusion wird sich der Bund beteiligen müssen"]]> zwd Berlin: Ein Jahr ist er ‚Primus inter Pares‘ der Kultusministerkonferenz – Sachsen-Anhalts Kultusminister Stefan Dorgerloh (SPD). Bildungsgerechtigkeit macht der SPD-Politiker mit theologischem Hintergrund zum Credo seiner Amtszeit. Inklusion und die Einführung der Gemeinschaftsschule seien ein Schritt auf diesem Weg, erklärte er in einem am 10. Januar geführten zwd-Interview. Notwendig zur Umsetzung sei auch die finanzielle Unterstützung des Bundes. Die Frage, wie der von Martin Luther propagierte mündige Christenmensch in die Schulbildung transferiert werden könne, war seiner Funktion als ehemaliger Beauftragter der Lutherdekade geschuldet.]]> Fri, 22 Feb 2013 00:00:00 CET 11739 <![CDATA[Rheinland-Pfalz: "Jedem Kind seine Kunst"]]> Wed, 20 Feb 2013 00:00:00 CET 11719 <![CDATA[Koalition kippt Steuerbegünstigungen für Kulturschaffende]]> zwd Berlin(at). Das Jahressteuergesetz 2013 wird nicht in der ursprünglich geplanten und am 25. Oktober 2012 im Bundestag verabschiedeten Form in Kraft treten. Nach Angaben des kulturpolitischen Sprechers der SPD-Bundestagsfraktion, Siegmund Ehrmann, werden als Konsequenz die BühnenregisseurInnen und –choreographInnen vorerst nicht mit Steuererleichterungen rechnen dürfen. ]]> Fri, 15 Feb 2013 00:00:00 CET 11714 <![CDATA[Rückfall des Kulturetats auf das Niveau von 2010 ?]]> zwd Düsseldorf (ticker/at). Der Kulturrat NRW e.V. kritisiert die von der nordrhein-westfälischen Landesregierung geplanten Kürzungen scharf. Er hat die Landtagsabgeordneten der rot-grünen Koalitionsfraktionen aufgefordert, dem geplanten Kulturhaushalt des Landes ihre Zustimmung zu verweigern. Der Kulturrat erinnerte die Abgeordneten daran, dass SPD und Grüne in ihrer Koalitionsvereinbarung zu den Regierungsjahren 2012 bis 2017 vereinbart hätten, die Kulturförderung in allen Sparten zu erhalten und "- wo möglich und geboten -" auszubauen. Jetzt geschehe genau das Gegenteil: Der Kulturhaushalt solle von 196 Millionen Euro auf 180 Millionen Euro gekürzt werden. Ein Etat, der nur 0,33 Prozent des Landeshaushalts ausmacht, würde damit um 8,3 Prozent verringert und auf das Niveau von 2010 zurückfallen. ]]> Tue, 05 Feb 2013 00:00:00 CET 11700 <![CDATA[Die Lesbarkeit der Welt verbessern ]]> zwd Berlin (at). Der ohne Gegenstimmen wiedergewählte Präsident des Goethe-Instituts, Klaus-Dieter Lehmann, will sich in seiner neuen vierjährigen Amtszeit vor allem der kulturellen Bildungsarbeit, der Stärkung der zivilgesellschaftlichen Strukturen – insbesondere in den Transformationsgesellschaften – und der Erhaltung der Goetheinstitute als Frei- und Dialogräume widmen. Außerdem will er sich, wie das Goethe-Institut mitteilte,für den Ausbau interaktiver digitaler Räume einsetzen.]]> Mon, 04 Feb 2013 00:00:00 CET 11698 <![CDATA[Zugang zu kultureller Bildung hängt vom Elterneinkommen ab]]> zwd Essen (at). Ob und wie intensiv Kinder und Jugendliche außerhalb der Schule Zugang zu kultureller Bildung haben, hängt wesentlich vom Einkommen ihrer Eltern ab. Dies belegt eine neue Studie, die am Donnerstag im Rahmen der bundesweiten Expertentagung ‚Auf einem kreativen Weg - Ein Fahrplan zur Verankerung von kultureller Bildung in der Schule’ in Essen präsentiert wurde. Veranstaltet wurde diese Konferenz von der Stiftung Mercator und der Kultusministerkonferenz (KMK).]]> Fri, 01 Feb 2013 00:00:00 CET 11694 <![CDATA[Durchschnittsrente von Kunstschaffenden liegt bei 420 Euro]]> zwd Berlin (at). Die durchschnittliche Rentenerwartung der in der Künstlersozialkasse versicherten Künstlerinnen und Künstlern liegt bei 420 Euro pro Monat. Das durchschnittliche Monatseinkommen in dieser Gruppe beträgt 1000 Euro. Kunstschaffende gehören zur kinderärmsten Berufsgruppe in Deutschland. Diese Daten nannte Agnes Krumwiede, kulturpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion, in ihrer Rede auf dem Kulturempfang der Grünen am 30. Januar in Berlin.]]> Fri, 01 Feb 2013 00:00:00 CET 11696 <![CDATA[Ein eigener Internetminister und ein eigener Bundestagsausschuss?]]> zwd Berlin (ig). Führende MedienpolitikerInnen der Oppositionsfraktionen haben ein positives Resümee zur Arbeit der Enquetekommission des Bundestages ‚Internet und digitale Gesellschaft’ gezogen. Die Kommission hatte am Montag (28.01.) ihre dreijährige Arbeit beendet. Während der netzpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Lars Klingbeil, hervorhob, es sei während dieser Zeit gelungen, das Thema Netzpolitik im Parlament neu zu verankern, unterstrich die medienpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion, Tabea Rößner, ebenso wie auch die Linken-Politkerinnen Petra Sitte und Halina Wawzyniak, dass in einer Reihe von Punkten fraktionsübergreifende wichtige Beschlüsse zustande gekommen seien.]]> Wed, 30 Jan 2013 00:00:00 CET 11689 <![CDATA[Deutscher Kulturrat kritisiert die Arbeit der Internet-Enquete-Kommission]]> zwd Berlin (at). In den letzten 15 Jahren habe keine Enquete-Kommission des deutschen Bundestages "abgeschotteter" ihren Abschlussbericht erarbeitet als die Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft. Diese Kritik äußerte der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, am Dienstag in einer Stellungnahme zum Abschluss der Arbeiten des Bundestagsgremiunms. Selten haben nach seiner Auffassung "Anspruch und Wirklichkeit weiter auseinander gelegen" als bei dieser Enquetekommission. Zimmermann erinnerte daran, dass die Kommission als Markenzeichen die Transparenz und Einbindung aller Interessierten außerhalb der Enquete für sich in Anspruch genommen habe.]]> Tue, 29 Jan 2013 00:00:00 CET 11688 <![CDATA[Land soll Kulturetat auskömmlich finanzieren]]> Magdeburg/Wittenberg (Ticker/ig). Ein klares Bekenntnis des Landes und seiner Kommunen zur besonderen Verantwortung für deren einzigartige und reiche Kulturlandschaft hat der Kulturkonvent Sachsen-Anhalt verlangt. Angesichts der Tatsache, dass das Land Sachsen-Anhalt vom demografischen Wandel besonders stark betroffen sei, müssten Land und Kommunen in dem Bundesland Kunst und Kultur als wesentliches Landesmerkmal entwickeln und hierzu den Kulturetat auskömmlich und verlässlich finanzieren. ]]> Mon, 28 Jan 2013 00:00:00 CET 11685 <![CDATA[Deutschland und Frankreich vereinbarten gemeinsames Kulturprogramm]]> zwd Berlin (at). Deutschland und Frankreich wollen den Kulturaustausch zwischen beiden Ländern intensivieren. Anlässlich des fünfzigsten Jahrestages des Élyséevertrags am 22. Januar 2013 haben der Kulturstaatsminister und die französische Kulturministerin ein Programm mit über zwanzig Projekten in Kultur und Medien vereinbart: Dazu gehören gemeinsame Initiativen für die europäische Rahmengesetzgebung und für kulturelle Bildung. Außerdem fallen darunter Projekte und Netzwerke für wichtige Kulturbranchen, zum Beispiel das Theaterprojekt Transfabrik, bis hin zu einzelnen Ausstellungen zur gemeinsamen Kultur und Geschichte. Beispiele sind hier die Ausstellung zu Adenauer und de Gaulle, die derzeit im Auswärtigen Amt zu sehen ist, sowie die Ausstellung zu Napoleon der Kunst- und Ausstellungshalle Bonn, die am 26. März 2013 in Paris eröffnet wird. Diese Veranstaltungen tragen nach Neumann dazu bei, den europäischen Kulturraum zu stärken, der die kulturelle Vielfalt und den kulturellen Reichtum des Kontinents wahre und fördere.]]> Wed, 23 Jan 2013 00:00:00 CET 11682 <![CDATA[Bundesregierung verneint Kurswechsel ]]> zwd Berlin (at). Die Bundesregierung hält die von der SPD-Bundestagsfraktion geäußerte Sorge, dass derzeit ein Paradigmenwechsel in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) stattfinde, für unbegründet. Auf eine entsprechende Große Anfrage der SPD-Fraktion vom 23. Mai 2012 (Drs. 17/9839) antwortete die Regierung am Freitag, es werde keine wesentlichen Kursänderungen in der Auswärtigen Kultur und Bildungspolitik geben (Drs. 17/11981). Die seit September 2011 vorliegende Konzeption des Auswärtigen Amtes knüpfe an die bisher geltenden Leitlinien an. Ziel der neuen Konzeption sei gewesen, die durch die Globalisierung verursachten Veränderungen zu benennen und die notwendigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Als zentrale Ziele wurden die Stärkung Europas, die Friedenssicherung sowie die verantwortungsvolle Gestaltung der Globalisierung benannt.]]> Fri, 18 Jan 2013 00:00:00 CET 11674 <![CDATA[Deutscher Musikrat übt scharfe Kritik an der Bildzeitung ]]> zwd Berlin (at). In ungewöhnlich scharfer Form hat sich der Deutsche Musikrat mit der Hamburger Tageszeitung "Bild" angelegt. In einem offenen Brief kritisierte Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates, den Bild-Zeitungsartikel „Und so verschwenden sie unsere Gebühren“ vom 11. Januar. Hier werden nach Höppners Auffassung „sämtliche Klangkörper des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in einer Weise denunziert, bei der weder kulturelles noch gesellschaftspolitisches Augenmaß waltet.“ ]]> Mon, 14 Jan 2013 00:00:00 CET 11665 <![CDATA[Stoch soll Kultusminister werden]]> zwd Stuttgart (ticker/at). Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) wird am 23. Januar den 43-jährigen SPD-Politiker Andreas Stoch (Heidenheim) als Nachfolger der zurückgetretenen Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer (SPD) vorschlagen. Der Jurist fungierte bisher als Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion im Landtag.]]> Wed, 09 Jan 2013 00:00:00 CET 11646