20. Juli 2020
(ig).
Die Frauen- und Gleichstellungsministerinnen der Länder sehen sich sowie die Politik in Bund und Ländern in der Verantwortung, die aus der Corona-Krise erwachsenen Chancen für mehr Geschlechtergerechtigkeit jetzt zu nutzen. In einer Videokonferenz hat sich die Minister*innen-Runde aus 16 Bundesländern unter Vorsitz der saarländischen Frauenministerin Monika Bachmann (CDU) auf einen Forderungskatalog an die Adresse der Politik verständigt, mit denen auf der Grundlage der bekannten gleichstellungspolitischen Problemlagen "die Krise zu einem Gewinn für die Gleichstellung von Frauen und Männern" wird. mehr...
17. Juli 2020
(ug).
Der DigitalPakt soll dafür sorgen, dass Kinder schon in der Schule die in Zeiten des Strukturwandels unerlässlichen digitalen Fähigkeiten erwerben. Ab sofort können Schulträger die Fördermittel schneller abrufen. Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) Stefanie Hubig (SPD) befürwortet die Entscheidung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Der Bildungsverband VBE fordert zusätzlich mehr Austausch zwischen Schulen und einfachere Fördervorgaben. mehr...
16. Juli 2020
(ug).
In der Corona-Krise verschärfen sich soziale Ungleichheiten. Besonders Menschen mit geringem Einkommen sorgen sich vermehrt um ihre Lebensgrundlage und ihren Job. Ehepaare nehmen verstärkt zu traditionellen Rollenbildern Zuflucht. Häufiger als sonst betreuen Mütter die Kinder, anstatt arbeiten zu gehen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Hans-Böckler-Stiftung. mehr...
16. Juli 2020
(ig).
Das Urteil des Thüringer Verfassungsgerichtshofes, mit dem die Paritätsregelung des Landeswahlgesetzes für nichtig erklärt wurde,hat heftige Reaktiionen unter Jurist*innen ausgelöst. Für die Präsidentin des Deustchen Juristinnenbundes, Professorin Maria Wersig, ist mit diesem ersten gerichtlichen Urteil die Debatte nicht beendet. Der Deutsche Frauenrat bezeichnete den Erfurter Richterentscheid als herben Rückschlag für die Demokratie. Nun sei das Bundesverfassungsgericht gefordert. mehr...
15. Juli 2020
(ig).
Bundesfrauenministerin Franziska Giffey (SPD) ist es mit ihrer am Mittwoch vom Kabinett beschlossenen "Gleichstellungsstrategie der Bundesregierung" erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik gelungen, alle Ressorts auf die Umsetzung gleichstellungspolitischer Maßnahmen in ihren jeweilen Bereichen zu verpflichten. Die Ministerin äußerte sich auf zwd-Nachfrage auch zu den Themen "Ehegattensplitting" und "Gender Budgeting". Von den Gewerkschaften und Frauenverbänden wurde die Strategie grundsätzlich begrüßt, ihnen wie auch der Bundestagsopposition gehen die vereinbarten Strategieschritte nicht weit genug. mehr...
15. Juli 2020
(ug).
Durch strenge Schutzmaßnahmen ist es gelungen, die Corona-Neuerkrankungen stark zurückzudrängen. In einigen Bundesländern beginnt schon bald das neue Schuljahr, nach den Sommerferien soll der Unterricht wieder im Regelbetrieb erfolgen. Fristgerecht haben sich die Kultusminister*innen auf gemeinsame Leitlinien für Hygienemaßnahmen geeinigt, um die Gesundheit von Kindern und Lehrkräften zu schützen. mehr...
14. Juli 2020
(ug).
Duale Studienangebote erhalten verstärkt Zulauf von Studierenden. Innerhalb weniger Jahre ist die Zahl der Studienanfänger*innen in dualen Studiengängen rasant gestiegen. Die Bundesregierung bewertet diese Entwicklung als vorteilhaft. Eine wissenschaftliche Studie soll nun die unterschiedlichen Modelle zur Umsetzung von dualen Studiengängen in den einzelnen Ländern untersuchen. mehr...
13. Juli 2020
(ug).
Der Lebensalltag von Schüler*innen ist in der Corona-Krise schwieriger geworden. Ihr psychisches Wohlbefinden hat sich verschlechtert, der Schulunterricht belastet sie stärker als sonst, und zu Hause gibt es häufiger Streit. Vor allem sozial benachteiligte Kinder haben vermehrt seelische Probleme. Das geht aus der COPSY-Studie zur psychischen Gesundheit von Kindern während der Epidemie hervor. mehr...
RedaktionEine herbe Belastungsprobe für die endlich zustandegekommene Große Koalition: Das Problem des Strafrechtsparagrafen 219a. Nicht nur in der GroKo selbst brodelt es, auch die Opposition und die Frauenverbände positionieren sich. Die Entscheidung muss im April fallen. Ein Thema der aktuellen Ausgabe 358 des zwd-POLITIKMAGAZINs.