Bildquellen: Ausschnitt aus dem WZB-Film zum Jahreswechsel 2022/23

Das zwd-POLITIKMAGAZIN wünscht allen Leserinnen und Lesern ein friedvolleres Jahr 2023. Wir erhoffen uns zum einen das Ende des Russland-Krieges gegen die Ukraine, zum anderen ein entschlosseneres Engagement der Weltgemeinschaft zugunsten des Kampfes gegen die Unterdrückung von Frauen - namentlich im Iran und in Afghanistan. Schließlich wünschen wir uns von den im G 20-Gipfel zusammengeschlossenen größten Industriestaaten die Bereitstellung von deutlich mehr Ressourcen zur Beseitigung der Armut - gerade auch der Bildungsarmut. Wir folgen damit in diesen drei Punkten auch den Ideen der Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin (WZB), Prof.in Jutta Allmendinger. mehr...

Kritisch-konstruktiv hat sich der SPD-Bildungsexperte Dr. Ernst Dieter Rossmann, in der letzten Legislaturperiode des (19.) Bundestages Vorsitzender des Bundestagsbildungsausschusses, mit dem Nationalen Bildungsbericht 2022 auseinander gesetzt. Der im Juni veröffentlichte neunte Bericht gehört nach Auffassung von Rossmann ins Zentrum der bildungspolitischen Debatten. Nicht nur der Bundestag, sondern auch die Länderparlamente sollten sich inensiv mit den 70 zentralen Ergebnissen und dem umfangreichen Datenmaterial auseinandersetzen. mehr...

25. November: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen (Logo: UN Women Deutschland)

Einen Tag vor dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen hat die Bundesregierung erstmals den Begriff Femizide als Beschreibung für Tötungsdelikte gegenüber Frauen verwendet. Bundesinnenministerin Nancy Faeser: "Wenn Männer Frauen töten, weil sie Frauen sind, dann ist es angemessen und auch notwendig, von „Femizid“ zu sprechen. Die Vereinten Nationen und UN Women prangerten in einer am 24. November veröffentlichten Mitteilung an, dass pro Stunde durchschnittlich fünf Frauen und Mädchen von ihren Partnern oder Familienmitgliedern getötet werden. mehr...

Quelle: Wikipedia (Türkei verlässt Istanbulkonvention)

Das Internationale Übereinkommens zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt (kurz Istanbul-Konvention) wird ab Februar 2023 uneingeschränklt in Deutschland gelten. Eine entsprechende gemeinsame Erklärung haben die Bundesminister:innen Lisa Paus (Frauen, Bündnisgrüne), Nancy Faeser (Innen, SPD) und Marco Buschmann (Justiz, FDP) am Freitag in Berlin veröffentlicht. mehr...

Hauptgebäude der Nationalen Akademie, Halle (Bild: NAdW)

Die Nationale Akademie der Wissenschaften LEOPOLDINA mahnt die Bundesländer, dem Beispiel von Nordrhein-Westfalen und der Leibnitz-Gesellschaft folgend, die Spitze zentraler Wissenschaftseinrichtungen mit mehr Frauen zu besetzen. Bisher sei die Wissenschaft nach wie vor männlich dominiert, heißt in der Stellungnahme, mit der die Akademie eine geschlechtergerechtere Wissenschaft anmahnt. mehr...

Bildrechte: Parité in den Parlamenten e.V.

Mehr als 40 überregionale Organisationen starten am 22. September eine bundesweite Kampagne zugunsten einer gesetzlichen Regelung zur Geschlechter-Parität in den Parlamenten. Die Initiative zielt auf die Beratungen der Wahlrechtskommission des Deutschen Bundestages, die sich am 29. September und 13. Oktober mit "verfassungskonformen Vorschlägen zur Verwirklichung der gleichberechtigten Repräsentanz von Frauen und Männern" im Bundesparlament beschäftigen wird. mehr...

Abstimmung über die Quote (YouTube/CDU-Parteitag)

43 Jahre nach den Grünen und 34 Jahre nach der SPD hat nun auch die CDU eingesehen, dass ihr Anspruch, „jünger, weiblicher, moderner“ zu werden, ohne eine parteiinterne Quotenregelung nicht realisierbar ist. Vor allem gegen den Widerstand jüngerer weiblicher Parteitagsdelegierter und der Jungen Union beschloss der Parteitag am Freitag (09. September) eine bis 2029 befristete Quote, die ab 2025 in Vorständen 50 Prozent betragen soll. mehr...