3. März 2022
(vf).
Die Verdienstlücke zwischen Frauen und Männern - bekannt als Gender-Pay-Gap - ist in den vergangenen Jahren zwar gesunken, nur ist der Fortschritt mit 18 % immer noch marginal. Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Basis von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zeigt, dass sich der Rückgang der Lohnlücke sehr stark vom Alter unterscheidet: Der Gehaltsunterschied bei Unter-30-Jährigen liege nur noch bei acht Prozent, wohingegen er in den Altersgruppen ab 40 Jahren bei deutlich über 20 Prozent verharrt. mehr...
2. März 2022
(bek).
Die Bundesregierung hat am 17. Februar ihre Zustimmung für die EU-Führungspositionen-Richtlinie erteilt. Mit dem Beschluss endet die rund zehnjährige Blockadehaltung der CDU/CSU-geführten Bundesregierungen gegenüber einem europaweit geltenden Gleichstellungstandard in börsennotierten Unternehmen. Bundesfrauenministerin Anne Spiegel sprach in einer gemeinsamen Stellungnahme mit Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (beide Grüne) angesichts der jüngsten Entscheidung von einem "wichtigen Signal" und „guten Tag für den europäischen Feminismus“. mehr...
21. Februar 2022
(vf).
Die 200 umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands wurden erneut vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und der FU Berlin unter die Lupe genommen: Frauenanteile in Vorständen stiegen im vergangenen Jahr stark an, die Frauenaufstellung in Aufsichtsräten bleibt jedoch weiterhin marginal. Trotz zunehmenden höheren Frauenposten in Unternehmen ist die Gleichstellung noch nicht erreicht - eine gesetzliche Frauenquote allein, ist nicht der Weg zum Ziel. mehr...
17. Februar 2022
(ig).
Erstmals umfassend hat der Expert.innenrat der Bundesregierung zu Covid 19 die Situation der Kinder und Jugendlichen in der Pandemie in den Fokus gerückt. (Dokumentation und Wortlaut nachstehend). mehr...
16. Februar 2022
(vf/ticker).
Die am Dienstag vorgestellte deutschsprachige Kurzfassung des Weltbildungsberichts der UNESCO verdeutlicht, dass das Ziel einer nachhaltigen chancengleichen Bildung bis 2030 weltweit noch in weiter Ferne liegt. Ein Drittel der Länder wendet weniger als vier Prozent seines Bruttoinlandsprodukts oder weniger als 15 Prozent seiner öffentlichen Ausgaben in Bildung und unterschreitet damit die international abgestimmten Mindeststandards. Fehlende oder mangelhafte Vorgaben für private Bildungseinrichtungen verschärfen die Schere zwischen Arm und Reich. mehr...
Mit den Reformperspektiven der Koalition von SPD, Grünen und FDP beschäftigt sich der Kommentar des Herausgebers Holger H. Lührig im zwd-POLITIKMAGAZIN, Ausgabe 389. Er mahnt aufzupassen, dass der neue Geist, der Bundestag und Kanzleramt beherrscht, nicht verweht oder gar verspielt wird. Lührig erinnert an 1982, als die FDP den Bruch der damaligen sozialliberalen Koalition herbeiführte. mehr...
Mit den Reformperspektiven der Koalition von SPD, Grünen und FDP beschäftigt sich der Kommentar des Herausgeber Holger H. Lührig im zwd-POLITIKMAGAZIN, Ausgabe 389. Er mahnt aufzupassen, dass die neue Geist, der Bundestag und Kanzleramt beherrscht, nicht verweht oder gar verspielt wird. Lührig erinnert an 1982, als die FDP den Bruch der damaligen sozialliberalen Koalition herbeiführte. mehr...