zwd Berlin (red). Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV) lehnt die
geplanten drastischen Einschnitte beim Unterhaltsvorschuss entschieden ab. Nach seinen Angaben soll laut Gesetzentwurf für den Bundeshaushalt 2027der Ansatz für den
Unterhaltsvorschuss um 400 Millionen von 1,3 auf 0,9 Mrd. gekürzt werden. Grund dafür ist das Vorhaben der Bundesregierung, den Unterhaltsvorschuss
für 16- und 17jährige zu streichen. „Der Unterhaltsvorschuss muss weiter allen
Kindern unter 18 zur Verfügung stehen, die sich nicht auf den Kindesunterhalt
verlassen können“, verlangte Daniela Jaspers, Bundesvorsitzende des VAMV. mehr...
zwdigital Magdeburg. Mit seinem Landtagswahlergebnis fällt
der Landtag in Magdeburg auf den letzten Platz im Ranking der Frauenanteile
unter den Landesparlamenten aller Bundesländer zurück. Die Rote Laterne geht vom Bayerischen Landtag (Frauenanteil 24,6 %) nun an den Landtag von
Sachsen-Anhalt mit einem Frauenanteil von 21,69 %. Insgesamt gibt es im am
6. September neu gewählten, 83-köpfigen Landesparlament nach einer
zwd-Übersicht lediglich 18 Frauen. In einer ersten Reaktion sorgt sich der Landesfrauenrat von Sachsen-Anhalt um die Zukunft der Gleichstellung. mehr...
1. September 2026
(red).
zwd Berlin (red). Die Überparteiliche Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen e.V (ÜPFI) hatte für den 29. Juni die Spitzenkandidaten von CDU, SPD, Grünen und Linken zu einem Gespräch über die frauenpolitischen Perspektiven für die Bundeshauptstadt nach den Abgeordnetenhauswahlen am 20. September 2026 eingeladen. Einige Ergebnisse dieses Gesprächs sind über den Wahlausgang hinaus bedeutsam. mehr...
29. August 2026
(red/ig).
zwd Berlin. Mit der Verabschiedung von zwei Beschlusspaketen haben die Spitzen der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD am 28. August ihre gemeinsame Fraktionsklausur abgeschlossen. Deutschland und Europa müssten resilienter werden, ist das eine Beschlusspaket überschrieben worden, das andere unter dem Titel „Deutschland gemeinsam voranbringen: Wachstum, Sicherheit und Zusammenhalt als Agenda für die Modernisierung“. Einen besonderen bildungspolitischen Akzent setzt das Modernisierungspapier auf Jugendliche ohne Schulabschluss, deren Zahl deutlich verringert werden soll. mehr...
22. August 2026
(ig).
zwd
Berlin. Mit 60 Fragen im Rahmen einer Kleinen Anfrage an die
Bundesregierung haben die Bündnisgrünen das Thema „Stand der
Gleichstellung und Förderung von Frauen bei dem Bundeskriminalamt und der
Bundespolizei“ auf die Agenda des Bundestages gerückt. Ausgangspunkt für
die Anfrage ist, dass der Frauenanteil bei der Bundespolizei nur
26,1 Prozent betrage, während er beim BKA bei 41,18
Prozent liege. Die Fraktion möchte von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) wissen, wie er „den
Frauenanteil insgesamt, im operativen Bereich und in Führungspositionen ( ) steigern“ wolle. mehr...
20. August 2026
(ug).
Das Bundesfamilienministerium (BMBFSFJ) spart laut Regierungsentwurf für den Haushalt 2027 fast 1,19 Mrd. Euro ein. Seit Wochen stehen die Kürzungspläne bei Familienleistungen in der Kritik. Aus Sicht linker Parteien, Gewerkschaften und Sozialverbände benachteiligen Einsparungen bei Elterngeld und Unterhaltsvorschuss vor allem Frauen. Die SPD weist Streichungen zulasten Alleinerziehender zurück und schlägt vor, zahlungssäumige Elternteile stärker in die Pflicht zu nehmen. mehr...
zwd Berlin. Die Ständige Impfkommission (STIKO)
hat ihre COVID-19-Impfempfehlung aktualisiert und diese an die aktuelle
epidemiologische Situation und den Immunstatus in der Bevölkerung
angepasst. Künftig wird dallen gesunden Menschen erst ab 75 Jahren eine jährliche Corona-Impfung empfohlen.
Bislang galt die jährliche Impfempfehlung bereits ab 60 Jahren. Die
Impfung sollte einmal pro Saison und möglichst im Frühherbst erfolgen. Bekannt gemacht hat die Empfehlung die Gesunmdheitsministerin von MecklenburgVorpommern Stefanie Drese (SPD). mehr...
14. August 2026
(ug).
Kinder haben ein Recht auf Gewaltschutz – doch die Zahlen bei gefährdetem Kindeswohl sind stark gestiegen.10 Prozent mehr Kinder erlitten 2025 Vernachlässigung, psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt. Gründe sind vielfältig: Überforderung, Konflikte, Stress in Familien. Der Kinderschutzbund (DKSB) plädiert dafür, Kinderschutz als Bestandteil in pädagogischen Studien und Weiterbildungen zu verankern, und zeigt sich besorgt über Sparpläne bei der Kinder- und Jugendhilfe. mehr...