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12. STUDIERENDENSURVEY
Studierende sind unpolitisch, aber sonst zufrieden
Linke und Studierendenverbände fordern Studienreform angesichts der zunehmenden Überlastung von StudentInnen
zwd Berlin (gu). Das politische Interesse hat bei Studierenden weiter abgenommen. Das belegt der 12. Studierendensurvey, den die Bundesregierung seit den 1980er Jahren durchführen lässt. Rund ein Drittel der Studierenden an Universitäten und Fachhochschulen hält das politische Geschehen demnach für unwichtig. Auch die studentische Politik trifft lediglich bei 10 Prozent auf ein stärkeres Interesse. Bildungsministerin Prof. Johanna Wanka (CDU) sagte bei der Vorstellung der Ergebnisse am 28. Oktober, dieser Befund sei gerade angesichts des 25. Jahrestages des Mauerfalls „sehr bedauerlich“. Gleichzeitig nimmt aber die Erwartung unter den Studierenden zu, durch das Studium zu einer Verbesserung der gesellschaftlichen Verhältnisse beizutragen.
(28.10.2014)
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DAK-GESUNDHEITSREPORT
Zu viele Antibiotika-Rezepte: Frauen bekommen sie häufiger als Männer
DAK: Nahezu jede dritte Antibiotika-Verordnung ist fragwürdig | Jährlich sterben bundesweit 7.500 bis 15.000 Menschen an Infektionen, die aus Krankenhauskeimen resultieren
zwd Berlin (sv). Es gibt in Deutschland eine deutliche Über- und Fehlversorgung mit Antibiotika. Allein in den letzten zwölf Monaten wurden 40 % Frauen und 28 % Männer Antbiotika verschrieben. Dies geht aus dem neuen Antibiotika-Report der DAK-Gesundheit hervor, der auf einer Pressekonferenz am 28. Oktober in Berlin vorgestellt wurde. Der häufige Einsatz von Antibiotika hat zur Folge, dass das Medikament zunehmend seine Wirkung verliert, weil immer mehr Erreger resistent dagegen werden. Die Weltgesundheitsorganisation warnt daher sogar vor einer „postantibiotischen Ära“, in der Infektionen wieder zur tödlichen Gefahr werden können.
(28.10.2014)
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