DEBATTE IM BUNDESTAG : Linke, Grüne und Liberale möchten digitale Bildung verbessern

Die Digitalisierung an Schulen kommt nur schleppend voran. - Bild: Pixabay / StartupStockPhotos

Die Corona-Krise hat die Schwächen der Digitalisierung an Schulen gezeigt. Wie neuere Studien bestätigen, liegen digitale Ausstattung im Unterricht und Kenntnisse bei Lehrkräften und Schüler*innen unterhalb der erforderlichen Standards. Um die Situation an Schulen zu verbessern, hat die Opposition mehrere Anträge in das Parlament eingebracht: Die FDP fordert einen Digitalpakt 2.0, die Linken dauerhafte Förderhilfen des Bundes und die Grünen mehr Unterstützung für benachteiligte Schulen. mehr...

Demonstration für Frauenrechte. - Bild:  Wikimedia.org / Katy Blackwood

JAHRESBERICHT 2020 UND WSI-STUDIE : Gleichstellung in Ost und West: Weiterhin große Gender Gaps

Mehr erwerbstätige Frauen, mehr betreute Kinder, mehr partnerschaftlich verteilte Erziehungsarbeit: Der Bericht der Bundesregierung zur Deutschen Einheit zeigt, dass die Gleichstellung in den ostdeutschen Ländern weiter fortgeschritten ist als in Westdeutschland. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt die neue Studie der Hans-Böckler-Stiftung. Dennoch bleibt in vielen Bereichen, wie Löhnen oder Arbeitszeit, im Osten wie Westen ein deutliches Gefälle zwischen den Geschlechtern erkennbar. mehr...

Gute Kita-Qualität braucht qualifizierte Fachkräfte. - Bild: flickr / LKolind

ANHÖRUNG KITA-BETREUUNG FAMILIENAUSSCHUSS : Linke und Gewerkschaften fordern einheitliche Erzieher-Ausbildung

Viele Fachkräfte fehlen in Kitas und in der Kinder- und Jugendhilfe, bei voraussichtlich weiter steigendem Bedarf, die Erzieherausbildung ist bundesweit stark unterschiedlich angelegt: Gewerkschaften und Sozialverbände unterstützen überwiegend Vorschläge der Linken, die Ausbildungen zu vereinheitlichen, Arbeitsbedingungen attraktiver zu gestalten und Qualitätsstandards für die Kita-Betreuung festzulegen. mehr...

Sinkende Ausbildungszahlen könnten den Fachkräftemangel verstärken. - Bild: flickr

BERUFSBILDUNGSBERICHT 2020 DEBATTE : SPD und Grüne fordern Ausbildungsgarantie

Die Krise bringt viele Lehrstellen in Gefahr. Doch auch vorher war der Berufsbildungsmarkt rückläufig: Weniger Neuverträge, über ein Viertel abgebrochene Ausbildungen, jeder siebente junge Erwachsene ohne Berufsabschluss – SPD, Grüne, Linke und Liberale sehen die Zahlen aus dem Berufsbildungsbericht mit Sorge. Um Ausbildungen zu stärken, haben sie Vorschläge ins Parlament eingebracht, von einem neuen Berufsgesetz über einen Azubi-Pakt bis hin zu einer Ausbildungsgarantie. mehr...

Viele Kinder hatten während der Krise keinen Kontakt mit Lehrer*innen. - Bild PxHere

UMFRAGE SAVE THE CHILDREN : Schule in der Krise: Arme Kinder und Mädchen sind am meisten betroffen

Die Corona-Krise hat die Schulbildung stark eingeschränkt. Ärmere Kinder bekommen die Folgen mehr zu spüren als reichere, Mädchen sind häufiger betroffen als Jungen. Die bisher größte Umfrage dieser Art von Save the Children zeigt, wie Kinder unter der Krise zu leiden haben. Die Organisation ruft dazu auf, eine heranwachsende Generation zu schützen und Länder dabei zu unterstützen. Die Grünen wollen Kinderrechte weltweit stärken und fordern die Einhaltung der UN-Kinderkonvention. mehr...

Frauenverbände und Politikerinnen setzen sich für Frauen in Führungsetagen ein. - Bild: Pixabay / helpsg

FIDAR-FORUM GLEICHSTELLUNG : Frauen in Führungspositionen: Giffey wirbt für parteiüber-greifendes Bündnis

Ein Drittel Frauen in Aufsichtsräten größerer Unternehmen, doch nur 8 Prozent in Vorständen bundesdeutscher Firmen: Die SPD-geführten Bundesministerien, Frauenverbände und Parlamentarierinnen aller Fraktionen streben eine Reform des Führungspositionen-Gesetzes an. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat auf dem Forum des Vereins Frauen in die Aufsichtsräte zu einer parteiübergreifenden Zusammenarbeit aufgerufen, um dem Entwurf zur Änderung des Gesetzes gegen die Widerstände weiter Teile der Union zum Erfolg zu verhelfen. mehr...

zwd-POLITIKMAGAZIN FRAUEN & POLITIK 380-D : Die neue Digital-Ausgabe Frauen & Politik 380-D: Frauen 2019 in Deutschlad: 125 ermordet, 120 totgeschlagen, 7.281 vergewaltigt - Femizid muss ein eigener Straftatbestand werden

Liebe Leserinnen, liebe Leser, Das Ende des Lockdowns verknüpften viele Menschen in Deutschland mit der Erwartung, „nach der Corona-Zeit“ könne wieder so etwas wie Normalität eintreten. Urlaubsreisen, Besuche von Fußballspielen, Konzerten, Theatern und Kinos sollten ebenso möglich werden wie ein geregelter Betrieb in Schulen und Hochschulen. Die Wirtschaft sollte mit Milliardenzuschüssen wieder zum Laufen gebracht werden, Kneipen und schließlich sogar das Prostitutionsgewerbe glaubten auf einen Neubeginn hoffen zu dürfen. Die jetzt steigenden Corvid-19-Zahlen machen klar, dass in diesem und auch wohl im nächsten Jahr nichts „normal“ werden wird, mindestens solange nicht ein Impfstoff zur Verfügung steht. mehr...

zwd-POLITIKMAGAZIN BILDUNG & POLITIK DIGITAL 04-20 : Die aktuelle Ausgabe