STUDIE BMFSFJ : Zehntausende Opfer weiblicher Genitalverstümmelung in der Bundesrepublik

Aktivisti*innen im Kampf gegen FGM - Bild: Wikimedia.org / Magnus Manske

Mehr Mädchen und Frauen in der Bundesrepublik sind Opfer weiblicher Genitalverstümmelungen (FGM). In drei Jahren ist die Zahl der Betroffenen um 44 Prozent gestiegen. Das geht aus einer vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) in Auftrag gegebenen Studie hervor. Das BMFSFJ und Nichtregierungsverbände (NGO) prangern FGM als Menschenrechtsverletzung an. Eine Arbeitsgruppe, eine verbesserte Studienordnung für Hebammen und eine Petition des NALA-Frauenvereins sollen im Kampf gegen die schädlichen Praktiken helfen. mehr...

Vier Fachgesellschaften appellieren an Politik und Gesellschaft

WISSENSCHAFTSEXPERTISE: KINDER & CORONA-VIRUS : Vier Medizinische Fachgesellschaften: Kitas und Schulen sollen wieder uneingeschränkt öffnen

Acht Hochschullehrer haben als Vertreter von vier wissenschaftlichen Fachgesellschaften aus den Bereichen der Krankenhaushygiene sowie der Kinder- und Jugendmediizin einen dringenden Appell an die Politik und Gesellschaft gerichtet, Kindertagesstätten und Schulen "zeitnah wieder uneingeschränkt zu öffnen". Der Schutz von Lehrern, Erziehern, Betreuern und Eltern und die allgemeinen Hygieneregeln stehe dem nicht entgegen. mehr...

Der Beruf der Hebamme erhält verstärkt Zulauf - Bild: flickr / Thomas Pompernigg

STATISTIK 2019 : Mehr Schüler*Innen erlernen den Beruf der Hebamme

An Hebammen und Entbindungspflegern herrscht an bundesdeutschen Kliniken Mangel. Trotzdem wächst die Zahl der Schüler*innen, welche den Hebammenberuf erlernen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, stieg die Menge der Auszubildenden mit dem Berufsziel Hebamme bzw. Entbindungspfleger innerhalb von 10 Jahren bis zum Schuljahr 2018/19 um 44 Prozent an. mehr...

Hauptgebäude der Leopoldina in Halle (Foto: Markus Scholz für die Leopoldina)

KRITIK AN LEOPOLDINA-PAPIER ZU CORONA : Allmendinger: Empfehlung nimmt jungen Berufstätigen ein Stück Zukunft

Von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) im Vorfeld der heutigen Beratung der Regierungschef*innen als "sehr wichtig" und von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek als "exzellent" hoch gelobt, mehren sich inzwischen kritische Stimmen zu der Ad hoc-Stellungnahme der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Bezweifelt wird die einseitige virologische Ausrichtung der Empfehlung und die mangelhafte Interdisziplinarität. Die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin Prof. ´in Jutta Allmendinger, bemängelt zudem die Zusammensetzung der Leopoldina-Arbeitsgruppe: nur zwei Frauen unter 26 Mitgliedern. mehr...

Bild: Pixnio

ANTWORT DER BUNDESREGIERUNG : Gesundheitswesen: Weiterhin wenig Frauen in Leitungsgremien

Frauen sind in Führungspositionen und Gremien der selbstverwalteten Gesundheitsfürsorge immer noch deutlich unterrepräsentiert. Die Bundesregierung strebt daher eine Erhöhung des Frauenanteils in den Krankenkassen und Ärzteverbänden an. Eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen wäre erforderlich, um eine geschlechtsspezifische Sicht auf Erkrankungen und Entscheidungsprozesse zu gewährleisten. mehr...

CORONA-VIRUS : Verlags-Mitteilung: Wir schränken unsere Nachrichtenproduktion zunächst ein

zwd Berlin. Vor dem Hintergrund der alles überlagernden Corona-Pandemie bitten wir unsere Leserinnen und Leser um Verständnis, dass wir unsere aktuelle News-Produktion zunächst einschränken. Wir konzentrieren unsere redaktionelle Arbeit auf die Herausgabe des zwd-POLITIKMAGAZINs in gedruckter Form und auf die Digitalausgaben "FRAUEN & POLITIK" sowie BILDUNG GESELLSCHAFT & POLITIK. Die Ausgaben erhalten Sie demnächst in der Post sowie im Zuge des nächsten Newsletters. mehr...

zwd-POLITIKMAGAZIN FRAUEN & POLITIK D 378 : Die aktuelle Ausgabe