INTERNATIONALER HEBAMMENTAG : „Es ist nicht egal, wie wir geboren werden“

Anlässlich des morgigen (5.5.) Internationalen Hebammentages hat der Deutsche Hebammen Verband (DHV) neue Konzepte für die Versorgung rund um die Geburt gefordert. Die Grüne-Bundestagsfraktion sieht nun Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in der Pflicht endlich mehr für die Situation der Hebammen zu tun - doch der schweigt sich aus. mehr...

Bild: Bundesrat / Frank Bräuer

GESETZENTWURF : Union blockiert Entscheidung zu § 219a im Bundesrat

Die Länder Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg und Thüringen sind mit ihrem Vorstoß gescheitert, über ihren seit Dezember in der Länderkammer beratenen Gesetzentwurf zur Streichung des § 219a des Strafgesetzbuchs abzustimmen. Stattdessen wurde der Entwurf nach kontroverser Debatte im Bundesratsplenum am Freitag (27.4.) zur weiteren Beratung an den Rechtsausschuss zurückverwiesen. mehr...

Bild: Fotolia / Halfpoint

zwd-POLITIKMAGAZIN Nr. 359 : Frauendomäne Altenpflege: Welche Reformen sind mehrheitsfähig?

Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD verspricht eine „Konzertierte Aktion Pflege“ mit einem besseren Personalschlüssel, einer Ausbildungsoffensive für Pfleger*innen und den Abbau finanzieller Ausbildungshürden. Die Regierung muss aber erst einmal „in die Puschen kommen”, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn angemahnt wurde. Linke und Grüne haben mit eigenen Anträgen schon einmal vorgelegt. mehr...

DEBATTE UM §219a : Mehr Schwangerschaftsabbrüche in Berlin

Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche von Frauen mit Wohnsitz in Berlin hat 2017 gegenüber dem Vorjahr um 4,7 Prozent zugenommen. Das teilte das Amt für Statistik BerlinBrandenburg vergangene Woche mit. Während die Debatte um die Streichung des Paragrafen 219a auf Bundesebene kein Ende findet, will der Berliner Senat eine temporäre Lösung schaffen, um Betroffene zu informieren. mehr...

STATISTIK : Schwangerschaftsabbrüche nehmen erstmals seit sieben Jahren wieder zu

Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland hat 2017 gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent zugenommen - eine erstmalige Steigerung seit 2010. Das gab das Statistische Bundesamt (Destatis) kürzlich bekannt. Frauenärzt*innen machen für die Zunahme vor allem die Rezeptfreiheit der „Pille danach“ sowie den Rückgang hormoneller Verhütungsmethoden verantwortlich. mehr...

zwd-POLITIKMAGAZIN Nr. 359 : Die aktuelle Ausgabe