ZWEITER NACHTRAGSHAUSHALT : Förderhilfen vom Bund für den Kulturbereich

Bühnenkünstler*innen sind von der Krise besonders stark betroffen. - Bild: pexels / David Guerrero

In der Corona-Krise sorgen sich viele Kulturschaffende um den Erhalt ihrer Lebensgrundlage. Mit dem Gesetz zum zweiten Nachtragshaushalt haben Bundestag und Bundesrat nun die Finanzierung des im Konjunkturpaket enthaltenen Kulturprogrammes bewilligt. Die Fraktionen von Union und SPD wollen bei den Förderhilfen gegebenenfalls nachsteuern. Der Deutsche Kulturrat hält eine gezielte Vergabe der Mittel und eine nachhaltige Stärkung der kulturellen Infrastruktur für wichtig. mehr...

Theater sind durch hohe Einnahmeeinbußen bedroht. - Bild:  Wikimedia.org / Manfred Werner

CORONA-EPIDEMIE : Bundesrat fordert mehr Hilfen für Selbständige im Kulturbereich

Die Corona-Krise gefährdet den Erhalt der Kulturlandschaft. Insbesondere freischaffende Künstler*innen und Kreative sehen ihre Lebensgrundlage bedroht. Der Bundesrat fordert daher in einer heute (05. Juni) gefassten Entschließung die Regierung auf, die Hilfsmaßnahmen fortzuführen und ein Bundesprogramm für Freiberufler*innen und den Kreativbereich aufzulegen. Das vom Koalitionsausschuss als Teil des Konjunkturpaketes vereinbarte Kulturprogramm begrüßen die Fraktionen von Union und SPD sowie der Deutsche Kulturrat, die Grünen kritisieren es. mehr...

Gezielte Maßnahmen sollen eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs ermöglichen - Bild: PxHere

CORONA-EPIDEMIE [UPDATE] : Minister*innen wollen kulturelles Leben wieder in Gang bringen

Geschlossene Theater und Museen, abgesagte Konzerte und Events: Die Vorsorgemaßnahmen gegen die Corona-Epidemie haben das kulturelle Leben im Lande weitgehend zum Erliegen gebracht. Viele Kulturhäuser und Künstler*innen sehen sich durch Einnahmeausfälle in ihrer Existenz bedroht. Nun haben sich die Kulturminister*innen der Länder gemeinsam mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur auf Eckpunkte geeinigt, um die künstlerischen Aktivitäten wiederzubeleben. mehr...

Gezielte Maßnahmen sollen eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs ermöglichen - Bild: PxHere

CORONA-EPIDEMIE : Minister*innen wollen kulturelles Leben wieder in Gang bringen

Geschlossene Theater und Museen, abgesagte Konzerte und Events: Die Vorsorgemaßnahmen gegen die Corona-Epidemie haben das kulturelle Leben im Lande weitgehend zum Erliegen gebracht. Viele Kulturhäuser und Künstler*innen sehen sich durch Einnahmeausfälle in ihrer Existenz bedroht. Nun haben sich die Kulturminister*innen der Länder gemeinsam mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur auf Eckpunkte geeinigt, um die künstlerischen Aktivitäten wiederzubeleben. mehr...

Bundestagsabstimmung. Gutscheine statt Tickets

BUNDESTAG | CORONA & KULTUR : Scholz: Eigenes Konjunkturprogramm für Kulturschaffende

Ticketkäufer*innen sollen bei Ausfall von Kulturevents statt der Erstattung des Kaufpreises einen bis Ende 2021 geltenden Gutschein erhalten. Eine entsprechende gesetzliche Regelung hat der Bundestag am (gestrigen) Donnerstag (14. Mai) mit den Stimmen der Koalition gegen die der Opposition beschlossen. Ein von den Grünen beantragter Kulturrettungsfonds fand dagegen keine Mehrheit. Außerhalb des Parlaments hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz derweil ein eigenes Konjunkturprogramm für Kulturschaffende in Aussicht gestellt. mehr...

Künstlerin bei der Arbeit - Bild: flickr / HDValentin

DEBATTEN IN KULTURAUSSCHUSS UND BUNDESTAG : Geeignete Hilfen für krisenbedingte Finanznöte der Kulturschaffenden gesucht

Die Corona-Krise stürzt viele Kulturschaffende in existenzielle Zwangslagen. Politiker*innen und Kulturverbände beratschlagen derzeit über wirksame Hilfsmaßnahmen zur Rettung der Kreativen. Alle Bundestagsfraktionen halten die bisher aufgelegten Hilfspakete für verbesserungswürdig. Der Deutsche Kulturrat (DK) schlägt vor, die Lage der Künstler*innen über einen Kulturinfrastruktur-Fonds abzusichern. mehr...

zwd-POLITIKMAGAZIN FRAUEN & POLITIK D 378 : Die aktuelle Ausgabe