Der Kulturetat stärkt auch Bundesfonds und Branchenakteur:innen. -  Bild: Piqsels

2,57 Mrd. Euro stellt die Koalition 2026 für Kultur und Medien bereit, 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Schwerpunkte im neuen Etat von Kulturstaatsminister Dr. Wolfram Weimer (BKM, parteilos) bilden Erinnerungsarbeit, Filmförderung und Investitionen in Kulturbauten. Die SPD hebt Finanzhilfen für Bundeskulturfonds hervor. Die Grünen kritisieren Kürzungen bei der freien Szene und treten beim Film für gesetzliche Investitionspflichten ein. Die Linken prangern mangelnde soziale Absicherung für Kulturschaffende an und fordern Kultur als Staatsziel. mehr...

Bilder: Livestream Bundestag Wiebke Esdar (17.09.25), Martin Rabanus (19.11.25), Wolfgang Weimer (18.05.25)

Mit gezielten Investitionen und Fördermaßnahmen hat der Haushaltsausschuss des Bundestages die freie Kunstszene gestärkt uns das kulturelle Erbe gesichert. Gefördert werden soll nach Angaben der SPD-Bundestagsabgeordneten Wiebke Esdar (stellvertretende Fraktionsvorsitzende) und Martin Rabanus (kultur- und medienpolitischer Sprecher) eine lebendige Erinnerungskultur. Kulturstaatsminister Wolfgang Weimer sieht in der Steigerung des Bundeskulturhaushalts 2026 um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr eine Investition „in die innere Größe unserer Kulturnation“. mehr...

Bilder von der Webseite des Deutschen Hygiene Mesums Dresden (https://www.dhmd.de)

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer bekommt im kommenden Jahr für die Kulturbauten-Offensive des Bundes „KulturInvest“ weitere 120 Millionen Euro zusätzlich. Hinzu kommen, wie der Minister ankündigte, erhebliche Verpflichtungsermächtigungen zur Absicherung der überjährigen Bewilligungen im Kulturbaubereich. Dies ermöglicht dem Bund nachhaltige Investitionen in kulturelle Einrichtungen und Kulturdenkmäler von nationaler Bedeutung. Dazu zählen unter anderem die Instandsetzung von Museen und Schlössern, die Ertüchtigung von Sakralbauten, die Sanierung historischer Schiffe oder die Schaffung von Dauerausstellungen. Ein Beispiel: das Deutsche Hygiene Museum Dresden (Bilder). mehr...

Wenn diese Ausgabe gedruckt und als pdf unsere ­Leserschaft erreicht, ist die Frankfurter Buchmesse 2025 schon wieder Geschichte. Mit unserer Berichterstattung über Ehrengastländer der Buchmesse ist es uns seit vielen Jahren wichtig, bildungs-, frauen- und gleichstellungspolitische Themen zu beleuchten. Das gilt auch für den diesjährigen Ehrengast Philippinen, der ein Zitat seines Nationalhelden José Rizal als Motto gewählt hatte; Fantasie beseelt die Luft“. Es steht als Anspruch und Kraftquelle für den Kampf starker Frauen, auch Autorinnen, gegen Unterdrückung und für Freiheit. Unsere Fragestellung will nicht nur den Blick auf das Gastland schärfen, sondern ebenso hinterfragen, welche Erfahrungen und Lernprozesse sich daraus für uns eröffnen können. mehr...

Ehrengast-Auftritt der Philippinen auf der Frankfurter Buchmesse. - Bild: Guest of Honour Philippines

Schriftstellerinnen auf den Philippinen haben sich einen Platz in der Literatur ihres Landes erkämpft. Sie stellen herrschende Verhältnisse in Frage, geben Frauen eine Stimme, rücken ihre Erfahrungen in den Mittelpunkt. Der zwd hat mit Mookie Katigbak-Lacuesta (Assembling Alice) und Beverly Wico Siy (It´s a Mens World) über die Rolle von Autorinnen in der Gesellschaft gesprochen. Sie reflektieren über Männer-Dominanz, Frauenrechte, wie sich Kunst und Aktivismus verbinden lassen. mehr...

Ehrengast-Auftritt der Philippinen auf der Frankfurter Buchmesse. - Bild: Guest of Honour Philippines

Schriftstellerinnen auf den Philippinen haben sich einen Platz in der Literatur ihres Landes erkämpft. Sie stellen herrschende Verhältnisse in Frage, geben Frauen eine Stimme, rücken ihre Erfahrungen in den Mittelpunkt. Der zwd hat mit Mookie Katigbak-Lacuesta (Assembling Alice) und Beverly Wico Siy (It´s a Mens World) über die Rolle von Autorinnen in der Gesellschaft gesprochen. Sie reflektieren über Männer-Dominanz, Frauenrechte, wie sich Kunst und Aktivismus verbinden lassen. mehr...

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