Ministerin Drese (SPD, MV) leitete die GFMK-Videokonferenz (Quelle: GFMK)

31. GLEICHSTELLUNGS- UND FRAUENMINISTER:INNEN-KONFERENZ (UPDATE MIT WORTLAUT) : GFMK: "Femizide definieren, analysieren und verhindern"

Auf Initiative der brandenburgischen Frauenministerin Ursula Nonnenmacher (GRÜNE) hat die 31. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenminister:innen der Länder /GFMK) beschlossen, sich vertieft mit einer möglichen Definition des Begriffs "Femizid" zu befassen und sich über die Ergebnisse mit der Innenminister- und Justizminister:innenkonferenz abzustimmen. Die Frauenminister:innen sehen mit "großer Sorge" die gleichbleibend hohe Quote von Tötungen und versuchten Tötungen zum Nachteil von Frauen in Deutschland, erklärte die Konferenzvorsitzende, die Sozial- und Gleichstellungsministerin Stefanie Drese.(SPD). [Jetzt mit Wortlaut des Beschlusses im Anhang zu dieser Nachricht]. mehr...

Ministerpräsident Kretschmann bei seiner Vereidigung vor dem Landtag BW am 12.05.2021 (Quelle: BW.de)

KÜNFTIGES BUNDESKABINETT : Karliczek möchte Ministerin bleiben

Bundesministerin Anja Karliczek (CDU) möchte ihr Ressort (Bildung und Forschung) auch in der nächsten Legislaturperiode weiterführen. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält dagegen: Das Bundesbildungsministerium gehöre abgeschafft. Deutlichen Widerspruch bekam der Regierungschef von Bundespolitiker:innen der SPD und FDP sowie von der GEW und dem Philologenverband. mehr...

Abstimmung über die Entschiedung zum Führungspositionengesetz (BR-Videostream)

BUNDESRAT (UPDATE) : Bundesrat stimmt Quotenregelung für Vorstände zu

Der Bundesrat hat am Freitag (25. Juni) dem vom Bundestag beschlossenen Gesetz zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienstzugestimmt. Die schon bei der ersten Beratung vom Bundesrat geäußerten Bedenken hat die sächsische Gleichstellungsministerin Kaja Meier (Grüne) erneuert. Das Gesetz kann nun dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet und anschließend im Bundesgesetzblatt verkündet werden. Am Tag darauf soll es in Kraft treten. mehr...

KULTUSMINISTERKONFERENZ (KMK) : Von Luftfiltern keine Rede: "Konsequentes Lüften" soll alle Schulöffnungen im neuen Schuljahr absichern

Die Kultusministerkonferenz will "unter Beachtung der je nach Infektionsgeschehen geltenden Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen" die vollständige Öffnung der Schulen im Präsenzbetrieb nach den Sommerferien erlauben. Sie zählt zu den erforderlichen Maßnahmen "konsequentes Lüften", sagt in ihrem Beschluss vom 10. Juni aber nichts über notwendige Investitionen wie die Bereitstellung von Luftfiltern in den Klassenräumen. mehr...

Der neue Vorsitzende der GEW, Maike Finnern (Foto: GEW/echtundewig)

GEWERKSCHAFT ERZIEHUNG UND WISSENSCHAFT (GEW) : Neue GEW-Chefin Finnern: Bildung muss krisenfest gemacht werden

Die auf dem 29. Gewerkschaftstag der GEW neugewählte Vorsitzende Maike Finnern hat am Freitag (11. Juni) einen Sechs-Punkte-Plan vorgestellt, wie aus Sicht der mit 280.000 Mitgliedern größten Bildungsgewerkschaft in Deutschland Lehren aus der Coronapandemie gezogen und die akuten Schwächen des deutschen Bildungssystems beseitigt werden können. Ihr zentraler Ansatz: eine Steuerreform zur Beseitigung der Unterfinanzierung und des Investitionsstaus im Bildungswesen, mehr...

Bundesfrauenministerin Christine Lambrecht (rechts) und die Professorin Aysel Yollu-Tok stellen in Berlin den Dritten Gleichstellungsbericht vor (Bildquelle: BMFSFJ/eventfotografen/Jens Ahner)

3. BUNDESGLEICHSTELLUNGSBERICHT : Regierung sieht Chancen für die Gleichstellung im Zuge der Digitalisierung

Mit einer 52-seitigen Stellungnahme hat die Bundesregierung die Ergebnisse des 3. Gleichstellungsberichts kommentiert, der von der hierzu berufenen elfköpfigen Sachverständigenkommission am 26. Januar dieses Jahres an die damalige Bundesministerin Franziska Giffey (SPD) übergeben worden war. Ihre Nachfolgerin Christina Lambrecht sieht gute Chancen, mit Hilfe der Digitalisierung die Gesellschaft gerechter und moderner zu gestalten. mehr...

Die Ministerinnen Lambrecht und Giffey (SPD) hatten die Grundgesetzänderung auf den Weg gebracht

VERFASSUNGSÄNDERUNG (UPDATE) : Keine parlamentarische Mehrheit für "Kinderrechte ins Grundgesetz"

Die SPD-Initiative, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern, ist an der fehlenden Einigungsbereitschaft der Unionsparteien mit der Opposition im Bundestag gescheitert. Nach dem Urteil der Grünen ist in langen Verhandlungen eine echte Verfassungserweiterung vor allem gegen die CDU/CSU-Bundestagsfraktion nicht durchsetzbar gewesen. Die Linke warf der Regierungsmehrheit vor, das Vorhaben "gegen die Wand gefahren" zu haben. mehr...

zwd-POLITIKMAGAZIN 384 : Die aktuelle Ausgabe