Die Bildungsoffensive soll die Digitalisierung an Schulen voranbringen. - Bild:Pikist

CORONA-HILFEN SCHULEN : Koalitionsregierung will digitale Bildungsoffensive starten

Die Corona-Krise dauert noch an, die ungünstigen Folgen für viele Lebensbereiche will die Koalition aus Union und SPD durch fortgesetzte Hilfsmaßnahmen eindämmen. Im Bereich des Lehrens und Lernens ist eine „digitale Bildungsoffensive“ geplant, mit 500 Millionen Euro für die Digitalausstattung von Lehrkräften, einem Bildungsportal und Kompetenzzentren. Die Erziehungsgewerkschaft GEW begrüßt zwar die Entscheidung, sieht jedoch mögliche Probleme bei der Umsetzung voraus. mehr...

Kitas sind für Kinder der Anfang ihrer Bildungslaufbahn. - Bild: flickr / EnergieAgentur NRW

STUDIE BERTELSMANN STIFTUNG : Ländermonitor: Kita-Angebote durch Fachkräftemangel nicht kindgerecht

Jedes Kind hat in der Bundesrepublik einen Anspruch auf Betreuung in Kita, Krippe oder Tagespflege. Doch wie kindgerecht sind die Bildungs- und Erziehungsangebote für die Jüngsten? Zu wenig Personal, zu große Gruppen, nicht genug qualifizierte Fachkräfte - urteilt die Bertelsmann Stiftung in einer Studie. Sie fordert eine Gesamtstrategie, um die Situation zu verbessern. Die Erziehungsgewerkschaft GEW verlangt eine Qualitätsoffensive, die Linke ein Sofortprogramm für besseres Personal. mehr...

Eine fortgesetzte Schulbildung ist für die Zukunft der Mädchen wichtig. - Bild: Pixabay / Sharon Ang

STUDIE WORLD VISION : Schulbesuch von Mädchen in Gefahr

Während der Krise haben fast 1,6 Milliarden Lernende weltweit nicht die Schule besuchen können. Für Kinder, vor allem Mädchen, ist es teilweise schwierig, zum Unterricht zurückzukehren. Schwangeren Teenagerinnen droht besonders im südlichen Afrika der Abbruch der Schulbildung, da man ihnen in einigen Ländern die Teilnahme an Schulstunden verweigert. Die Kinderhilfsorganisation World Vision warnt vor den Folgen. mehr...

Viele Studierende befinden sich weiterhin in finanziellen Zwangslagen.  - Bild: flickr / Universität Salzburg

STUDIUM UND CORONA-KRISE : GEW: Studierendenhilfen wirksam ausgestalten

Die Krise dauert an, und damit auch die Finanzsorgen vieler Studierender. Dass das Bundesbildungsministerium die Überbrückungshilfen für existenzbedrohte Student*innen verlängert hat, nimmt die Gewerkschaft GEW zum Anlass, verbesserte Maßnahmen zu fordern. Ebenso verlangt sie, Hochschulverträge nach dem geänderten Wissenschaftszeitvertrags-gesetz noch einmal um sechs Monate zu erweitern. mehr...

Schüleraustausche fördern kulturelle Kompetenzen und wechselseitiges Verständnis.  - Bild: PxHere

ANTWORT DER BUNDESREGIERUNG : Bund beteiligt sich an Kosten: Schüleraustausche für sozial schwache Jugendliche

In der immer globaler werdenden Welt begegnen sich Menschen verschiedener Sprachen und Kulturen. Über Schüleraustausche können Jugendliche Kenntnisse erwerben, die sie auf ein international geprägtes Leben vorbereiten. Die Bundesregierung weist Austauschprogrammen hohen individuellen wie gesellschaftlichen Nutzen zu. Die Teilnahme sozial benachteiligter Schüler*innen fördert der Bund über das BAföG und Reisekostenpauschalen. mehr...

Verbesserte Arbeitsbedingungen in Kliniken sollen dem Fachkräftemangel entgegenwirken.- Bild: Pikist

PFLEGEPERSONAL-STÄRKUNGSGESETZ : Mittel für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf erreichen nur wenige

Nur rund ein Fünftel der Krankenhäuser hat im vorigen Jahr Fördermittel beantragt, welche vor allem für Hebammen und Pflegekräfte die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern sollen. Die Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) stellten dafür ca. 7,8 Millionen Euro bereit, wie aus dem vom GKV-Spitzenverband veröffentlichten ersten Förderbericht hervorgeht. Die Linken kritisieren, dass die von den Kliniken zu zahlenden Eigenanteile die Wirkung des Programms hemmen. mehr...

Digitale Technik in Schulen könnte in der Krise das Lernen sicherstellen. - Bild: PxHere

BILDUNGSMONITOR 2020 : Kaum Fortschritte: Mehr Bildungsarmut, ungerechte Chancen

Sachsen an der Spitze, gefolgt von Bayern und Thüringen – das ist das Ergebnis des Länder-Rankings beim Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Allgemein scheint es in der Bildung kaum Fortschritte zu geben: Während sich die Betreuungsverhältnisse verbessert haben, sind mehr Bildungsarmut und schlechtere Schulqualität zu verzeichnen. Die Krise droht, ungleiche Chancen und die Folgen von Lehrkräftemangel und fehlender Digitalisierung zu verschärfen. mehr...

Digitales Lernen soll in Krisenzeiten das Recht auf Bildung gewährleisten. - Bild: Wallpaper Flare

BERATUNGEN BUND UND LÄNDER : Digitalisierung an Schulen soll Unterricht in der Krise sichern

Regelbetrieb an Schulen oder Home-Schooling? Präsenzunterricht oder digitales Lernen? Flächendeckende Schließungen der Einrichtungen soll es möglichst nicht geben, sind sich Vertreter*innen von Bundesregierung, SPD und einzelnen Ländern einig. Schnellere Digitalisierung von Schulen soll Online-Lernen in der Krise erleichtern. SPD-Parteichefin Saskia Esken begrüßt die Ergebnisse einer informellen Beratung im Kanzleramt. mehr...

zwd-POLITIKMAGAZIN FRAUEN & POLITIK 380-D : Die aktuelle Ausgabe