Bär: Geschlechtersensible Gesundheitsforschung darf kein Randthema bleiben

Wissenschaftsjahr 2026 mit einer großen Auftaktveranstaltung im Futurium Berlin eröffnet. Dabei hat die Ministerin als "ihr besonders wichtig" herausgestellt, dass die geschlechtersensible Gesundheitsforschung kein Randthema bleiben dürfe: „Noch immer wissen wir zu wenig darüber, wie sich Krankheiten bei Frauen und Männern unterschiedlich zeigen. Das müssen wir ändern – und genau dafür setze ich mich ein.“
LINK: Wissenschaftsjahr 2026 - Medizin der Zukunft
Landfrauen wünschen mehr Teilhabe an der Gestaltung der Zukunft der Landwirtschaft
Berlin (red/ig).. Der Deutsche LandFrauenverband
e.V. (dlv), der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Land
leben, und der die politischen Interessen von rund 450.000 Frauen in ländlichen
Regionen vertritt, hat auf dem Bäuerinnentag 2026 in Berlin eine stärkere Beteiligung an der Zukunftsgestaltung der Landwirtschaft gefordert. Die Präsidentin des Verbandes Petra Bentkämper nannte Fakten: „Obwohl Frauen mehr als ein Drittel der Arbeitskräfte in der Landwirtschaft stellen, werden in Deutschland nur rund 11 Prozent der Betriebe von Frauen geführt. Das zeigt mehr als deutlich: Es fehlt nicht an Kompetenz. Es fehlt nicht an Engagement. Es fehlt an Strukturen, die Frauen gerecht werden.“
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) bekannte sich in seinem Grußwort an die Gäste des Bäuerinnentages: „Die Teilhabe von Frauen von Frauen zu stärken, schafft in meinen Augen nicht nur mehr Gerechtigkeit, sondern ist auch Grundlage für eine zukunftsfähige Landwirtschaft. Es ist ein Auftrag für uns alle.“
LINK: Das BäuerinnenForum 2026 ist im Netz abrufbar: Link zur Aufzeichnung auf Youtube.
BITKOM-Studie: Senioren sind häufiger online als Seniorinnen
zwd Berlin (red/ig).. Gemeinsam mit dem Präsidenten des Digitalverbandes BITKOM Dr. Ralf Wintergerst hat Bundesseniorenministerin Karin Prien (CDU) am 15. Januar in Berlin die neue Studie zur digitalen Teilhabe älterer Menschen vorgestellt. Sie belegt, dass die große Mehrheit der 1004 befragten Seniorinnen und Senioren digitalen Technologien offen gegenübersteht und sich sogar mehr Tempo bei der Digitalisierung wünscht. Die vorgestellten Studienergebnisse sind nur in einem Punkt gegendert: Senioren sind mit 78 Prozent häufiger online als Seniorinnen mit 70 Prozent. Im Übrigen lassen sich aus den veröffentlichten Zahlen Unterschiede zwischen Frauen und Männern kaum herleiten. Gleichzeitig wird aus der Befragung ein hoher Bedarf an Unterstützungsangeboten zur Stärkung der digitalen Kompetenzen erkennbar. Ministerin Prien sieht die Notwendigkeit, den Alltag von Seniorinnen und Senioren noch besser zu unterstützen, unter anderem durch verständliche Begleitung und verlässliche Zugänge, insbesondere in ländlichen Regionen. Ihr Ministerium, sagte Prien vor der Bundespressekonferenz, bringe mit dem DigitalPakt Alter und dem Projekt 'Digitaler Engel' Beratung und Schulungsangebote direkt zu den Menschen - auch in kleinere Städte und ländliche Räume.
Internet hat im Alltag von Seniorinnen und Senioren eine zentrale Bedeutung
BITKOM-Präsident Wintergerst konstatierte unter Hinweis auf eien Vergleich mit Zahlen aus dem Jahre 2020 einen deutlichen Zuwachs der Internet-Nutzung bei den Lebensälteren: Während 2020/2021 erst knapp die Hälfte der Seniorinnen und Senioren in Deutschland online war, nutzen inzwischen rund drei Viertel (74 Prozent) der Menschen ab 65 Jahren das Internet. Aber mit zunehmendem Alter sinke die Nutzung: Während bei den 65- bis 69-Jährigen mit 98 Prozent fast alle online seien, nutzten von den 75- bis 79-Jährigen noch rund zwei Drittel das Internet. Bei den über 80-Jährigen hingegen sei es nur noch knapp die Hälfte. Für die Nutzerinnen und Nutzer ist nach Angaben von Wintergerst das Internet zentral für Kommunikation und Alltag: 92 Prozent schreiben E-Mails, 80 Prozent nutzen Online-Banking und 76 Prozent kaufen online ein. Auch soziale Netzwerke (60 Prozent) und Videoanrufe (50 Prozent) seien verbreitet. (15.01.2026)
LINK: Bitkom-Studie: Seniorinnen und Senioren in der digitalen Welt (PDF: 1,7 MB)