REGIERUNGSPLÄNE ZUR RENTENREFORM : Umfrage: Frauen gegenüber Rentrenreform skeptisch

13. Juli 2026 // zwdigital-Redaktion

Viele Frauen befürchten, dass die geplante Rentenreform sie nicht ausreichend berücksichtige. Das geht aus einer Umfrage von Investforwomen, einer nach eigener Darstellung unabhängigen Investment-Beratungsgesellschaft für Frauen mit Sitz in Kiel hervor. 69 Prozent von 1.257 befragten Frauen befürchten, dass das Rentensystem die Folgen von Teilzeit für Frauen nicht ausreichend berücksichtigt. 59 Prozent kritisieren, dass Frauen bei der Rentenreform nicht genügend berücksichtigt werden. Jede vierte von zehn Frauen gibt an, durch die Rentendebatte verunsichert zu sein und nicht zu wissen, welche Schritte sie für ihre eigene Altersvorsorge unternehmen sollten. Weitere Zahlen zeigen, dass 61 Prozent der befragten Frauen befürchten, dass die gesetzliche Rente im Alter nicht ausreichen wird. 51 Prozent sehen finanzielle Nachteile durch Teilzeit oder Familienphasen, 46 Prozent sorgen sich, nicht ausreichend Vermögen für das Alter aufbauen zu können.72 Prozent fordern eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, 67 Prozent eine bessere Absicherung von Teilzeitbeschäftigten und 69 Prozent eine stärkere Anerkennung von Care-Arbeit. 68 Prozent wünschen sich, wie Jenny Walter, Gründerin und Geschäftsführerin von Investforwomen hervorhebt, eine bessere Absicherung im Alter und 23 Prozent mehr Unterstützung beim privaten Vermögensaufbau. Andererseits betrachten 63 Prozent Minijobs als wichtige Möglichkeit sehen, Familie, Pflege und Beruf miteinander zu verbinden, ohne dabei die Folgen für die Alterssicherung aus dem Auge zu verlieren.

Artikel als E-Mail versenden