Rentendebatte: Lücklenlose Erwerbsbiografie mit Folgen
DF-Vorstandsmitglied Mertens machte darauf aufmerksam, dass die sogenannte Rente mit 63 vor allem von Männern mit lückenloser Erwerbsbiografie genutzt werde. Deren Biografie sei meist nur deshalb lückenlos, weil sich Ehefrauen um Kinder, Angehörige und Haushalt gekümmert hätten.
Die Spitzenorganisation der Frauenverbände plädiert für eine Alterssicherung, die den Lebensstandard sichert und Altern in Würde ermöglicht. Dazu zählt der DF auch die Möglichkeit eines früheren Renteneintritts bei besonders belastenden Berufen wie z.B. in der Pflege und der Erhalt der Anerkennung unbezahlter Sorgearbeit. Der Frauenrat behartrt darauf, dass die Lebenswirklichkeiten von Frauen in der Reformdebatte systematisch berücksichtigt werden.
Der Deutsche Frauenrat hat dazu ein Forderzungspapier verfasst, das hier zum Download zur Verfügunmg steht: Forderungspapier des Deutschen Frauenrats für eine geschlechtergerechte Alterssicherung.