zwd Berlin (kl). Anlässlich des internationalen Tages der Pflege am 12. Mai kritisierte Mechthild Rawert (SPD), Mitglied des Gesundheits-ausschusses des Bundestags, die Pflegepolitik der Bundesregierung. Bessere Rahmenbedingungen für Pflegekräfte seien ein leeres Versprechen geblieben. Der FDP-Wechsel von Phillip Rösler zu Daniel Bahr habe im Bundesgesundheitsministerium keine Veränderungen gebracht. „Statt Lösungen für die Herausforderungen im Pflegesektor zu finden, versucht sich die Bundesregierung bis zum nächsten Wahltag zu retten und hinterlässt der Nachfolgeregierung unerledigte Aufgaben“, bemängelte die SPD-Berichterstatterin für Gesundheits- und Pflegeberufe. Rawert forderte, gesundheitsbezogene Arbeit nachhaltig attraktiver zu gestalten. Dazu müssten die Aus- und Weiterbildung, die Arbeitsbedingungen, die Anerkennung ausländischer Abschlüsse und die Vergütung der Pflegefachkräfte dringlich verbessert werden.
Zunehmend mehr Frauen erleiden Schlaganfälle, es mangelt an Aufklärung
zwd Berlin (kl). Anlässlich des bundesweiten „Tages gegen den Schlaganfall“ am 10. Mai wirft die SPD-Bundestagsfraktion der Regierungskoalition Versagen im Gesundheitswesen vor. Die Politik des Bundesministers für Gesundheit, Daniel Bahr (FDP), weise wenig Anzeichen auf, dem geschlechtergleichen Gesundheitsanspruch gerecht zu werden, teilte die Berichterstatterin des SPD-Ausschusses für Gesundheit, Mechthild Rawert, zum „Tag des Schlaganfalls“ mit. Die Gesundheitsmaßnahmen der CDU/CSU und FDP passten sich dem demografischen Wandel und der sich daraus ergebenden geschlechterspezifischen Unterschiede bei Krankheiten nicht genug an, heißt es in der Erklärung der SPD-Bundestagsabgeordneten Rawert.
zwd Berlin (jvo). Die Versicherungsbeiträge für Hebammen sind in den letzten 20 Jahren um das Zehnfache gestiegen. Zum 1. Juli ist eine weitere Anhebung der Prämien geplant. Viele Hebammen werden diese Kosten nicht mehr stemmen können und sich aus der Geburtshilfe zurückziehen, befürchten die Berufsverbände. Ihre E-Petition an den Bundestag mit der Forderung nach Sofortmaßnahmen verzeichnete innerhalb eines Monats mehr als 160.000 UnterstützerInnen. Die Positionen der Hebammen, Initiative aus der Politik und die Fakten zur Situation der Geburtshilfe hat der zwd zusammengestellt: