Arbeitskreis Frauengesundheit hält eine größere Wertschätzung von schwangeren und stillenden Frauen in der Arbeitswelt für überfällig
zwd Berlin (Ticker/ig). Der Arbeitskreis Frauengesundheit hat sich anlässlich des heutigen Muttertages für eine Novellierung des Mutterschutzgesetzes ausgesprochen. Der Runde Tisch des AKF "Lebensphase Eltern werden" bedauerte in einer jetzt veröffentlichten Erklärung, dass schwangere und stillende Frauen in der Arbeitswelt immer noch schwangere und stillende Frauen persönliche Diskriminierung durch Vorgesetzte, Kolleginnen und Kollegen erlebten. Sie würden häufig als Krankheitsfall angesehen und als Störfaktor behandelt. Die Bundesregierung wurde aufgefordert, das geltende Mutterschutzgesetz aus dem Jahre 1952 den heutigen Realitäten anzupassen und entsprechend zu novellieren.
Bahr verneint Verantwortung der Bundesregierung für Notfallverhütung
zwd Wuppertal/Berlin (kl). Das Bundesgesundheitsministerium weigert sich bislang, eine online Petition zur ‚Notfallverhütung an ALLEN deutschen Krankenhäusern’ entgegenzunehmen. Die Initiatorin der Unterschriftenaktion - der Landesverband pro familia NRW - habe sich seit vergangenen Februar vergeblich um einen Termin mit Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) bemüht, teilte die Geschäftsführerin des Landesverbands pro familia NRW, Rita Kühn, am 22. April enttäuscht mit. Seit Anfang diesen Jahres hat pro familia NRW 56.000 Unterschriften gesammelt. In der Petition fordert der Verband Bundesgesundheitsminister Bahr auf, die Notfallbetreuung und Behandlung vergewaltigter Frauen verbindlich zu regeln und finanziell sicherzustellen.
zwd Berlin (jvo). Die Versicherungsbeiträge für Hebammen sind in den letzten 20 Jahren um das Zehnfache gestiegen. Zum 1. Juli ist eine weitere Anhebung der Prämien geplant. Viele Hebammen werden diese Kosten nicht mehr stemmen können und sich aus der Geburtshilfe zurückziehen, befürchten die Berufsverbände. Ihre E-Petition an den Bundestag mit der Forderung nach Sofortmaßnahmen verzeichnete innerhalb eines Monats mehr als 160.000 UnterstützerInnen. Die Positionen der Hebammen, Initiative aus der Politik und die Fakten zur Situation der Geburtshilfe hat der zwd zusammengestellt: