Niebel will Genitalverstümmelung als eigenen Straftatbestand aufnehmen
zwd Berlin (jvo). Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) unterstützt den Gesetzentwurf von Baden-Württemberg und Hessen zur Änderung der Strafbarkeit weiblicher Genitalverstümmelung in Deutschland. Dies bekräftigte der Minister zum Internationalen Aktionstag gegen weibliche Genitalverstümmelung. Der Länder-Entwurf sieht vor, dass Genitalverstümmelung als eigener Straftatbestand ins Strafgesetzbuch aufgenommen wird. Zudem soll das deutsche Strafrecht auch dann gelten, wenn die Tat im Ausland begangen wurde und das Opfer seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in Deutschland hat.
Wahlbeteiligung: Nur geringe Unterschiede zwischen den Geschlechtern
Die meisten „Wahlmuffel“ unter den jungen Ostdeutschen
zwd Wiesbaden (tag). Aus der am 5. Februar veröffentlichten Statistik zur Bundestagswahl 2009 geht hervor, dass die zahlenmäßigen Unterschiede zwischen den Wählerinnen und Wählern gering ausfallen: 71,8 Prozent (21,458 Mio.) der männlichen und 71 Prozent der weiblichen Bevölkerung (22,935 Mio.) hatten am 27. September 2009 ihre Stimme abgegeben. Gegenüber 2005 ist die Wahlbeteiligung bei beiden Geschlechtern um rund 7 Prozent gesunken. Die Zahl der männlichen Wahlberechtigten lag im vergangenen Jahr bei 29,879 Millionen, bei den Frauen betrug sie 32,288 Millionen.
Geschlechterunterschiede in der Bildung überwinden
zwd Berlin (tag). Um geschlechterbezogene Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen im Bildungssystem zu überwinden, sind politische Maßnahmen gefragt, die auf differenzierten wissenschaftlichen Analysen aufbauen. Eine verkürzte Darstellung der Jungen als die „Bildungsverlierer“ – wie im aktuellen medialen Diskurs geschehen – ist dagegen wenig hilfreich. Im Folgenden hat der zwd wichtige nationale und europäische Dokumente aufgelistet, die einen umfassenden Blick auf das Thema ermöglichen: