Weibliche Auszubildende: weniger Geld, weniger Urlaub, mehr Überstunden
zwd Berlin (jvo). Auszubildende in typischen Männerberufen werden deutlich besser bezahlt als Auszubildende, die in der weiblich geprägten Dienstleistungsbranche arbeiten. In den männerdominierten Ausbildungsberufen liegt das Gehalt bei durchschnittlich 601 Euro – bei den von Frauen favorisierten Berufen lediglich bei 489 Euro. Das geht aus dem Ausbildungsreport 2010 des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hervor, der am 1. September in Berlin vorgestellt wurde.
Streichung des Elterngeldes für Hartz IV-EmpfängerInnen beschlossen
SPD-Vizin Schwesig: Schwarz-gelbe Fassade eines modernisierten Frauen- und Familienbildes bröckelt
zwd Berlin (jvo). Die Bundesregierung hat ihr Sparpaket auf den Weg gebracht. Die darin enthaltenen Kürzungen bei Elterngeld und Kinderzuschlag hat die stellvertretende SPD-Parteivorsitzende, Manuela Schwesig, als „sozial höchst bedenklich und zutiefst ungerecht“ bewertet. Der alleinerziehenden Hartz IV-Empfängerin soll das Elterngeld gestrichen werden, der Hausfrau mit gut verdienendem Ehemann aber nicht, kritisierte sie den Kabinettsbeschluss vom 1. September.
zwd Berlin (jvo). Die Versicherungsbeiträge für Hebammen sind in den letzten 20 Jahren um das Zehnfache gestiegen. Zum 1. Juli ist eine weitere Anhebung der Prämien geplant. Viele Hebammen werden diese Kosten nicht mehr stemmen können und sich aus der Geburtshilfe zurückziehen, befürchten die Berufsverbände. Ihre E-Petition an den Bundestag mit der Forderung nach Sofortmaßnahmen verzeichnete innerhalb eines Monats mehr als 160.000 UnterstützerInnen. Die Positionen der Hebammen, Initiative aus der Politik und die Fakten zur Situation der Geburtshilfe hat der zwd zusammengestellt: