Schavan will Innovations- statt Wachstumspakt für Europa
zwd Berlin (mhh). Deutschland veröffentlicht gemessen an der Einwohnerzahl mehr wissenschaftliche Publikationen als jedes andere Land der Welt. Auch beim Export forschungsintensiver Produkte und bei weltmarktrelevanten Patenten gehört die Bundesrepublik zu den international führenden Ländern. Das geht aus dem Bundesbericht Forschung und Innovation hervor, den Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) am 16. Mai in Berlin vorgestellt hat. Schavan sieht die deutsche Forschungspolitik auf einem „außerordentlich guten“ Weg – und als Vorbild für ganz Europa.
Ausgabensteigerung der Hochschulen maßgeblich drittmittelfinanziert
zwd Wiesbaden (mhh/ticker). Um 6,1 Prozent sind die Ausgaben der öffentlichen und privaten Hochschulen in Deutschland zwischen den Jahren 2009 und 2010 gestiegen. Insgesamt gaben die Hochschulen für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung 41,2 Milliarden Euro aus. Diese Zahlen gab das Statistische Bundesamt am 15. Mai in Wiesbaden bekannt. Die Ausgabensteigerungen, die unter anderem auf steigende Studierendenzahlen zurückzuführen sind, finanzierten die Hochschulen dabei zu großen Teilen aus eigenen Einnahmen.
zwd Berlin (mhh). Auf Grund der doppelten Abiturjahrgänge in Bayern und Niedersachsen, der Wehrpflicht-Aussetzung und der deutlich gestiegenen Studierneigung von Abiturientinnen und Abiturienten rechnet die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) für das kommende Wintersemester 2011/12 mit einem Rekordwert von 500.000 Studienanfängerinnen und Studienanfängern. Das sind 50.000 mehr, als von Bund und Ländern über den Hochschulpakt finanziert werden. Den Hochschulen fehlen allein für den Herbst 300 Millionen Euro. Sie fordern Bund und Länder daher auf, den Pakt aufzustocken.