Der offene Brief der Gesellschaft Chancengleichheit

zwd Berlin. Mit einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin und die Regierungschef*innen der Länder sowie an weitere verantwortliche Politiker*innen im Bildungsbereich hat die Gesellschaft Chancengleichheit darauf aufmerksam gemacht, dass die mit dem 500-Millionen-Euro-Sofortprogramm bereitgestellten Bundesmittel zur Beschaffung von digitalen Endgeräten nicht bedarfsgerecht verteilt werden. Der Grund liegt in der Verteilung dieser Mittel nach dem Schlüssel nach dem Königsteiner Abkommen. mehr...

Liebe Leserinnen, liebe Leser, Es kommt ja nicht überraschend, wenn die Bertelsmann Stiftung dieser Tage zum wiederholten Male den Finger in eine Wunde unseres Staatswesens legt und konstatiert: Mehr als jedes fünfte Kind wächst in Deutschland in Armut auf. Mit derzeit 2,8 Millionen Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren verharrt die Armutsquote seit Jahren auf diesem Niveau. Nun hat die Corona-Krise die Situation für arme Kinder und ihre Familien noch verschärft. Das wird in Zeiten des Homeschooling besonders deutlich, wenn Kinder zuhause nicht über PCs, Laptops oder Tablets verfügen und damit beim schulischen Lernen abgehängt sind. In dieser Ausgabe veranschaulichen wir, welche Konsequenzen es gerade vor diesem Hintergrund hat, dass die Digitalisierung der Schulen in der von Bundeskanzlerin Angela Merkel 2008 ausgerufenen „Bildungsrepublik“ hoffnungslos verschlafen wurde. mehr...

Kitas sind für Kinder der Anfang ihrer Bildungslaufbahn. - Bild: flickr / EnergieAgentur NRW

Jedes Kind hat in der Bundesrepublik einen Anspruch auf Betreuung in Kita, Krippe oder Tagespflege. Doch wie kindgerecht sind die Bildungs- und Erziehungsangebote für die Jüngsten? Zu wenig Personal, zu große Gruppen, nicht genug qualifizierte Fachkräfte - urteilt die Bertelsmann Stiftung in einer Studie. Sie fordert eine Gesamtstrategie, um die Situation zu verbessern. Die Erziehungsgewerkschaft GEW verlangt eine Qualitätsoffensive, die Linke ein Sofortprogramm für besseres Personal. mehr...

Eine fortgesetzte Schulbildung ist für die Zukunft der Mädchen wichtig. - Bild: Pixabay / Sharon Ang

Während der Krise haben fast 1,6 Milliarden Lernende weltweit nicht die Schule besuchen können. Für Kinder, vor allem Mädchen, ist es teilweise schwierig, zum Unterricht zurückzukehren. Schwangeren Teenagerinnen droht besonders im südlichen Afrika der Abbruch der Schulbildung, da man ihnen in einigen Ländern die Teilnahme an Schulstunden verweigert. Die Kinderhilfsorganisation World Vision warnt vor den Folgen. mehr...

Viele Studierende befinden sich weiterhin in finanziellen Zwangslagen.  - Bild: flickr / Universität Salzburg

Die Krise dauert an, und damit auch die Finanzsorgen vieler Studierender. Dass das Bundesbildungsministerium die Überbrückungshilfen für existenzbedrohte Student*innen verlängert hat, nimmt die Gewerkschaft GEW zum Anlass, verbesserte Maßnahmen zu fordern. Ebenso verlangt sie, Hochschulverträge nach dem geänderten Wissenschaftszeitvertrags-gesetz noch einmal um sechs Monate zu erweitern. mehr...

Schüleraustausche fördern kulturelle Kompetenzen und wechselseitiges Verständnis.  - Bild: PxHere

In der immer globaler werdenden Welt begegnen sich Menschen verschiedener Sprachen und Kulturen. Über Schüleraustausche können Jugendliche Kenntnisse erwerben, die sie auf ein international geprägtes Leben vorbereiten. Die Bundesregierung weist Austauschprogrammen hohen individuellen wie gesellschaftlichen Nutzen zu. Die Teilnahme sozial benachteiligter Schüler*innen fördert der Bund über das BAföG und Reisekostenpauschalen. mehr...

zwd-POLITIKMAGAZIN Nr. 378 : Die aktuelle Ausgabe