CLAUDIA ROTH: DIE ERSTEN 30 TAGE : Ein neuer Geist weht
durchs Kanzleramt

Staatsministerin Claudia Roth vor der Synagoge Berlin, rechts der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Linke)

Gleich zum Amtsantritt hat die neue Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne), Zeichen gesetzt, aber auch Widerspruch erzeugt. Mit einer kleinen Chronik haben wir die ersten 30 Tage des Neuanfangs der Bundeskulturpolitik dokumentiert. Das Thema wird am 13. Januar erstmals das Bundestagsplenum beschäftigen. mehr...

EVANGELISCHE UND KATHOLISCHE KIRCHE : Kirchen setzen auf mehr Zusammenarbeit | Mehr Frauen rücken in Leitungspositionen vor

Vor dem Hintergrund massiver Kirchenaustritte wollen die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) enger zusammenarbeiten und sich stärker für den gesellschaftlichen Zusammenhalt engagieren. Die Personalentscheidungen in beiden Kirchen, mit denen mehr Frauen in Spitzenpositionen berufen wurden, könnten die Kirchenkooperation beflügeln, glauben Kirchenkritiker:innen. mehr...

Katrin Budde, Vorsitzende des Kulturausschusses des Bundestages | Foto: Leon Kügeler_photothek

BUNDESTAGSAUSSCHUSS FÜR KULTUR UND MEDIEN : Katrin Budde leitet weiter den Kulturausschuss

Wie schon in der vorangegangenen Legislaturperiode wird die SPD-Politikerin Katrin Budde auch im 20. Deutschen Bundestag den Ausschuss für Kultur und Medien leiten. Die 56-jährige Politikerin aus dem Wahlkreis Mansfeld-Südharz (Sachsen-Anhalt) wurde mit den Stimmen aller 19 Mitglieder des Kulturausschusses gewählt. Ihr Leitspruch lautet: "Ohne Kultur wird die Gesellschaft kulturlos." mehr...

Cover der Ausgabe 388 (Ausschnitt)

zwd-POLITIKMAGAZIN Ausgabe 388 : Wählen ab 16 | 5:1 für Parität

Im Mittelpunkt des zwd-POLITIKMAGAZINs, Ausgabe 388, steht die Zusammensetzung des neuen Bundestages, dem 135 Abgeordnete unter 37 Jahren angehören. 37 junge Frauen haben für uns ein Statement verfasst, was ihnen in ihrer künftigen politisch-parlamentarischen Arbeit wichtig ist. Mit der anstehenden Wahlrechtsreform rückt auf die Debatte über eine paritätische Zusammensetzung des Bundestages in den Vordergrund. mehr...

AMPEL-KOALITIONSVERTRAG: KULTUR- UND MEDIENPOLITIK (WORTLAUT) : „Wir wollen Kultur für alle ermöglichen"

Ein breit aufgestelltes Kulturförderprogramm kennzeichnet das Kulturkapitel, auf das sich die Parteien SPD, Bündnis 90/Die Grünen und die FDP auf Bundesebene in ihrem Koalitionsvertrag verständigt haben. Die größte Überraschung war, dass die Grünen-Politikerin Claudia Roth den Aufgabenbereich von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) im Bundeskanzleramt übernimmt. mehr...

Eine solche kulturpolitische Abstimmung im Bundestag (14.05.2020 - GROKO-Mehrheit) gehört der Vergangenheit an

ARBEITSGRUPPE KULTUR & MEDIEN ZUR VORBEREITUNG DER AMPEL-KOALITION : Wer verhandelt was bei Kultur- und Medienpolitik?

Die 12-köpfige Verhandlungsgruppe von SPD, Grünen und FDP für den Bereich Kultur- und Medienpolitik steht fest: Die drei Parteien entsenden jeweils vier Politiker:innen, angeführt vom Hamburger Kultursenator und Scholz-Vertrauten Carsten Brosda für die SPD, der Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth für die Grünen und dem FDP-Haushaltsexperten Otto Fricke. Im Mittelpunkt der Beratungen stehen sowohl die Frage nach einem eigenständigen Bundeskulturministerium als auch ein aktueller Appell des Deutschen Kulturrates, den Vorsitz des Bundestagskulturausschusses nicht der AfD zu überlassen. mehr...

zwd-POLITIKMAGAZIN Ausgabe 388 : Die aktuelle Ausgabe