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Die Koalition will 2024 ein Bundesgesetz zum Ausbau und zur besseren Finanzierung des Gewaltschutzsystems auf den Weg bringen. In einem zwd-Gespräch plädierte die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Leni Breymaier nachdrücklich dafür, mit einer entsprechenden Gesetzgebung zügig die notwendigen Konsequenzen aus dem am 11. Juli vorgestellten Lagebild der Polizei zu ziehen. Der Deutsche Frauenrat bemängelt erneut das bisher „zögerliche“ Vorgehen der Bundesregierung bei der Verwirklichung des Rechtsanspruchs. mehr...

In dieser Ausgabe ziehen wir eine Bilanz der frauenpolitischen Konferenzen dieses Sommers. Die Titelgeschichte gilt der Entwicklung der Frauenteilhabe an Führungspositionen, dem Kampf gegen die häusliche Gewalt und der unbefriedigenden Situation bei den Bemühungen um die Herstellung von Transparenz bei der Entgeltgleichheit. Ferner geht es um das deutsch-Polnische Haus und die Ausstellung "Secessionen" in Berlin. mehr...

Titel-Cover 399 B - Slowenien

Zum Gastland-Auftritt bei der 75. Frankfurter Buchmesse haben wir eine Beilage zu Slowenien - Land der Bienen und der Imkerei - publiziert. Die ehemalige jugoslawische Teilrepublik verfügt nicht nur über eine beachtliche Literaturszene, sondern hat sich auch frauenpolitisch bemerkenswert neu orientiert. Parität ist in dem Land, an dessen Spitze viele Frauen wichtige Positionen einnehmen, kein Fremdwort. mehr...

Die Zahl der Hochschulabsolvent:innen ist auf über ein Drittel gestiegen. - Bild: Piqsels

In der Bundesrepublik gibt es laut Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) immer mehr junge Geringqualifizierte. Zwar haben ausgebildete 25- bis 34-Jährige gute Erwerbsaussichten, und die Studierenden-Zahlen sind gestiegen. Doch die Berufsbildungsquoten sinken. Die neue Ausbildungsgarantie soll nach dem Willen der Koalition einen Fachkräfte-Aufschwung bewirken. mehr...

Dank der Neuwahl des Berliner Abgeordnetenhauses (AGH) im Februar dieses Jahres sind mehr Parlamentarierinnen ins Berliner Landesparlament eingezogen. Mit einem Anteil der weiblichen Abgeordneten von 39 Prozent (plus 3,6 %) liegt Berlin nun im Ranking der Landesparlamente auf Platz 3 - nach Hamburg und Bremen. Das geht aus einer heute (19.09.) veröffentlichten Studie hervor, die von Dr, Helga Lukoschat, Lisa Hempe (beide EAF) und Dr. Nora Langenbacher (Landesbüro Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung erarbeitet worden ist. Einige Ergebnisse sind überraschend. mehr...

Für Quoten jobloser Jugendlicher ist das Ausbildungsangebot entscheidend. - Bild: flickr/ W. B. Phot. Coll.

Der Anteil der 15- bis 24-jährigen, nicht in einem Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis befindlichen Jugendlichen, NEETs (engl. Not in Education, Employment or Training) genannt, ist laut Faktencheck der Bertelsmann Stiftung in 14 Jahren um fast 300.000 (ca. 2 Prozent) auf 6,9 Prozent gesunken. Mädchen sind von dem Phänomen häufiger betroffen. mehr...

zwd-POLITIKMAGAZIN 385 : Die aktuelle Ausgabe