Generalausprache zur Kulturpolitik des Bundes am 13.01.2021, Foto: Screenshot

ERSTE KULTURDEBATTE IM DEUTSCHEN BUNDESTAG : Ausprache zur Kulturpolitik im Zeichen des Neustarts

Der Bundestag hat am 13. Januar erstmals in der neuen Legislaturperiode über den Bereich Kultur und Medienpolitik debattiert. Die Debattenbeiträge wurden zumeist mit Glückwünschen für die neue Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Claudia Roth (BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN) verbunden, welche sich zum Zeitpunkt der Debatte allerdings in angeordneter häuslicher Quarantäne befand. Ausgangspunkt der Aussprache waren die kulturpolitischen Kernaussagen der Ampel-Koalition. Für unsere Abonnent:innen haben wir einige Zitate aus den in der 67-minütigen Aussprache gehaltenen Reden zusammengestellt. mehr...

Staatsministerin Claudia Roth vor der Synagoge Berlin, rechts der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Linke)

CLAUDIA ROTH: DIE ERSTEN 30 TAGE : Ein neuer Geist weht
durchs Kanzleramt

Gleich zum Amtsantritt hat die neue Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne), Zeichen gesetzt, aber auch Widerspruch erzeugt. Mit einer kleinen Chronik haben wir die ersten 30 Tage des Neuanfangs der Bundeskulturpolitik dokumentiert. Das Thema wird am 13. Januar erstmals das Bundestagsplenum beschäftigen. mehr...

Bild: BKM

KULTUR IM KANZLERAMT : Kulturstaatsministerin Claudia Roth: "Kunst und Kultur sind die Grundnahrungsmittel unserer Demokratie"

Am 23. Dezember haben Bundeskanzler Olaf Scholz sowie Staatsminister Wolfgang Schmidt als Hausherr die Tore des Bundeskanzleramts für Kunst und Kultur geöffnet. Coronabedingt konnten bei der Veranstaltung mit Musiker:innen und Autor:innen nur wenige Menschen vor Ort teilnehmen, aber die Veranstaltung wurde per Video aufgezeichnet und am folgenden Tage allgemein zugänglich ins Netz gestellt. mehr...

EVANGELISCHE UND KATHOLISCHE KIRCHE : Kirchen setzen auf mehr Zusammenarbeit | Mehr Frauen rücken in Leitungspositionen vor

Vor dem Hintergrund massiver Kirchenaustritte wollen die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) enger zusammenarbeiten und sich stärker für den gesellschaftlichen Zusammenhalt engagieren. Die Personalentscheidungen in beiden Kirchen, mit denen mehr Frauen in Spitzenpositionen berufen wurden, könnten die Kirchenkooperation beflügeln, glauben Kirchenkritiker:innen. mehr...

Katrin Budde, Vorsitzende des Kulturausschusses des Bundestages | Foto: Leon Kügeler_photothek

BUNDESTAGSAUSSCHUSS FÜR KULTUR UND MEDIEN : Katrin Budde leitet weiter den Kulturausschuss

Wie schon in der vorangegangenen Legislaturperiode wird die SPD-Politikerin Katrin Budde auch im 20. Deutschen Bundestag den Ausschuss für Kultur und Medien leiten. Die 56-jährige Politikerin aus dem Wahlkreis Mansfeld-Südharz (Sachsen-Anhalt) wurde mit den Stimmen aller 19 Mitglieder des Kulturausschusses gewählt. Ihr Leitspruch lautet: "Ohne Kultur wird die Gesellschaft kulturlos." mehr...

Cover der Ausgabe 388 (Ausschnitt)

zwd-POLITIKMAGAZIN Ausgabe 388 : Wählen ab 16 | 5:1 für Parität

Im Mittelpunkt des zwd-POLITIKMAGAZINs, Ausgabe 388, steht die Zusammensetzung des neuen Bundestages, dem 135 Abgeordnete unter 37 Jahren angehören. 37 junge Frauen haben für uns ein Statement verfasst, was ihnen in ihrer künftigen politisch-parlamentarischen Arbeit wichtig ist. Mit der anstehenden Wahlrechtsreform rückt auf die Debatte über eine paritätische Zusammensetzung des Bundestages in den Vordergrund. mehr...

AMPEL-KOALITIONSVERTRAG: KULTUR- UND MEDIENPOLITIK (WORTLAUT) : „Wir wollen Kultur für alle ermöglichen"

Ein breit aufgestelltes Kulturförderprogramm kennzeichnet das Kulturkapitel, auf das sich die Parteien SPD, Bündnis 90/Die Grünen und die FDP auf Bundesebene in ihrem Koalitionsvertrag verständigt haben. Die größte Überraschung war, dass die Grünen-Politikerin Claudia Roth den Aufgabenbereich von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) im Bundeskanzleramt übernimmt. mehr...

zwd-POLITIKMAGAZIN 390 ZUM DOWNLOAD : Die aktuelle Ausgabe