zwd-Chefredakteur Holger H. Lührig.

Als „­Schicksalswahl“ wird die Europa-Wahl am 26. Mai 2019 in den Medien allgemein apostrophiert. Angesichts des Erstarkens der EU-skeptischen Rechtsparteien in Italien, Spanien und der Brexit-Fürsprecher in Großbritannien kommt der Eindruck nicht von ungefähr, als würden die rechten Populisten und national(sozial)istischen Kräfte kurz vor der Machtergreifung stehen. Ich will das nicht herunterspielen, denn die Entwicklung ist in einigen europäischen Ländern wie Polen, Ungarn und Rumänien schon besorgniserregend. mehr...

zwd-Chefredakteur Holger H. Lührig.

​Wer sich die Geschichte der Europäischen Union von seinen Anfängen mit der Montan-Union 1952 bis zur Europäischen Union mit ihren Verträgen von Maastricht, Amsterdam und Lissabon vor Augen führt, kann nicht an der Vielzahl frauenpolitischer Errungenschaften vorbeisehen, die nicht nur auf europäischer Ebene, sondern vor allem auch für das nationale Recht der Mitgliedstaaten der Gemeinschaft maßgeblich geworden sind. mehr...

zwd-Chefredakteur Holger H. Lührig.

​Sie tut sich schwer, die unter Vorsitz von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) eingerichtete Kommission, die für eine Verkleinerung des Bundestages sorgen soll. Dabei hat die Arbeitsgruppe das wichtigste Thema der Wahlrechtsreform einfach zum Null-Thema erklärt und nicht behandelt. mehr...

zwd-Chefredakteurin Hilda Lührig-Nockemann

​Die Eltern gehen mit ihrem kleinen Sohn zum Minigolfplatz. Die zehn Jahre ältere Schwester kann nicht mitkommen. Sie macht sich mit ihrem Koffer auf den Weg zu ihrem Vater. Beide (Halb-) Geschwister – meine Enkel*innen – finden das nicht toll. Eine Situation, die kaum geeignet ist, eine Patchworkfamilie zusammenzuschweißen! Das ist die gelebte Realität in nach der Scheidung neu gegründeten Familien, wenn das Wechselmodell praktiziert wird. mehr...

Prof.´in Dr. Ulrike Busch. - Bild: Susanne Kurz

Der Zugang zu Verhütung ist weder eine nur persönliche Angelegenheit noch eine Frage wohltätiger Entscheidungen für bestimmte Zielgruppen. Die Entscheidung zur Kostenübernahme von Verhütungsmitteln sowie über das genauere „wie“ ist eine gesundheitspolitische Entscheidung mit frauen-, familien- und sozialpolitischen Implikationen. mehr...

zwd-Chefredakteurin Hilda Lührig-Nockemann.

Selbstbestimmte Familienplanung ist ein Menschenrecht! Doch das gilt nicht für alle. Gleichberechtigt ist nicht jede Frau beim Zugang zu Verhütungsmitteln wie Pille, Verhütungspflaster oder -stäbchen, Hormon- oder Kupferspirale. Frauen mit geringem Einkommen sind die Leidtragenden. Denn im Kontext des GKV-Modernisierungsgesetzes ist die Wahl der Verhütungsmethode zu einer Frage des Geldes geworden. mehr...