In Bundesländern, in denen das seit 2009 laufende Programm zur Berufseinstiegsförderung (BerEB ) Jugendlicher Anwendung findet, gibt es weniger nicht erwerbstätige Jugendliche als in den Ländern, die in den vergangenen Jahren aus dem Förderprogramm ausgestiegen sind. Das ergibt sich aus einer Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, die entsprechende Daten in ihrem IAB-Magazin am 13. August veröffentlicht hat.
Das zunächst als Modellversuch des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gestartete Programm war später aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert worden. Nach Auslaufen des ESF-Programms hatten sich elf Bundesländer aus dem Programm verabschiedet. Nur fünf Länder führen die Berufseinstiegsförderung in eigener Regie fort. Das IAB befürchtet, dass auch diese restlichen, vor allem finanzstarken Länder (Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Sachsen und Thüringen) demnächst aus dem ursprünglichen Bundesprojekt aussteigen werden, Das, obwohl eine Untersuchung von Pascal Heß und Lukas Wilzek aus dem Jahr 2025 darauf hindeutete, dass sich eine vollständige Teilnahme an der BerEB positiv auf den Arbeitsmarkteinstieg der Teilnehmenden ausgewirkt hat.
Quelle: Der IAB-Bericht vom 13.08.2026