Der Nachruf der Gesellschaft Chancengleichheit im Wortlaut:
Nachruf auf Inge Wettig-Danielmeier ✟ 20. Mai 2026
Die Gesellschaft Chancengleichheit (GesCh) trauert um Inge Wettig-Danielmeier.
Als Kämpferin für die Chancengleichheit im Bildungswesen sowie für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen auf allen Ebenen in Politik und Gesellschaft zählte Inge zur den Initiator:innen zur Gründung unserer Vereinigung von Persönlichkeiten aus den Parlamenten der Länder, des Bundes und der EU sowie aus Wissenschaft und Gewerkschaften.
Sie prägte die Entwicklung der Vereinigung als eine der beiden Gründungsvorsitzenden ab 1987 und hat als eine starke Stimme der Frauen maßgeblich daran mitgewirkt, die Forderung nach Chancengleichheit auf allen gesellschaftlichen Ebenen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Auch für die Herausgabe der von der GesCh mitgetragenen Zeitschriften „Zweiwochendienst Bildung, Wissenschaft, Kulturpolitik“ (seit 1985) sowie des „zwd-Frauen und Politik“ (heute: zwd-POLITIKMAGAZIN) hat sie wichtige Impulse gesetzt.
Inges Kampf um die Quote und die Durchsetzung in der SPD wie auch in anderen Bereichen bleibt mit ihrem Namen verbunden. Mit ihrem Eintreten für Bildungsgerechtigkeit und paritätisches Zusammenwirken von Frauen und Männern bleibt sie für uns ein Vorbild.
Dr. Dagmar Schlapeit-Beck und Holger H. Lührig
Sprecherin und Sprecher
der Gesellschaft Chancengleichheit e.V.
Hilda Lührig-Nockemann und Holger H. Lührig
als Herausgeber:innen des zwd-POLITIKMAGAZINs