SOCIAL-MEDIA-VERBOT FÜR UNTER 14-JÄHRIGE : Verbotsdebatte nimmt Fahrt auf - aber es gibt auch kritische Stimmen

22. Februar 2026 // Redaktion

Nach der Vorlage eines Impulspapiers durch die SPD für die bewusste Social Media Nutzung von Kindern und Jugendlichen und einer ähnlichen Beschlussfassung auf dem CDU-Bundesparteitag am Wochenende in Stuttgart kommt in der Debatte Fahrt auf. Mit der Forderung der SPD nach einer schnellen Umsetzung der Vorschläge, Kindern unter 14 Jahren die Nutzung solcher Plattformen zu verbieten, gerät Bundesbildungs- und familienministerin Karin Prien (CDU) unter Druck. Sie wollte Kommissionsergebnisse bis zum Sommer abwarten. Kritische und teilweise ablehnende Stimmen kommen aus der CSU, aber auch von Grünen und Linken. Dabei ist wissenschaftliche Expertise mit belastbarer Evidenz gefordert, nicht bloß politischer Schnellschuss.

Unsere Berichterstattung konzentriert sich also nicht nur darauf, welche politischen Forderungen im Raum stehen, sondern beziehen auch die Empfehlungen aus der Wissenschaft ein. Die geplanten Regelungen müssen auch das Grundrecht auf Information beachten, das auch für Kinder gilt - auch wenn förmlich die Kinderrechte im Grundgesetz nicht verankert sind. Hier könnte der Gesetzgeber leicht mit der Verfassung in Konflikt kommen. Sicherlich sind die Handlungsempfehlungen der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina wegweisend. Erfahren Sie bei uns, wer sich in der Debatte mit wissenschaftlicher Expertise kritisch zu Wort gemeldet hat.

Ausführlich in Ausgabe 411 des zwd-POLITIKMAGAZINs (Rubrik ZWDIGITAL).

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