zwd Berlin. Nach langem Ringen hinter den Kulissen hat sich der Koalitionsausschuss von CDU/CSU und SPD auf Eckpunkte für das von Bundesfrauen- und -familienministerin Manuela Schwesig (SPD) geplante Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit geeinigt. Das Vorhaben hatte seit Dezember vergangenen Jahres im Bundeskanzleramt auf Eis gelegen. Der Teufel steckt aber bekanntlich im Detail: Der seit 9. Dezember 2015 vorliegende Referentenentwurf muss noch einige Hürden überwinden, bevor er als Gesetzentwurf den Bundestag erreicht.
Außerdem in dieser Ausgabe:
Wahlen Berlin: Gleichstellung in der Hauptstadt im bundespolitischen Brennglas
Wahlen Mecklenburg-Vorpommern: Schweriner Landtag rutscht beim Frauenanteil auf vorletzten Platz
Außerdem in der dazugehörigen Teilausgabe 344-1: Das Spezial zur Frankfurter Buchmesse - Gastland: Flandern & die Niederlande
Flandern & die Niederlande: Frauen im Literaturbetrieb
Im Gespräch: Literaturexpertin Doris Hermanns
„Dies ist, was wir teilen“: Die Niederlande als Land der „Teilzeitfeministinnen“
Rezensionen: Aktuelle Neuerscheinungen aus den Niederlanden
„Die Koalitionspartner sind sich einig, dass die bestehende Lohndifferenz zwischen Männern und Frauen nicht zu akzeptieren ist.“ So steht es schwarz auf weiß auf Seite 103 des Koalitionsvertrages von CDU/CSU und SPD von 2013. Der Vertrag steht unter dem Motto „Deutschlands Zukunft gestalten“. mehr...