Für erwerbstätige Eltern, die beim Lernen helfen, gibt es eine Entschädigung. - Bild: flickr / IowaPolitics

Eltern, die Schulkinder während des Lockdowns zu Hause betreuen, haben Anspruch auf eine Entschädigung für Lohnausfälle. Das Bundeskabinett hat eine Regelung zum Sonderurlaub in der Krise vereinbart. Den von der SPD vorgeschlagenen vollen Lohnausgleich boykottierte die Union. Der Opposition gehen die Hilfen nicht weit genug, da sie nicht für Eltern im Home-Office und von Kita-Kindern gelten. mehr...

Auszubildende beim Lernen in der Berufsschule. - Bild: Wikimedia.org / Triplex 85

Arbeitgeber und Gewerkschaften haben an die Unternehmen ebenso wie an junge Menschen appelliert, alle Möglichkeiten auf dem Ausbildungsmarkt auszuschöpfen. In einem gemeinsamen Appell haben Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger und der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann einerseits die Unternehmen aufgerufen, zusätzliche Lehrstellen anzubieten, andererseits sollten junge Menschen ihre Suche nach Ausbildungsplätzen intensivieren. mehr...

zwd Berlin. Verschleißerscheinungen sind auch mit einem Alter von 70 ­Jahren nicht ­festzustellen. Das Müttergenesungswerk ist nicht etwa kränkelnd, sondern nach eigenen ­Angaben „innovative Trendsetterin“. Und das kommt nicht von ungefähr. Bundesweit, ja weltweit ist diese Organisation einzigartig. Schon in ihren ­Anfängen bot sie den Müttern mit „ganzheitlichen“ ­Angeboten mehr als nur die wohlverdiente Auszeit. Heute offeriert sie gendersensible ­Kuren – für Mütter und Väter. mehr...

Der Kulturhaushalt steigt im nächsten Jahr um über 150 Millionen Euro. - Bild:  PxHere

Kultur ist Teil des Lebens, der Gesellschaft, der Demokratie – doch von der Krise besonders stark betroffen. Die Bundesregierung investiert 2021 über 2,1 Milliarden Euro in den Kulturbereich. Union und SPD loben den Haushaltsrekord, Grüne und Linke kritisieren die Hilfen für Selbständige als unzureichend, fordern bessere soziale Absicherung und einen fiktiven Unternehmer*innenlohn für Künstler*innen in Zwangslagen. mehr...

Der Etat des Bildungsministeriums steigt um knapp 500 Millionen Euro. - Bild: Wikimedia.org / elbpresse

20,8 Milliarden Euro wird das Bundesbildungsministerium 2021 in Bildung und Forschung investieren, rund 490 Millionen Euro mehr als 2020. Ein Fokus der Planung liegt auf dem Bekämpfen der Corona-Pandemie, mit erhöhten Investitionen in Gesundheitsforschung und Digitalisierung. Grüne, Linke und Liberale kritisieren die Bildungsausgaben als zu gering und fordern mehr Mittel für gerechte Lernchancen. mehr...

Der Mangel an Kita-Plätzen und Fachkräften wird noch steigen. - Bild: pxHere

Für die Betreuung in Kitas ist mehr Personal erforderlich, besonders in Westdeutschland. Aus einer Studie des Deutschen Jugendinstituts geht hervor, dass dort bis 2025 bis zu 72.500 Fachkräfte fehlen. Die Autor*innen fordern wirksame Lösungsansätze, um dem Mangel Abhilfe zu verschaffen. Der Überschuss an geschultem Personal in ostdeutschen Ländern ließe sich für eine Qualitätsoffensive nutzbar machen. mehr...


zwd-POLITIKMAGAZIN Nr. 371 : Die aktuelle Ausgabe