Sexualisierte Gewalt gegen Frauen ist stark verbreitet und betrifft als Thema die ganze Gesellschaft: Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig (SPD) hat in der Befragung der Bundesregierung einen Katalog von Gesetzesvorhaben vorgestellt, mit denen die Koalition den Gewaltschutz stärkt. Bundesfamilienministerin Karin Prien (Union) hebt gegenüber der Fachleute-Gruppe des Europarats GREVIO die Fortschritte beim Bekämpfen von geschlechtsbezogener und häuslicher Gewalt hervor. Hubig stellt schärfere Strafen für schwere Vergewaltigungen in Aussicht. mehr...
Bundesfamilienministerin Karin Prien (Union) hebt gegenüber der Fachleute-Gruppe des Europarats GREVIO die Fortschritte beim Bekämpfen von geschlechtsbezogener und häuslicher Gewalt hervor und ruft Trägereinrichtungen auf, sich für Förderung von Modellprojekten zur Gewaltprävention zu bewerben. Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig (SPD) stellt schärfere Strafen für schwere Vergewaltigungen in Aussicht. Nach Länderangaben stieg die Zahl gemeldeter Vergewaltigungsdelikte 2025 deutlich über das Level der Vorjahre. mehr...
zwd Stuttgart. Bei der Landtagswahl am 8. März in
Baden-Württemberg haben überproportional mehr Frauen als
Männer den Grünen und ihrem Spitzenkandidaten Cem Özdemir zum Wahlsieg
verholfen. Wie aus einer FORSA-Analyse hervorgeht, haben 34 Prozent der
Wählerinnen und 29 Prozent der Wähler für die grüne Partei gestimmt. Mehr
Frauen als Männer machten auch bei SPD und Linken ihr Kreuz (6 bzw. 5% und
5 bzw. 4%). Wäre es nach den Wählerinnen gegangen, hätten die Linken
den Einzug in den Stuttgarter Landtag nicht verpasst. Umgekehrt
war das Verhältnis bei der CDU (29 % Frauen, 31 % Männer), noch eindeutiger
bei der AfD (15% zu 21%). mehr...
Frauen sind häufiger armutsgefährdet als Männer, insgesamt knapp 7 Millionen. Am meisten sind Alleinerziehende, gering gebildete Frauen und Migrantinnen betroffen. Die Bundesstiftung Gleichstellung empfiehlt, Frauen wirtschaftlich unabhängiger zu machen. Aus Sicht der demokratischen Fraktionen ist das höhere Armutsrisiko strukturell verursacht. Die Koalition plant mehr Investitionen in Kinderbetreuung und Schulen. SPD, Grüne und Linke treten für gerechtere Löhne, bessere soziale Absicherung und Maßnahmen für diskriminierte Gruppen ein. mehr...
30. Mai 5020
Der Verein Frauen in die Aufsichtsräte (FidAR) möchte Koalition und Kanzler an ihren Worten messen, besonders hinsichtlich Plänen, mehr Frauen in die Chefetagen zu bringen. Wie der aktuelle Women-on-Board-Index (WoB) zeigt, stagnieren die Fortschritte bei Frauen in Führungspositionen, in Aufsichtsräten ist sogar ein Rückgang zu verzeichnen. Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) ruft Unternehmen auf, Frauen weiter gezielt zu fördern, FidAR schlägt erhöhte Quoten und Sanktionen gegen Firmen mit unbegründeten Zielgrößen Null vor. mehr...
Das Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) soll sexuelle Selbstbestimmung von Prostituierten stärken und Kriminalität bekämpfen. Laut Destatis steigen die Anmelde-Zahlen. Ein Evaluationsbericht attestiert dem Gesetz beträchtliche Erfolge, doch auch Schwächen. Bundesfrauenministerin Karin Prien (Union) plant eine unabhängige Fachleutekommission, um Rechte Betroffener besser zu schützen. Forscher:innen empfehlen, die gesellschaftliche Haltung zu Prostitution zu verändern und der Diskriminierung von Sexarbeiter:innen entgegenzuwirken. mehr...
MIt scharfer Kritik am Frauenbild des CDU/CSU-Kanzlerkandidaten Friedrich Merz mobilisiert die zivilgesellschaftliche Organisation Campact e.V. für den bundesweiten Aufruf zu einer Teilnahme an einer Demonstration für Gleichberechtigung am kommenden Sonntag (19.01.2025) in Berlin. In dem Aufruf wird Merz vorgehalten, er habe ein überkommenes Frauenbild und blockiere im Bundestag Gesetzesvorhaben zum Kampf gegen Gewalt an Frauen sowie zur Finanzierung von Frauenhäusern und ebenso die Reform des Schwangerschaftsrechts (Paragraf 218). mehr...
Bekämpfen von Rassismus, Antisemitismus und Gewalt an Frauen, Schutz vor Kinderarmut, von Rechten Geflüchteter sowie inklusive Bildung sollten für die Bundesregierung beim Umsetzen der Empfehlungen des UN-Menschenrechtsrats Priorität haben, fordert das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) in seinem aktuellen Bericht. Angesichts der derzeitigen Bedrohungen des Rechtsstaats tritt es auch für ein – bisher von FDP und CDU/ CSU blockiertes – Demokratiefördergesetz ein. mehr...
Die Bundesregierung hat diesen Mittwoch den von Bundesfrauenministerin Lisa Paus (Grüne) vorgelegten Entwurf der Gewaltschutzstrategie nach der Istanbul-Konvention 2025-2030 beschlossen. Zugleich soll eine Koordinierungsstelle eingerichtet werden. mehr...
Bundesfrauenministerin Lisa Paus (Grüne) hat im Rahmen einer Pressekonferenz zum Bundeslagebericht „Geschlechtsspezifisch gegen Frauen gerichtete Straftaten“ des Bundeskriminalamts (BKA) angekündigt, das seit langem bisher durch die FDP blockierte Gewalthilfegesetz solle in der nächsten Woche ins Bundeskabinett kommen. Nach dem Rauswurf des FDP-Bundesfinanzministers Christian Lindner habe sein Nachfolger Dr. Jörg Kukies (SPD) dem von Paus in den letzten zwei Jahren gemeinsam mit den Ländern erarbeiteten Entwurf grünes Licht gegeben und die Finanzierung des Gesetzes abgesichert. mehr...