Die Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus am 8. Mai 1945 führte trotz gleicher Ausgangslage – abhängig von den jeweiligen Systemen – zu unterschiedlichen frauenpolitischen Antworten. Ein Beitrag von zwd-Chefredakteurin Hilda Lührig-Nockemann, erstmals erschienen im zwd-POLITIKMAGAZIN (Ausgabe 378 vom 31.05.2020). mehr...
29. Juli 2020
(ug).
Mit dem vom Bundeskabinett bewilligten Entwurf des Zweiten Familienentlastungsgesetzes sollen Eltern ein erhöhtes Kindergeld erhalten, und die steuerlichen Kinderfreibeträge werden steigen. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) sieht das Gesetz als wichtiges Signal, die Leistung von Familien anzuerkennen. Die Grünen kritisieren, dass die Regelung sozial schwache Familien benachteiligt. mehr...
28. Juli 2020
(ug).
Schutz von Frauen vor häuslicher und sexualisierter Gewalt ist Zweck der Istanbul-Konvention. Die von Mitgliedern der polnischen Regierung erklärte Absicht, das Land werde sich von dem Übereinkommen zurückziehen, hat bei Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) und anderen europäischen Politiker*innen Besorgnis ausgelöst. Sie appellieren an die polnische Politik, das Vorhaben zu überdenken. mehr...
27. Juli 2020
(ug).
Die Corona-Krise hat den Schulalltag stark verändert, Home-Schooling hat ganz unterschiedlich gut funktioniert. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat Mängel im Unterricht zur Zeit der Kontaktsperren und strengen Hygienevorschriften eingestanden. Eltern- und Lehrerverbände zweifeln an der geplanten Rückkehr zum schulischen Regelbetrieb. mehr...
24. Juli 2020
(ug).
Durch die Corona-Krise haben viele Studierende ihren Job verloren, es fehlt ihnen an den wichtigsten Mitteln für ihren Lebensunterhalt. Doch die vom Bundesbildungsministerium den Studentenwerken bereitgestellten Überbrückungshilfen erreichen bloß die Hälfte der Antragsteller*innen. Grüne, Liberale und Linke prangern die zu strengen Förderkriterien an und fordern ein Krisen-BAföG für alle existenzbedrohten Studierenden. mehr...
22. Juli 2020
(ug).
Kein Platz zum Lernen, kein Computer, kein Taschengeld: Arme Kinder haben schlechtere Chancen bei der Bildung und sind von vielen Freizeitaktivitäten ausgegrenzt. Über ein Fünftel aller deutschen Kinder sind laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung durch Armut gefährdet. Die Corona-Krise verstärkt die Tendenz noch. SPD, Grüne und Linke wollen das Übel bekämpfen und fordern eine Kindergrundsicherung. mehr...
21. Juli 2020
(ug).
Die Menschen haben in den verschiedenen Landesteilen der Bundesrepublik nicht überall die gleiche Lebenserwartung. Am ältesten werden laut einer wissenschaftlichen Studie die Bewohner*innen von Süd- und Südwestdeutschland. Wer in sozial benachteiligten Verhältnissen lebt, hat ein weniger hohes Alter zu erwarten als die Bevölkerung in wirtschaftlich besser abgesicherten Regionen. mehr...
20. Juli 2020
(ig).
Die Frauen- und Gleichstellungsministerinnen der Länder sehen sich sowie die Politik in Bund und Ländern in der Verantwortung, die aus der Corona-Krise erwachsenen Chancen für mehr Geschlechtergerechtigkeit jetzt zu nutzen. In einer Videokonferenz hat sich die Minister*innen-Runde aus 16 Bundesländern unter Vorsitz der saarländischen Frauenministerin Monika Bachmann (CDU) auf einen Forderungskatalog an die Adresse der Politik verständigt, mit denen auf der Grundlage der bekannten gleichstellungspolitischen Problemlagen "die Krise zu einem Gewinn für die Gleichstellung von Frauen und Männern" wird. mehr...
RedaktionBund und Länder wollen Kita-Angebote deutschlandweit verbessern. Auch 2018 bleibt fraglich, wie Ausbau und bessere Betreuungsschlüssel bei anhaltendem Fachkräftemangel und fehlenden Finanzmitteln realisiert werden können.