25. November 2020
(ug).
Frauen werden bedroht, belästigt, angegriffen. Häufig lauern die Gefahren gerade zu Hause, im Privatbereich. Viele Frauen erfahren Gewalt durch Lebens- oder Ehepartner, werden missbraucht oder gar umgebracht. Zum Tag gegen Gewalt an Frauen haben SPD, Grüne, Linke, Gewerkschaften und Frauenverbände zum Kampf gegen Femizide und Partnergewalt aufgerufen. Sie fordern mehr Gewaltschutz, Hilfsangebote und die Umsetzung des Istanbul-Abkommens. mehr...
23. November 2020
(ug).
Frauen brauchen wirksameren Schutz vor Gewalt: Auf einem informellen Treffen haben die EU-Gleichstellungsminister*innen die Einrichtung eines europaweiten Hilfetelefons in Aussicht genommen. Durch den Austausch von beispielhaften Gewaltschutz-Maßnahmen, wie Ausbau von Schutzhäusern oder Kampagnen, möchten sie die Angebote für betroffene Frauen weiter verbessern. mehr...
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21. November 2020
(ig).
Eine Mehrheit im Bundestag - SPD, Linke, Grüne und FDP - verlangt von Bund und Ländern ein entschlosseneres Handeln bei der Bekämpfung von Partnerschaftsgewalt und Femiziden. Das wurde bei einer Bundestagsdebatte am Abend des 19. Novembers deutlich. Einige Stunden zuvor hatten Professorin Kristina Wolff (FOCG) und das Vorstandsmitglied der Stiftung Erneuerbare Freiheit Martin Modlinger in einer virtuellen Pressekonferenz das erschreckende Ausmaß von Gewalt gegen Frauen und die mangelhafte Umsetzung der Istanbul-Konvention angeprangert. mehr...
20. November 2020
(ug).
Alle Kinder sollen gleiche Chancen beim Lernen haben, Frauen gleichberechtigt am Erwerbsleben teilnehmen können. Die vom Bund für den Ganztagsausbau bereitgestellten 3,5 Milliarden Euro helfen, diese Ziele besser zu verwirklichen. Der geplante Rechtsanspruch ist noch in Vorbereitung. Linke, Grüne und GEW fordern gesicherte Qualität der Angebote, mehr Fachkräfte und auskömmliche Finanzierung. mehr...
20. November 2020
(ug).
Der deutsche Kolonialismus hat in den betroffenen Ländern viel Leid hervorgerufen. Verbrechen und Rassismus wirken bis heute nach. Die Bundesregierung sollte für das begangene Unrecht Verantwortung übernehmen und einen Prozess der Versöhnung ermöglichen, fordern die Grünen. Sie schlagen vor, eine Erinnerungsstätte zu errichten und im Austausch mit Zivilvereinen die Dekolonialisierung voranzutreiben. mehr...
18. November 2020
(ug).
Die Frauenquote wirkt. Durch das Führungspositionengesetz ist der Anteil an Frauen in Aufsichtsräten großer Unternehmen deutlich gestiegen, auch Strukturen zur Förderung von Karrieren haben sich verbessert. Die SPD-geführten Bundesministerien für Frauen und Justiz sehen sich durch die Ergebnisse eines Evaluationsgutachtens in ihrer Forderung bestätigt, den Geltungsbereich des Gesetzes auf noch mehr Firmen zu erweitern. mehr...
17. November 2020
(ug).
Von dem neuen Teil-Lockdown sind neben der Gastronomie auch Kinos und Theater, Kunst- und Kulturschaffende betroffen. Besonders der Lebensunterhalt von Solo-Selbständigen ist seit Monaten ungesichert, da sie durch das Raster der Überbrückungshilfen fallen. Die Grünen kritisieren an den von der Bundesregierung aufgelegten Neustarthilfen, dass sie Künstler*innen immer noch keine verlässliche Perspektive böten. mehr...
RedaktionNoch weniger überzeugend als bei der Bildungs- präsentiert sich die CDU/ Grünen-Koalition bei der Frauen- und Gleichstellungspolitik. Die Hessen-Union zieht sich in ihrem Wahlprogramm auf die lapidare Formel zurück: „Wir werden uns dafür einsetzen, dass Frauen genauso oft in Führungspositionen vertreten
sind wie Männer“. Sie bleibt aber konkrete praktische Umsetzungsvorschläge schuldig und stellt im Gegenteil klar: „Starre Quoten halten wir nicht für das geeignete Mittel.“