14. Oktober 2026
(ig).
zwd Berlin. Die Bundesregierung will sich in den Verhandlungen zum EU KIDS Act dafür einsetzen, dass unter 13-Jährige grundsätzlich keinen Zugang zu sozialen Netzwerken haben und dass das Prinzip „Safety by Design“ konsequent umgesetzt wird. Bis zur Festlegung entsprechender Regelungen auf europäischer Ebene will die Bundesregierung nach Angaben der federführend zuständigen Bundesministerin Karin Prien (CDU) eine nationale Übergangsregelung schaffen. Diese soll Kindern unter 13 Jahren die Nutzung sozialer Netzwerke grundsätzlich untersagen. Die GEW fordert Kinderschutz und Prävention sexualisierter Gewalt als verbindliches Modul bundesweit im Lehramtsstudium zu verankern. mehr...
1. Juni 2026
(EDR).
(zwd) Elmshorn. Vor einigen Monaten hat der langjährige Bildungs- und Forschungsexperte der SPD-Bundestagsfraktion Dr. Ernst Dieter Rossmann einen Diskussionsbeitrag zur wissenschafts- und forschungspolitischen Debatte im Rahmen der Neuformulierung des SPD-Grundsatzprogramms (Leipzig 2027) verfasst. Es dient dem Diskurs unter den Mitgliedern der Gesellschaft Chancengleichheit. mehr...
30. Mai 2026
(ug).
Die Situation für Azubis auf dem Berufsbildungsmarkt hat sich verschärft: Rückgänge bei Anfänger:innen und Ausbildungsplätzen, mehr unversorgte Bewerber:innen. Gleichzeitig steigt die Zahl junger Menschen ohne Ausbildung oder Job (NEET). Bundesbildungsministerin Karin Prien (Union) möchte berufliche Bildung attraktiver machen, die SPD allen Chancen auf Berufsabschlüsse eröffnen. Gewerkschaften und Linke fordern ein Aktionsprogramm und einen Umlagefonds. mehr...
28. Mai 2026
(ug).
Kinder und Erwachsene fordern mehr Investitionen in Bildung, Schul- und
Kita-Personal. Auch Bundesfamilienministerin Karin Prien (Union) macht
sich für höhere Finanzierung des Bildungssystems stark. Das Deutsche
Kinderhilfswerk (DKHW) drängt auf diskriminierungsfrei zugängliche
Bildungsangebote, der Verband Bildung und Erziehung (VBE) auf
Partizipation von Schüler:innen. Die Bayern-SPD kritisiert ungerechte
Chancen, die sächsischen Linken treten für einheitliche Standards ein, die
Grünen im Bundestag für einkommensunabhängige Bildung. mehr...
25. Mai 2026
(ig/GesCh).
Die Gesellschaft Chancengleichheit (GesCh) trauert um Inge Wettig-Danielmeier, die am 20. Mai 2026 im Alter von 89 Jahren verstorben ist. Als Kämpferin für die Chancengleichheit im Bildungswesen sowie für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen auf allen Ebenen in Politik und Gesellschaft zählte Inge Ende 1986 zur den Initiator:innen der Gründung unserer Vereinigung von Persönlichkeiten aus den Parlamenten der Länder, des Bundes und der EU sowie aus Wissenschaft und Gewerkschaften. SPD-Schatzmeister Dietmar Nietan, Schatzmeister und Treuhänder der SPD, über seine Vorgängerin: „Sie schrieb Parteigeschichte“ (gesonderte Meldung) mehr...
25. Mai 2026
(ig).
Der SPD-Parteivorstand veröffentlichte am 22. Mai 2026 einen Nachruf auf die zwei Tage zuvor, am 20. Mai, im Alter von 89 Jahren verstorbene SPD-Politikerin Inge Wettig-Danielmeier. SPD-Schatzmeister Dietmar Nietan schrieb über sie in einem Nachruf: „Sie schrieb Parteigeschichte". Zur Erinnerung an Inge Wettig-Danielmeier veröffentlichen wir an dieser Stelle des Tex eines Schreibens, dass im Jahre 2016 die damalige ASF-Bundesvorsitzende Elke Ferner und ihre Vorgängerin Karin Junker anlässlich zu deren 80. Geburtstag verfasst hatten. mehr...
20. Mai 2026
(ug).
Erneut belegt eine UNICEF-Studie, wie viel die Chancen der Kinder vom Familieneinkommen abhängig sind. Besonders starke Unterschiede sind zwischen privilegierten und benachteiligten Kindern bei der Bildung sichtbar, in der Bundesrepublik mehr als in anderen Ländern. Die Bundesschüler:innenkonferenz (BSK) ruft die Politik zum Handeln auf. SPD, Grüne und Linke möchten Kinderarmut bekämpfen, in Benachteiligte investieren und wie UNICEF Kinderrechte im Grundgesetz (GG) verankern. mehr...
15. Mai 2026
(ug).
Hunderte Menschen haben in Berlin und Hamburg gegen Gewalt an Frauen demonstriert. Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig (SPD) legt erneut mit Reformen nach: Das Kabinett bewilligte verschärfte Strafen beim Einsatz von Betäubungsmitteln, die Änderung am Kindschutzrecht stärkt Frauen bei häuslicher Gewalt. Femizide sollen strenger verfolgt werden. Die elektronischen Fußfesseln dienen Opferschutz, doch Grüne und Linke fordern eine Gesamtstrategie statt isolierter Einzelmaßnahmen. mehr...