14. Februar 2026
(ig).
Maßgebliche Frauenorganisationen, darunter der
Deutsche Juristinnenbund, haben an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
appelliert, als Konsequenz aus der Dunkelfeldstudie des Bundeskriminalamtes
eine nationale Gewaltschutzkonferenz einzuberufen und das Thema zur Chefsache
zu machen. Die bisher vom Bund, den Ländern und den Kommunen ergriffenen
Maßnahmen reichten nicht aus, um dem "riesigen Problem" der Gewalt, vor allem
gegen Frauen, nachhaltig entgegenzuwirken. Auch die Gesellschaft
Chancengleichheit hat sich der Forderung nach einer verstärkten nationalen
Koordinierung der Maßnahmen gegen Gewalt auf allen Ebenen der Gesellschaft
angeschlossen. Die bisher von Bundesjustizministerin Hubig (SPD) eingeleiteten
Maßnahmen seien allerdings bereits ein Schritt in die richtige Richtung. mehr...
13. Februar 2026
(ug/ ig).
Viele Frauen in der Bundesrepublik haben körperliche und/ oder psychische Gewalt innerhalb und außerhalb ihrer (Ex-)Partnerschaften erlebt, doch nur ein geringer Anteil der Taten kommt zur Anzeige. Wie aus einer Dunkelfeldstudie hervorgeht, sind Frauen von fast allen Gewaltformen häufiger betroffen als Männer, Migrantinnen und queere Menschen stärker als die übrige Bevölkerung. Das politische Berlin ist alarmiert: Bundeskanzler Friedrich Merz soll die Probleme zur Chefsache machen und eine nationale Gewaltschutzkonferenz einberufen. mehr...
13. Februar 2026
(GF/ig).
Für der Auf- und Ausbau der DIGITALAUSGABEN des zwd-POLITIKMAGAZINs sowie unserer Online-Portale unter www.zwd.info suchen wir ab sofort; möglichst ab 1.3.2026 jeweils Praktikanten / Praktikantinnen (M/D/W) für die Politikbereiche Frauen & Gleichstellung, Gesellschaft und Frauengesundheit sowie Bildung, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft. Er/Sie sollen auch an der Vorbereitung von Videokonferenzen der Gesellschaft Chancengleichheit mitwirken. Social-Media-Kompetenzen sind erwünscht. Bei Eignung kann das Praktikum auch in ein Redaktionsvolontariat einmünden. mehr...
11. Februar 2026
(ug).
Ein knappes Fünftel der Frauen hat bereits sexuelle Übergriffe erfahren,
doch nur ca. 3 Prozent bringen die Taten zur Anzeige. Wie aus einer
Dunkelfeldstudie hervorgeht, sind Frauen von fast allen Gewaltformen
häufiger betroffen als Männer, Migrantinnen und queere Menschen stärker
als die übrige Bevölkerung. Die SPD-Fraktion tritt für ein bundesweit
einheitliches Schutzsystem, gegen Sexismus und Digitalgewalt ein. Die
Grünen fordern wie die Linken mehr Investitionen und wie SPD und
Deutscher Frauenrat (DF) bessere Schulungen. mehr...
10. Februar 2026
(ug).
Frauen sind häufiger armutsgefährdet als Männer, insgesamt knapp 7 Millionen. Am meisten sind Alleinerziehende, gering gebildete Frauen und Migrantinnen betroffen. Die Bundesstiftung Gleichstellung empfiehlt, Frauen wirtschaftlich unabhängiger zu machen. Aus Sicht der demokratischen Fraktionen ist das höhere Armutsrisiko strukturell verursacht. Die Koalition plant mehr Investitionen in Kinderbetreuung und Schulen. SPD, Grüne und Linke treten für gerechtere Löhne, bessere soziale Absicherung und Maßnahmen für diskriminierte Gruppen ein. mehr...
7. Februar 2026
(ug).
Der Mittelabruf für den Ganztagsausbau vollzieht sich schleppend. Zwar meldeten t knapp zwei Drittel der Eltern 2024 Interesse an Betreuung an, doch die Lücke zum vorhandenen Angebot bleibt bestehen. Aufgrund von Fachkräftemangel und schwacher Finanzlage stellen Kommunen das Ganztagsrecht ab 2026/ 27 in Frage. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) sieht gerechte Bildung in Gefahr und fordert pädagogische Standards. Die Erziehungsgewerkschaft GEW schlägt Weiterbildungen vor. mehr...
7. Februar 2026
(ug).
Der Digitalpakt 2.0 fördert bessere digitale Infrastruktur, Lehrkräfte-Schulungen und innovative Lehr- und Lernmethoden. Die Regierung hebt den ganzheitlichen Ansatz hervor, Bundesbildungsministerin Karin Prien (Union) den Beitrag zu demokratischer Teilhabe und wie die SPD den Vorrang der Pädagogik. Die Grünen kritisieren das zu geringe Finanzvolumen und fordern digitale Bildung als Daueraufgabe ein. Die Linken prangern ungerechte Bildungsverhältnisse an und schlagen wie die GEW Verteilen der Mittel nach sozialen Indikatoren vor. mehr...
2. Februar 2026
(ig).
Wir waren bei der technischen Aktualisierung unseres Portals leider etwas zu optimistisch. Mit der neuen Rubrik ZWDIGITAL startet das zwd-POLITIKMAGAZIN nun voraussichtlich am 1. März 2026 in die neue Digitalära: Unter der Ticker-Rubrik ZWDIGITAL finden Sie künftig kurze Berichte, Nachrichten und Meinungsäußerungen. Sie basieren auf eigenen Recherchen der Redaktion und nutzen den Posteingang auf den zwd-Mail-Konten.
Sie folgen den Hauptrubriken FRAUEN & Gleichstellung, BILDUNG & Forschung, KULTUR & Medien sowie (NEU) GESELLSCHAFT & Recht.
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RedaktionDiese Digitalteilausgabe zur gedruckten Ausgabe des zwd-POLITIKMAGAZINs erscheint aus zeitlichen Gründen vor dem 09. Juni. Im Mittelpunkt steht die Frage, wohin Europa nach den Europawahlen nach 9. Juni steuert und was in der abgelaufenen Legislaturperiode des Europäischen Parlaments frauen- und gleichstellungspolitisch erreicht werden konnte. Was in Zukunft ansteht, hat der Deutsche Frauenrat mit einem 50 Punkte umfassenden Forderungskatalog verdeutlicht.