BUCHMESSE | EHRENGASTLAND TSCHECHIEN | zwd-INTERVIEW : "Die Frauenliteratur ist Teil der demokratischen Entwicklung"

Die tschechische Literatur bietet viele spannende Bücher von Autorinnen zum Entdecken. - Bild: FBM

In Tschechien haben Frauen Sprache und Literatur entscheidend beeinflusst. Gleichzeitig wird Feminismus heute noch mit Skepsis angesehen. Wie positionieren sich moderne Schriftstellerinnen in Literatur und Gesellschaft? Welche Bedeutung hat die weibliche Perspektive, und wie reagiert die Leserschaft? Der zwd hat mit den Romanautorinnen Dr. Radka Denemarková und Dr. Kateřina Tučková über Erfahrungen, feministische Vorbilder, Trends und Frausein gesprochen. mehr...

Besucher:innen am Eröffnungstag der Frankfurter Buchmesse. - Bild: FBM

Tschechien präsentiert sich mit hochkarätigen Autor:innen, darunter renommierten und jungen Schriftstellerinnen. Gleich am ersten Tag wird Erzählen von Frauen mit Blick auf die Macht von Geschichte thematisiert. Bei der Eröffnungsfeier am Vortag kam es zum Eklat: Das Publikum protestierte offen gegen den rechtsextremen tschechischen Kulturminister Oto Klempíř (Motoristé), die Literatin Radka Denemarková wandte sich mit deutlichen Worten gegen restriktive Kulturpolitik. mehr...

Mit den Folgen der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin befasst sich das am 17. September erschienene zwd-POLITIKMAGAZIN (Ausgabe 412). Die zwd-Kommentare zielen vor allem auf den wirtschaftspolitischen Kompetenzverlust der CDU und auf den sozial- und bildungspolitischen Markenkern der SPD. Es scheint fraglich, ob Bundeskanzler Friedrich Merz und die CDU die notwendigen personellen Konsequenzen zu ziehen vermögen, ohne den Konflikt mit dem Regierungspartner SPD so zuzuspitzen, dass daran die Koalition zerbricht. Aber auch für die SPD ist eine Neuaufstellung unumgänglich. mehr...

KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen. - Bild: Wikimedia/ Christian Michelides

Gedenkstätten zur Erinnerung an NS-Verbrechen und an SED-Unrecht sollen im neuen Kulturetat mehr Fördermittel erhalten. Der Staatsminister für Kultur und Medien Dr. Wolfram Weimer (BKM, parteilos) unterstützt Projekte und Institutionen mit 10 Millionen Euro mehr und setzt damit die Gedenkstättenkonzeption des Bundes um. Herausforderungen bilden neben Generationenwechsel, digitalem Wandel und verbreiteter Desinformation häufigere rechtsradikale Angriffe auf Einrichtungen. mehr...

In Jahrzehnten haben bundesdeutsche Museen erst wenige koloniale Kulturgüter restituiert. Bild: zwd

Kulturstaatsminister Dr. Wolfram Weimer (BKM, parteilos) möchte im Herbst ein Konzept zu Handlungsfeldern kolonialer Aufarbeitung vorlegen. Die Regierung erstellt mit den Ländern einen Plan für ein Fachleute-Netzwerk zum Umgang mit Kultur- und Sammlungsgütern. Im Rahmen der Präsentation „Geschichte(n) Tansanias“ gezeigte Objekte sollen in die Herkunftsgesellschaft zurückkehren. Ein Restitutionsgesetz zu kolonialem Raubgut berät die Koalitionsregierung bisher nicht. mehr...

Wir haben ZWDIGITAL gestartet. Das Nachrichtenportal, herausgegeben vom zwd-POLITIKMAGAZIN, wird als Überblicksportal über parlamentarische Vorgänge in Bund und Ländern die bisherige Berichterstattung im zwd-POLITIKMAGAZIN kurzgefasst bündeln und ergänzen. Wie bisher stehen FRAUEN & GLEICHSTELLUNG, CHANCENGLEICHHEIT in BILDUNG & FORSCHUNG sowie KULTUR & MEDIEN im Fokus. Neu ist die Rubrik GESELLSCHAFT & RECHT, in der wir unsere Demokratie-Berichterstattung sowie Rechtsfragen aufgreifen. Der Aufbau des neuen Portals vollzieht sich schrittweise.
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Projekte verschaffen Kindern  wichtige kulturelle Erlebnisse. - Bild: flickr/ Children´s Theatre Winnetka

Im neuen Bundesetat von Kulturstaatsminister Dr. Wolfram Weimer (BKM, parteilos) stehen die Zeichen auf Sparen: Streichungen von über 200 Mill. Euro sind geplant. Betroffen sind u.a. Filmförderung und Musik-Projekte. Doch auch Kultur macht stark für sozial benachteiligte Kinder ist von Mittelkürzungen bedroht. Die SPD plädiert wie die Linke erneut dafür, Kultur als Staatsziel ins Grundgesetz (GG) aufzunehmen. Kulturverbände mahnen, „Bündnisse für Bildung“ bedarfsgerecht zu finanzieren. mehr...

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